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	<title>Wie man das macht &#187; Leben</title>
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	<description>Ein Magazin für Leute, die alles zum ersten Mal tun. Schritt-für-Schritt Anleitungen, Tutorials sowie Tipps und Tricks für jede alltägliche Situation.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Jul 2008 14:57:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Aufschieben &#8211; Lernen Erledigungen und wichtige Dinge nicht zu tun</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 14:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/aufschieben.jpg" alt="aufschieben, faulenzen, Dinge vertagen" /><em>Schwierigkeitsgrad: nicht jetzt sofort</em></p>
<p>Wichtige Aufgaben zu verschieben und sofort zu erledigen -das ist ja so eine Sache. Viele Menschen leiden unter ihrer entsetzlichen Selbstdisziplin und dem Druck, eine gestellte Aufgabe bis zu einem gegebenen Zeitpunkt zu erledigen. Angst vor unklaren&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/aufschieben.jpg" alt="aufschieben, faulenzen, Dinge vertagen" /><em>Schwierigkeitsgrad: nicht jetzt sofort</em></p>
<p>Wichtige Aufgaben zu verschieben und sofort zu erledigen -das ist ja so eine Sache. Viele Menschen leiden unter ihrer entsetzlichen Selbstdisziplin und dem Druck, eine gestellte Aufgabe bis zu einem gegebenen Zeitpunkt zu erledigen. Angst vor unklaren Konsequenzen führt dazu, dass anstehende Aufgaben umgehend und rechtzeitig erledigt werden. Oft ist es auch ganz gut, die Dinge sofort zu erledigen. Nur haben die meisten dadurch verlernt, Aufgaben vernünftig und bis zum St.-Nimmerleinstag aufzuschieben.</p>
<p>In dieser Anleitung soll es also darum gehen, wie man wichtige Dinge im Leben vertagen kann. Und zwar richtig aufschieben, im Sinne von vor-sich-herschieben, bis hin zu dem Punkt, von dem man nie dachte, dass man Tätigkeiten bis dahin verschleppen kann. Wir wollen lernen, unserer Angst und dem dumpfen Gefühl des schlechten Gewissens ausreichend Nahrung zu geben. Die Motivation, die Sache sofort anzupacken, wollen wir im Keim ersticken. Das Gute dabei ist: Man hat trotzdem ständig was zu tun.</p>
<p><span id="more-81"></span> Und das nutzen wir auch gleich mal radikal aus. Das Aufschieben funktioniert nämlich nur dann, wenn man auch wirklich Sachen zu tun hat. Desto mehr, umso besser. Ohne &#8220;To-Do-Liste&#8221; im Nacken kein schlechtes Gewissen, kein Gefühl von &#8220;Ich hab noch so viel zu tun&#8221;. Also: wir suchen uns jede Menge Sachen, die es zu tun gibt, am besten wirklich wichtige Sachen. Dinge, die einem beim Gedanken an Aufschiebung den puren, kalten Angsschweiß auf die Stirn treiben.</p>
<p>Die bekanntesten Beispiele in unserer Gesellschaft für solche Art Tätigkeiten sind: eine Hausarbeit bis zum Abgabetermin erledigen , ausreichend Lernen für eine wichtige Prüfung zu einem bestimmten Termin, Buch oder Video oder DVD rechtzeitig zurückbringen und Einkaufen (im Sinne von &#8220;Ich muss noch einkaufen!&#8221;)</p>
<p>So, jetzt kommt die zweite Stufe für eine rückhaltlose Aufschiebung mit schlaflosen Nächten: Wir machen uns eine Liste. Eine Liste mit den Dingen, die es zu tun gibt. Die Liste ist deshalb so toll, weil sie die zu erledigenden Dinge nochmal schwarz auf weiß manifestiert. Eine Erledigungs-Liste ist quasi das Denkmal für alle Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Und &#8211; besonders spitze: Die Liste selbst muss natürlich erstmal erstellt werden. Da können wir also auch gleich erstmal ganz oben auf die Liste schreiben: <em>Liste erstellen</em>. Am besten davor eine Nummer (in diesem Fall nehmen wir die Nummer 1, für den ersten Punkt, den es zu erledigen gilt). Wenn wir aufgeschrieben haben, &#8220;1. Liste erstellen&#8221;, werden jetzt auch die anderen Aufgaben auf der Liste eingetragen. Dazu gehen wir vorher im Kopf kurz durch, was uns am wichtigsten erscheint. Das darf auch ruhig ein paar Tage dauern. Die wichtigste Aufgabe bekommt dann die höchste Priorität auf der Liste (in diesem Falle die Nummer 2, nach &#8220;1. Liste erstellen&#8221;). Die komplette Liste könnte dann ungefähr so aussehen (Beispiel):</p>
<p>1. Liste erstellen</p>
<p>2. Hausarbeit schreiben (Abgabe spätestens 30.7.)</p>
<p>3. Lernen (Prüfung am 1.10)</p>
<p>4. DVD zurückbringen (6.7.)</p>
<p>5. Einkaufen (Milch)</p>
<p>Besonders schön an dieser Liste: fast alle Punkte (bis auf den ersten) sind mit einem Datum in der absehbaren Zukunft versehen. Das erhöht den Druck ungemein. Schön in unserem allgemeingültigen Beispiel ist auch die Anordnung der Prioritäten nach persönlichem Gusto: Mit dem erledigten Punkt 1 &#8220;Liste erstellen&#8221; erscheint es so, als wäre die Hälfte der persönlichen Vorhaben bereits wie von selbst erledigt worden. Und natürlich sollte man auch mal die Hausarbeit sofort schreiben. Aber Vorsicht!!!</p>
<p>Wir wollten doch hier lernen, alles aufzuschieben. Dafür ist die Liste da. Hinter jeden Erledigungspunkt malen wir deshalb jetzt einen Kreis. Dem Kreis unter &#8220;Liste erstellen&#8221; können wir ein Häkchen reinmachen oder ihn ausmalen. Die anderen Kreise müssen unbedingt leer bleiben!!</p>
<p>Jetzt hat die Liste ihre vollständige Legitimation erhalten. Erste Punkte wurden zwar schon erledigt, andere müssen aber noch auf Erledigung warten. Die leeren Kreise zeigen es an. Das drückt aufs Gewissen.</p>
<p>Und so funktioniert das jetzt auch mit dem Aufschieben: Der unwahrscheinliche und selbstproduzierte Druck bewirkt nun, dass man genau diese Dinge nicht tun will und nicht tun wird. Weil sich die Punkte so wichtig nehmen. Weil die Liste sich selbst auf Nummer Eins eingetragen hat und anscheinend einfach so deshalb ein tolles Häkchen erhalten hat, einfach nur für ihre Existenz. Man hasst diese Liste über alles und alles, was damit zu tun hat, wird verleugnet. Und man wird alles daran setzen, keine von den Dingen, die darauf stehen, zu erledigen. Das schlechte Gefühl bleibt. Aber schon allein diese Sinnlosigkeit!! Man stelle sich mal vor, was das für ein Leben sein soll mit dem Zwang, irgendwann irgendwo Häkchen zu setzen, nur damit eine Liste ihren Zweck erfüllt? Lächerlich!! Wer sind wir denn, wo steht denn bitteschön das Gesetz, das ich alle Punkte in genau dieser Form zu erledigen habe; dass ich überhaupt Häkchen in die Kreise machen muss, wenn ich dass Gefühl habe, es ist an der Zeit und ich bin fertig&#8230;? Von einem popeligen Zettel mit vier Punkten lassen wir uns die Zeit einteilen? Nicht mal unter Folter könnte uns jetzt noch jemand dazu bringen, die aufgeschriebenen Aufgaben mit Motivation anzugehen. Toll, nicht?</p>
<p>Dafür fallen uns jetzt unendlich viele Sachen ein, die nicht auf der Liste stehen, aber gerade deshalb erledigungswert sind. Dazu gehört: im Café sitzen, im Internet auf Studi-VZ Leute stalken, seinen Namen googeln, baden und dabei die Formel für die Alternative zum Erdöl ausdenken, Nobelpreis kassieren und Welt retten. Hauptsache Punkt 2 bis 5 bekommen ihren Haken nicht und man ist aureichend abgelenkt.</p>
<p>Wenn Ihr mir den Effekt nicht glaubt, dann macht Euch mal ne eigene Liste.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie man seine Freizeit richtig gestaltet</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 00:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/freizeitgestaltung.jpg" alt="Freizeitgestaltung mit Hund" /><em>Schwierigkeitsgrad: kommt man drüber weg </em></p>
<p>In unserer schnelllebigen Welt führt uns ein Moment, der etwas Auszeit von unseren täglichen Verpflichtungen bedeutet, schnell an den Rand einer Panikattacke. Freizeit zu haben ist jedoch eigentlich etwas Schönes. Die Freizeit wurde deshalb erfunden, damit&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/freizeitgestaltung.jpg" alt="Freizeitgestaltung mit Hund" /><em>Schwierigkeitsgrad: kommt man drüber weg </em></p>
<p>In unserer schnelllebigen Welt führt uns ein Moment, der etwas Auszeit von unseren täglichen Verpflichtungen bedeutet, schnell an den Rand einer Panikattacke. Freizeit zu haben ist jedoch eigentlich etwas Schönes. Die Freizeit wurde deshalb erfunden, damit wir uns Zeit für die Dinge nehmen können, die wir eigentlich schon immer einmal machen wollten. Dazu gehören zum Beispiel eine Altersvorsorgeversicherung abschliessen, zum Zahnarzt gehen oder Staub wischen.</p>
<p>Doch diese Idee der Freizeitgestaltung ist rein theoretisch. Jede gute Freizeitaktivität, die den leeren Raum des Nichtstuns sinnvoll ausfüllen könnte, erfordert letztendlich so viel Konzentration und Planung wie die Aktivitäten des Arbeitsalltags. Drei Stunden Freizeit zwischendurch reichen nun mal nicht aus, um die richtige Riester-Rente zu finden, den Zahnarzttermin zu bekommen und wahrzunehmen und bis zur Drogerie und zurück zu gehen, um Staubwischlappen und Putzmittel zu kaufen. Es ist alles zusammen zu schwierig, man fühlt sich überfordert und die richtige Alternative ist: <strong>einfach abhängen</strong>!<span id="more-79"></span></p>
<p>Während eines Momentes der Freizeit denkt man vielleicht an Menschen, mit denen man lange nicht mehr gesprochen hat und bekommt deswegen ein wenig schlechtes Gewissen. Man geht vielleicht sogar so weit, zu denken, man sollte die betreffende Person anrufen oder gar etwas Nettes schreiben. Bevor man sich jetzt Hals-über-Kopf in solche Aktionen stürzt, sollte man sich die Konsequenzen vor Augen führen: Verabredung, Treffen, sinnlose Gespräche über die Zwischenzeit, in der man sich gegenseitig nicht gemeldet hat und -ZACK &#8211; schon wieder Freizeit weg.</p>
<p>Man könnte auch einfach spazieren gehen. Wenn man in seiner Freizeit spazieren geht, sollte man darauf achten, nicht die gleichen Wege zu gehen, die man aus dem sonstigen Alltag kennt. Für viele würde das bedeuten, sich auf der linken Spur einer Autobahn, auf der Busspur oder im Gleisbett der Straßenbahn wieder zu finden. Das ist aber nicht der Sinn eines gemütlichen Spaziergangs. Wenn man in der Freizeit spazieren geht, hat man andere Ziele. Auf jeden Fall macht der Spaziergang mehr Spass, wenn man sich dazu ein kleines Ziel setzt. Eine Zeitung am Kiosk kaufen ist ein gutes Ziel. Einen Brief wegbringen ein weiteres. Die Briefmarken zu Hause zu vergessen und ein geschlossenes Hauptpostamt reichen sogar für insgesamt zwei Spaziergänge.</p>
<p>Viele Menschen verbringen ihre Freizeit auch gerne mit Fernsehn-Gucken. Bewegungslos auf eine Mattscheibe schauen ist ungefähr so sinn- und wirkungsvoll, wie der Wandfarbe beim Trocknen zuzuschauen: Man weiß nicht mehr, wie es noch vor drei Minuten ausgesehen hat und nach ungefähr drei Stunden bekommt man das Gefühl, man sollte wieder anfangen, etwas anderes zu tun. Man guckt aber weiter regungslos hin, voller Hoffnung, es kommt noch besser.</p>
<p>Vielbeschäftigte werden manchmal von plötzlich zur-Verfügung-stehender Freizeit völlig überrascht und starren auf einmal in tiefe und leere Abgründe ihrer eigenen, sinnlosen Existenz. In solchen Lebensphasen haben sich Hunde als echte Helfer erwiesen. Hunde haben zwar jede Menge Macken, das Gefühl innerer Leere gehört glücklicherweise nicht dazu. Sobald man sich selbst am Ende einer Leine wiederfindet, besteht die ganze Welt nur noch aus Dingen zum nachjagen, beschnüffeln, ausbuddeln, fressen, bepinkeln oder bekacken. Quasi die Spassversion vom echten Leben.</p>
<p>Viele Menschen übertreiben es manchmal auch mit ihrer Freizeit und nutzen eine unverplante Stunde dazu, um endlich Spanisch/Englisch/Russisch oder nochmal Deutsch zu lernen. Diese Fehleinschätzung von Anspruch und Wirklichkeit führt im richtigen Leben dann oft dazu, dass diese Menschen sich nicht richtig verstanden fühlen.</p>
<p>Die Rente ist ein Speziallfall der Freizeit, da man hier seinen gesamten noch vorhandenen Freizeitvorrat quasi am Stück geliefert bekommt. Viele freuen sich von Anfang an auf diesen Moment. Anderseits, wenn die Rente dann erstmal da ist, kommen viele dann auch damit nicht so zurecht. Entweder fahren sie auf Kreuzfahrtschiffen zu Orten, an denen ihr Ein-Stunden-Spanisch nicht verstanden wird oder sie schauen dem Hund zu, wie er seinen freizeitlosen aber spassigen Alltag gestaltet. Viele Rentner empfinden diese Zeit als schwierig und eher als langweilige Wartezeit auf das offiziell folgende Ende. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass für diejenigen, die schon zu Lebzeiten mit ein bisschen Freizeit nicht klar kommen, die Ewigkeit nach dem Tod erst recht nicht der Wunschaufenthaltsort ist.</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/Freizeit" rel="tag" class="techtag">Freizeit</a> <a href="http://technorati.com/tag/Freizeitgestaltung" rel="tag" class="techtag">Freizeitgestaltung</a> <a href="http://technorati.com/tag/Alltag" rel="tag" class="techtag">Alltag</a> <a href="http://technorati.com/tag/Alter" rel="tag" class="techtag">Alter</a> <a href="http://technorati.com/tag/Rente" rel="tag" class="techtag">Rente</a> <a href="http://technorati.com/tag/Langeweile" rel="tag" class="techtag">Langeweile</a> <a href="http://technorati.com/tag/Altersvorsorge" rel="tag" class="techtag">Altersvorsorge</a> <a href="http://technorati.com/tag/Lebensplanung" rel="tag" class="techtag">Lebensplanung</a> <a href="http://technorati.com/tag/Anleitung" rel="tag" class="techtag">Anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/Satire" rel="tag" class="techtag">Satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/Humor" rel="tag" class="techtag">Humor</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Morgentoilette 2: Was kommt nach dem Duschen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 18:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Morgentoilette]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne]]></category>
		<category><![CDATA[Zähne putzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zähneputzen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/zaehneputzen.jpg" alt="Zähne putzen, Zähneputzen am Morgen" /><em>Schwierigkeitsgrad: perlweiss</em></p>
<p><strong>Zähne putzen</strong></p>
<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-i-entscheidungen-gefuehle-reinigung-erfolgreicher-start-in-den-tag/" title="Morgentoilette 1 Anleitung Reinigung Duschen Pflege">Im ersten Teil</a> unserer Monumentalanleitung zur Morgentoilette haben wir zunächst erfahren, wie viele Entscheidungen zu Beginn zu treffen sind und wie hoch der Prozentsatz der gefühlsmäßigen Entscheidungen ist. Die wichtigsten haben wir schon getroffen. Nach Ende Teil 1 stehen&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/zaehneputzen.jpg" alt="Zähne putzen, Zähneputzen am Morgen" /><em>Schwierigkeitsgrad: perlweiss</em></p>
<p><strong>Zähne putzen</strong></p>
<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-i-entscheidungen-gefuehle-reinigung-erfolgreicher-start-in-den-tag/" title="Morgentoilette 1 Anleitung Reinigung Duschen Pflege">Im ersten Teil</a> unserer Monumentalanleitung zur Morgentoilette haben wir zunächst erfahren, wie viele Entscheidungen zu Beginn zu treffen sind und wie hoch der Prozentsatz der gefühlsmäßigen Entscheidungen ist. Die wichtigsten haben wir schon getroffen. Nach Ende Teil 1 stehen wir ins Handtuch gewickelt oder im Bademantel frisch geduscht im Bad.</p>
<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-i-entscheidungen-gefuehle-reinigung-erfolgreicher-start-in-den-tag/" title="Morgentoilette 1 Anleitung Reinigung Duschen Pflege"></a>Aber Vorsicht: es ist wie verhext, schon wieder eine Entscheidung!! Föne ich mir erstmal die Haare? Oder föne ich sie gar nicht und lasse sie an der Luft trocknen? Mache ich erst was anderes, um dann später zu fönen, wenn die Haare schon trockener sind? Schwer.<span id="more-77"></span></p>
<p>Ich persönlich habe mich für das letzte entschieden. Die Haare lassen wir erst einmal links liegen. Ich putze mir als erstes die Zähne. Zähne, das sind die weißen Dinger, die ihr seht, wenn ihr in den Spiegel grinst. Nein, eigentlich seht ihr die Zahnleisten oben und unten. Doch die werden erst zu Leisten, da viele verschiedene Zähne nebeneinander stehen, so wie mehrere Spieler beim Fußball eine Mauer bilden. Diese Spieler sind sehr anfällig, wenn sie z.B. ins Gesicht oder in die Hoden getroffen werden. Dann fallen sie um und sind für ein sinnvolles Abwehrspiel nicht mehr zu gebrauchen und müssen im Extremfall sogar ausgewechselt werden. So ist es auch bei den Zähnen. Bei den Zähnen steht eine Reihe auf dem Kopf und eine auf den Füßen. Der böse Zahnteufel und Käptn Karies treiben im Mund ihr Unwesen. Sie knabbern und Hämmern an den hilflosen Zähnen, so dass diese Löcher kriegen oder tot umfallen oder ebenfalls ersetzt werden müssen. Doch wir wollen unsere ursprünglichen Zähne erhalten. Sie sind erste Wahl. Die anderen sind nicht umsonst nur Auswechsler.</p>
<p>Wir sind dazu angehalten, die beiden Wüstlinge Zahnteufel und Käptn Karies so gut es geht zu stören. Leider gibt es die beiden in unüberschaubarer Menge. Sie sind geklont. Es ist also nicht so, dass Carsten Glück hat und unbehelligt bleibt, weil die beiden gerade bei Thorsten im Mund sind und dort zu tun haben. Nein, Carsten &amp; Thorsten können auch gleichzeitig vom Zahnteufel als auch von Käptn Karies befallen sein.</p>
<p>Was das Zähneputzen betrifft, so hat bei mir der Fortschritt Einzug gehalten. Ich habe eine elektrische Zahnbürste. Sie erspart sehr viel Arbeit. Das Bürsten mit einer manuellen Zahnbürste ist sehr kraftaufwendig und die Putztechnik diffizil und kompliziert. Sie wurde bereits <a href="http://www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/gesundheit/zahnmedizin/zaehneputzen/index.html" title="Anleitung zum richtigen Zähneputzen">an anderer Stelle</a> hinlänglich beschrieben. (http://www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/gesundheit/zahnmedizin/zaehneputzen/index.html)</p>
<p>Die elektrische Zahnbürste muss allerdings am Leben gehalten werden. Sie braucht Strom. Und damit wir keine Direktverbindung zwischen Mund und Steckdose herstellen müssen, hat die elektrische Bürste einen so genannten Akku. Das heißt, sie wird aufgeladen und der Strom hält sich eine Weile in der Bürste. Das erledigt eine Ladestation, die über ein Kabel mit dem Stromnetz verbunden ist. Senkrecht aus der Ladestation nach oben ragt ein Nippel hervor. Die elektrische Bürste hat am entgegen gesetzten Ende vom Teil mit den Borsten ein Loch. Beides ineinander gesteckt führt zur Aufladung.</p>
<p>Die Bürste steht so senkrecht auf dem Ladegerät und kann nicht umfallen. Immer wenn nicht geputzt wird, sollte sie dort stecken. Dann hat sie immer vollen Saft.</p>
<p>Bevor wir Putzen, nehmen wir sie von der Ladestation, in die rechte Hand. Bei Linkshändern in die Linke. Ob ihr Links- oder Rechtshänder seit, müsste sich im Laufe Eurer Kindheit herausgestellt haben oder das tut es noch. Keine Bange. Frisch auf, probiert es aus!</p>
<p>Ihr stellt Euch nun vor den Spiegel und grinst hinein. Wichtig ist ein Spiegel über dem Waschbecken, in dem man sich bequem sehen kann. Der Spiegel darf nicht links oder rechts vom Becken hängen oder an einer anderen Wand sogar noch. Das habe ich alles schon erlebt, vollkommener Blödsinn!</p>
<p>Die Bürste ist in der rechten Hand und wird waagerecht gehalten, parallel zu den beiden Zahnleisten. Wir drücken nun den An-Schalter der Bürste. Wo der ist, ist je nach Fabrikat unterschiedlich und das steht in der Bedienungsanleitung. Wenn das nicht da drinsteht, ist die Anleitung schlecht geschrieben. In diesem Fall solltet Ihr das Fabrikat wechseln!</p>
<p>Der Vorteil bei elektrischen Zahnbürsten ist, dass wir nur sehr wenig Zahnpasta brauchen. Das wiegt die Mehrkosten für die Borsten wieder auf. Wir geben nur einen halben Fingernagel (kleiner Finger) auf die wartenden Borsten.</p>
<p>Um genau zu sein, würde ich ERST die Zahnpasta drauf packen und DANN die Bürste anschalten. Ihr könnt es ja mal anders herum probieren. Ha, das wird ein Spaß!</p>
<p>Danach setzen wir die rotierenden Borsten auf den ersten Zahn. Die Berührung kann ein Kopfkribbeln auslösen, das dem einen oder anderen zunächst unangenehm sein könnte und Schwindel verursacht. Keine Bange, da gewöhnt man sich dran. Wir bleiben nun 10 Sekunden auf jedem Zahn, bis hinten rein in die Backen. Das Gleiche wiederholen wir an der Hinterseite der Zähne. Dazu drehen wir die Borsten leicht, so dass sie nach vorne gucken, aus dem Mund. Sie kommen nicht lange dazu, da wir sie hinter die Zähne schieben und diese ihnen die Sicht versperren.</p>
<p>Nach ca. 3 Minuten können wir das Schauspiel beenden. Viele elektrische Zahnbürsten gehen nach dieser Zeit kurz aus. Das heißt nicht, dass ihnen der Saft ausgegangen ist, sie wollen uns nur sagen, dass es langsam reicht. Wenn allerdings noch nicht alle Zähne gesäubert sind, dann unbeirrt weitermachen. Aber nicht zu lange! Zu langes Putzen beschädigt den Zahnschmelz, der die Zähen vor ekligem Belag schützt. Zu lange die Zähne putzen ist so ähnlich wie wenn jemand euch mit einer Bürste den Rücken schrubbt und die Haut abrubbelt und ihr plötzlich blutet. Das wollen wir nicht.</p>
<p>Die Zahnbürste wird nach dem Putzen wieder auf den Auflader gesteckt. Gleichzeitig, quasi in einer Bewegung mit dem Aufstecken, spucken wir den nicht mehr gebrauchten Zahnpastaschaum ins Waschbecken. Danach lassen wir das kalte Wasser laufen, am besten wäre eigentlich lauwarmes Wasser und halten den Mund in den Strahl, füllen Wasser hinein und pressen die Lippen zusammen und spülen das Wasser etwas hin- und her. Nicht runterschlucken! Nein, ausspucken. Diesen Vorgang wiederholen wir zwei- bis dreimal. Die Zähne sind recht temperaturempfindlich, daher würde kaltes Wasser beim Spülen eher Schmerzen verursachen. Findet Eure Wunschtemperatur selbst heraus!</p>
<p>Ihr könnt zum Spülen auch einen Becher benutzen. Füllt einfach Wasser hinein und nehmt einen Schluck zu Euch, als würdet ihr Cola trinken. Aber auch hier gilt: nicht runterschlucken!</p>
<p>Jetzt noch kurz Hände waschen und fertig. Nun sind wir schon geduscht und haben die Zähne geputzt. Und das ist noch längst nicht alles. Ihr seht, wie aufwändig das alles sein kann. Aber glaubt mir, wenn ihr das alles auswendig könnt, ist die gesamte Morgentoilette eine einzige fließende Bewegung; ein einziger Tanz der Reinigung.</p>
<p>Wie es weitergeht?: Bald hier an selber Stelle. Bis dahin: Einen sauberen Tag!</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/morgentoilette" rel="tag" class="techtag">morgentoilette</a> <a href="http://technorati.com/tag/zähne+putzen" rel="tag" class="techtag">zähne+putzen</a> <a href="http://technorati.com/tag/zähneputzen" rel="tag" class="techtag">zähneputzen</a> <a href="http://technorati.com/tag/zahnpflege" rel="tag" class="techtag">zahnpflege</a> <a href="http://technorati.com/tag/körperpflege" rel="tag" class="techtag">körperpflege</a> <a href="http://technorati.com/tag/anleitung" rel="tag" class="techtag">anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/wiemandasmacht" rel="tag" class="techtag">wiemandasmacht</a> <a href="http://technorati.com/tag/satire" rel="tag" class="techtag">satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/humor" rel="tag" class="techtag">humor</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Morgentoilette: Entscheidungen, Gef&#252;hle und Reinigung f&#252;r den erfolgreichen Start in den Tag</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 17:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/morgens_duschen.jpg" title="Morgens-duschen"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/morgens_duschen.jpg" alt="Morgens-duschen" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: ganz sch&#246;n viel auf einmal</em></p>
<p>Haben wir ein festes Zuhause mit eingebautem Badezimmer und befinden wir uns auf einer Wellenl&#228;nge mit den Normalen der Gesellschaft, dann kommen wir um diese Prozedur nicht herum: die Morgentoilette.</p>
<p>Die Morgentoilette bzw. ihr Umfang zeigt&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/morgens_duschen.jpg" title="Morgens-duschen"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/morgens_duschen.jpg" alt="Morgens-duschen" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: ganz sch&ouml;n viel auf einmal</em></p>
<p>Haben wir ein festes Zuhause mit eingebautem Badezimmer und befinden wir uns auf einer Wellenl&auml;nge mit den Normalen der Gesellschaft, dann kommen wir um diese Prozedur nicht herum: die Morgentoilette.</p>
<p>Die Morgentoilette bzw. ihr Umfang zeigt uns nicht nur unseren jeweiligen Zustand nach dem Aufstehen, der je nach den Erlebnissen des Vortags sehr unterschiedlich ausfallen kann. Sie stellt auch das unbestrittene Ritual dar, dass unseren Tag er&ouml;ffnet &#8211; egal, ob sie fr&uuml;h am Morgen oder am Mittag oder vielleicht erst am sp&auml;ten Nachmittag passiert, vor der Arbeit oder dem ganzt&auml;gigen Fr&uuml;hst&uuml;ck. Nat&uuml;rlich gilt auch hier &quot;Morgenstund hat Gold im Mund&quot;. <a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/anleitung-fr-langschlfer-10-punkte-wie-man-lernen-kann-morgens-frher-aus-dem-bett-zu-kommen/">Anleitungen dazu findet ihr in unseren Tipps f&uuml;r Fr&uuml;haufsteher</a>.</p>
<p>Die Morgentoilette ist ein sehr komplexer Vorgang, der hier in einer auf mehrere Teile angelegten, beinahe monumentalen Anleitung, beleuchtet werden soll. Wir wollen uns Zeit nehmen, lernen, uns herantasten. Ja man kann sagen, die Abl&auml;ufe einer guten Morgentoilette sind &auml;hnlich schwer zu erlernen wie ein Instrument. Doch wenn man sich in den Grundharmonien erst einmal auskennt, wird man erleben, wie flexibel und abwechslungsreich sie anzuwenden sind.</p>
<p><span id="more-64"></span><br />
<strong>Teil 1: Entscheidungen, Gef&uuml;hle und Reinigung</strong></p>
<p>Die Morgentoilette ist zun&auml;chst einmal ein Gef&uuml;hl, das sehr unterschiedlich ausfallen kann: entweder wir kommen nicht aus dem Bett und liegen da und denken, hach Mist, jetzt Z&auml;hneputzen, Duschen, Rasieren, Eincremen usw. (Hier haben wir schon geschickt vier m&ouml;gliche Hauptbestandteile der Morgentoilette untergebracht). Oder wir springen dynamisch aus den Federn und denken uns: &quot;Ja, jetzt ein frisches Bad!&quot;. Es ist nat&uuml;rlich auch m&ouml;glich, dass uns ein Gef&uuml;hl der Unumg&auml;nglichkeit ergreift, wenn wir am Morgen in den Genuss kommen, unseren eigenen Atem zu riechen.</p>
<p>Wir stehen also jetzt neben unserem Bett und haben eine erste Entscheidung zu treffen: gehe ich nackt ins Bad, ich muss ja sowieso unter die Dusche oder ziehe ich mich schon an, ich habe es eilig und muss nur Z&auml;hneputzen oder gehe ich im Schl&uuml;pfer, um mir nicht die Kleider mit Zahncreme zu bespritzen. Die Vielfalt der M&ouml;glichkeiten ist gro&szlig;, lasst Euch hier eher von Eurem Gef&uuml;hl leiten. F&uuml;hlt sich der K&ouml;rper klebrig an, was auch von der Nacht oder dem Abend vor der Nacht abh&auml;ngt, w&uuml;rde ich sofort nackig unter die Dusche springen. Sind fremde Menschen in der Wohnung und k&ouml;nnten sie beispielsweise im Flur angetroffen werden, w&uuml;rde ich zumindest eine Unterhose &uuml;berziehen. Aber macht wie ihr wollt, hier kann ich leider keine genaue Anleitung anbieten.</p>
<p><em>Wichtiger Tipp: Zahncremeflecken gehen eher schwer wieder raus. Zum Z&auml;hneputzen w&uuml;rde ich freien Oberk&ouml;rper empfehlen. Sollten Zahncremeflecken entstehen, ist ein Umziehen unumg&auml;nglich, das sei an dieser Stelle versichert.</em></p>
<p>Haben wir das Bad erreicht, ist die n&auml;chste Entscheidung gefragt. Ihr seht, die Morgentoilette stellt eine Kette von Entscheidungen dar. Da m&uuml;ssen wir durch. Auch hier ist die Tagesform entscheidend. Habt ihr keine Lust zum Duschen, sei es das kalte Badezimmer ist daf&uuml;r verantwortlich oder die mangelnde Zeit, &uuml;berlegt zun&auml;chst, wann ihr das letzte Mal geduscht habt. Wart ihr einen Tag vorher beim Sport oder Joggen und habt ohnehin geduscht, dann komm, lass es heute Morgen mal sein. Da reicht eine Katzenw&auml;sche.</p>
<blockquote><p><strong>Katzenw&auml;sche:</strong><br />
Unter einer Katzenw&auml;sche verstehen wir die zeitsparende Variante der K&ouml;rperreinigung. Hier werden lediglich das Gesicht gewaschen, der Oberk&ouml;rper, unter den Achseln, eventuell noch kurz intime Stellen, das wars. Ich kenne Menschen, die benutzen dazu einen Waschlappen. Diesen lehne ich als hochgradig unhygienisch ab. Vor allen, wenn er dann nach Gebrauch im hinteren mittleren Bereich des K&ouml;rpers &uuml;ber der Wanne liegt oder an einem Haken neben dem Waschbecken h&auml;ngt. Gerade in einem Mehrpersonenhaushalt ist das nicht tragbar.<br />
Es geht auch anders: die H&auml;nde umgreifen einen Seife und werden unter einen so genannten Wasserhahn, aus dem Wasser l&auml;uft, gehalten. Durch Reiben der H&auml;nde an der Seife wird ein Schaum erzeugt, der dann am K&ouml;rper verteilt werden kann. Dort wird dann durch Rubbeln der K&ouml;rper von &uuml;bel riechenden Stoffen befreit bzw. wird ein Reinigungsgef&uuml;hl erzeugt.</p></blockquote>
<p>Warum der Wasserhahn Wasserhahn hei&szlig;t, m&uuml;sst ihr woanders nachlesen. Wahrscheinlich haben beide was mit dem Morgen zu tun.</p>
<p><strong>Warmes Wasser</strong></p>
<p>Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass in jedem Haushalt warmes Wasser aus der Wand kommt und eine so genannte Mischbatterie vorhanden ist. Die Mischbatterie sitzt unter dem Wasserhahn und bringt kaltes und warmes Wasser zusammen. Ausschlie&szlig;lich hei&szlig;es Wasser tut weh und ausschlie&szlig;lich kaltes auch und ist dar&uuml;ber hinaus ungem&uuml;tlich.</p>
<p>Um gemischtes Wasser zu erhalten, dreht ihr an zwei Kn&ouml;pfen die links und rechts vom Wasserhahn angebracht sind. In der Regel kommt bei Blau kaltes Wasser raus und bei Rot hei&szlig;es. Je nach Drehgrad ver&auml;ndert sich Wassertemperatur.</p>
<p>Aber Vorsicht: nicht erst das hei&szlig;e aufdrehen und dann Hand drunter halten. Da hat sich schon mancher schwere Sch&auml;den zugezogen! Auch hier kommt es auf die Mischung an.<br />
Bei moderneren Mischbatterien gibt es nur noch einen Hebel. Den dr&uuml;ckt man hoch, dann kommt Wasser raus und dr&uuml;ckt ihn nach Rechts oder Links und das Wasser wird warm oder kalt. Das ist je nach Hersteller unterschiedlich.</p>
<p>Sollten wir uns daf&uuml;r entscheiden, mit einer Dusche zu beginnen, was in den meisten F&auml;llen sehr zu begr&uuml;&szlig;en ist, dann ist folgender Ablauf zu beachten:</p>
<p>- Kleidung ausziehen, es empfiehlt sich, eine Dusche in der Regel nackt vorzunehmen<br />
Hahn aufdrehen<br />
- Wassertemperatur einstellen. Niemals erst unter die Dusche stellen und dann das Wasser andrehen, das kann zu b&ouml;sen &Uuml;berraschungen f&uuml;hren! Grund daf&uuml;r ist, dass selbst wenn Hei&szlig;wasser eingestellt, noch das eiskalte Wasser heraus flie&szlig;en kann, das von der letzten Dusche im Schlauch verblieben ist<br />
vom Wasserhahnausfluss zum Duschkopfausfluss wechseln. Daf&uuml;r gibt es an fast jeder Mischbatterie einen Knopf, den man hoch- oder runterdr&uuml;cken muss, dann wechselt das Wasser zum Duschkopf, bis Punkt 4 kann der Schl&uuml;pfer noch angelassen werden, sp&auml;testens jetzt weg damit<br />
ist die Temperatur des Wassers bek&ouml;mmlich, kann sich unters Wasser gestellt werden. Dazu einfach in die Duschkabine gehen (ein Schritt gen&uuml;gt) oder in die Wanne steigen (nicht ausrutschen!)<br />
erstmal pauschal abbrausen. Das ist gut f&uuml;r eine Anpassung der Hauttemperatur an die des Wassers und f&uuml;r das allgemeine Wohlbefinden</p>
<p><strong>Erneute Entscheidung!</strong></p>
<p>Erst die Haare oder erst der Body? Ich entscheide mich meist f&uuml;r die Haare zuerst. Flasche oder sonstiges Beh&auml;ltnis nehmen, auf dem Haarwaschmittel oder Shampoo oder Haarshampoo steht. Duschcreme kann auch verwendet werden, bringt aber nichts. Das Shampoo m&uuml;sste im Idealfall dem jeweiligen Haartyp angepasst sein. Lasst euch im Laden beraten!<br />
- Ein wenig Shampoo in die H&auml;nde und das Ganze in die Haare einmassieren, bis es gut sch&auml;umt,<br />
nach ca.30 Sekunden den Schaum abbrausen, Augen zumachen! Das brennt sonst!<br />
- eine Weile unter der Dusche verharren<br />
- Shampoo wegstellen, Duschcreme nehmen<br />
- Duschcreme in die H&auml;nde geben, schon ein wenig verreiben, dann auf dem ganzen K&ouml;rper (au&szlig;er den Haaren nat&uuml;rlich) verteilen, bis es wieder gut sch&auml;umt<br />
- Schaum abbrausen<br />
- noch ein bisschen unter dem angenehmen Wasserregen stehen bleiben (Vorsicht bei Wasserboilern, irgendwann ist das warme Wasser alle!!)<br />
- Wasser ausmachen<br />
- Handtuch nehmen, das m&ouml;glichst schon irgendwo au&szlig;erhalb des Wasserstrahls griffbereit gelegen hat<br />
(Vor dem Aussteigen F&uuml;&szlig;e abtrocknen, sonst gibt das Pf&uuml;tzen!)<br />
- Haare abrubbeln<br />
- alles abtrocknen<br />
- in die Schlappen rein und<br />
- Bademantel anziehen</p>
<p>So, das ist jetzt schon mal ganz sch&ouml;n viel Arbeit und damit haben wir erst einen kleinen Teil einer umfassenden Morgentoilette beleuchtet.</p>
<p>Jetzt riechen wir je nach Shampoo und pers&ouml;nlichen Geruchserfahrung erstmal ganz gut, doch wie sieht es mit dem Mundgeruch aus? Das erfahren wir eines Tages in einem weiteren Teil unseres Langzeitberichts zur Morgentoilette.</p>
<p>Was sind denn so Eure Erfahrungen bei der Morgentoilette? Katzenw&auml;sche, Dusche oder gleich erstmal baden am Morgen? Sagt uns, wie Ihr das macht. Teilt Euch mit, auch f&uuml;r all die andern Suchenden da draussen, die nicht wissen, wie man sauber in den Tag startet.</p>
<p>Stichworte zu dieser Anleitung:<br />
<a href="http://technorati.com/tag/Morgentoilette" rel="tag" class="techtag">Morgentoilette</a> <a href="http://technorati.com/tag/aufstehen" rel="tag" class="techtag">aufstehen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Tag+beginnen" rel="tag" class="techtag">Tag+beginnen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Katzenw&auml;sche" rel="tag" class="techtag">Katzenw&auml;sche</a> <a href="http://technorati.com/tag/duschen" rel="tag" class="techtag">duschen</a> <a href="http://technorati.com/tag/baden" rel="tag" class="techtag">baden</a> <a href="http://technorati.com/tag/sauber" rel="tag" class="techtag">sauber</a> <a href="http://technorati.com/tag/satire" rel="tag" class="techtag">satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/anleitung" rel="tag" class="techtag">anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/wiemandasmacht" rel="tag" class="techtag">wiemandasmacht</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anleitung f&#252;r Langschl&#228;fer: 10 Punkte wie man lernen kann, morgens fr&#252;her aus dem Bett zu kommen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 13:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/richtig-aufstehen.jpg" title="wie man richtig aufsteht"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/richtig-aufstehen.jpg" alt="wie man richtig aufsteht" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: Nichts f&#252;r Langschl&#228;fer</em></p>
<p>In dieser Anleitung soll es um das nicht gewollte Verschlafen am Morgen gehen. Viele Menschen habe ernsthafte Schwierigkeiten damit, rechtzeitig aufzustehen. Abends bis in die Puppen drau&#223;en oder auf StudiVZ rumgurken, nicht einschlafen k&#246;nnen oder wollen und&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/richtig-aufstehen.jpg" title="wie man richtig aufsteht"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/richtig-aufstehen.jpg" alt="wie man richtig aufsteht" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: Nichts f&uuml;r Langschl&auml;fer</em></p>
<p>In dieser Anleitung soll es um das nicht gewollte Verschlafen am Morgen gehen. Viele Menschen habe ernsthafte Schwierigkeiten damit, rechtzeitig aufzustehen. Abends bis in die Puppen drau&szlig;en oder auf StudiVZ rumgurken, nicht einschlafen k&ouml;nnen oder wollen und dann morgens, wegen st&auml;ndigen M&uuml;digkeit, nicht aus dem Bett kommen. Rechtzeitig aufstehen ist aber f&uuml;r viele Menschen trotzdem wichtig, aus mehreren Gr&uuml;nden:</p>
<ol>
<li><strong>1. Alle anderen k&ouml;nnen auch fr&uuml;h aufstehen und das macht man nun mal so.</strong> Das sieht man daran, dass der Tag f&uuml;r die meisten Menschen ungef&auml;hr dann beginnt, wenn es hell wird. L&auml;den haben dann auf und &Auml;mter und &Auml;rzte, die meisten Termine werden auf den fr&uuml;hen Morgen gelegt, weil f&uuml;r diese Zeit nun mal erwartet wird, dass ein jeder schon wach ist.
</li>
<li><strong>2. Vorteile im Job:</strong> Wenn Ihr einen Arbeitsplatz habt mit festgelegten Arbeitszeiten, ist es ein eindeutiger Vorteil gegen&uuml;ber der harten Konkurrenz am Arbeitsmarkt, wenn man Fr&uuml;haufsteher ist. Es &uuml;berzeugt den Chef von Anfang an, wenn man nicht zu sp&auml;t zur Arbeit kommt. Fr&uuml;haufsteher-Qualit&auml;ten sollten entsprechend gleich beim Bewerbungsgespr&auml;ch erw&auml;hnt werden.
</li>
<li><strong>3. Abends wird man fr&uuml;her m&uuml;de:</strong> Wer fr&uuml;her aufsteht, wird am Ende des Tages automatisch schneller m&uuml;der. Das liegt daran, dass man abends bereits l&auml;nger mit dem Tag zugebracht hat und der menschliche K&ouml;rper dann seine Ruhe braucht. Das hat dann zum Vorteil, dass man am n&auml;chsten Tag eher ins Bett geht, um morgens fr&uuml;her aufstehen zu k&ouml;nnen. Toll, nicht?
</li>
</ol>
<p>Mit welchen Tricks l&auml;sst sich das nun erreichen, morgens fr&uuml;h und rechtzeitig und wie die ganze Welt es auch erwartet, aufzustehen? Wir haben mal 10 wichtige Punkte zusammengetragen:<span id="more-62"></span>;</p>
<ol>
<li><strong>1. keinen Kaffee trinken vorm Schlafengehen:</strong> Im Kaffee ist Koffein enthalten, der die Blutadervenen verengt und die roten Blutk&ouml;rperchen in das Gehirn pumpt, wodurch man st&auml;ndig wach bleibt und es zu Unf&auml;llen kommen kann. Wenn man wach ist, l&auml;sst es sich aber schlecht schlafen. Und ohne Schlaf kein fr&uuml;hes Aufstehen am n&auml;chsten Morgen.
</li>
<li><strong>2. immer im Bett schlafen oder zumindest in einer horizontalen K&ouml;rperhaltung:</strong> Einschlafen am Schreibtisch ist schlecht, weil durch das Aufwachen durch Aufschlagen des Kopfes auf der Tischkante das Unterbewusstsein schmerzhafte Erfahrungen mit dem Aufwachen assoziiert. Diese falsche Konditionierung f&uuml;hrt dazu, nicht motiviert zu sein, fr&uuml;her aufzustehen.
</li>
<li><strong>3. Wecker stellen:</strong> Ein Wecker ist eine gro&szlig;artige Sache, wenn es ums Aufstehen geht. Damit l&auml;sst sich die nat&uuml;rliche Schlafzeit k&uuml;nstlich verk&uuml;rzen. Durch den Wecker bekommt man ein verl&auml;ssliches Signal, um die Nachtruhe fr&uuml;h zu beenden. Wecker gibt es in vielen Ausf&uuml;hrungen und sie sind in vielen technischen Ger&auml;ten enthalten, wie Handy oder Radio.
<p> Zum Funktionieren ben&ouml;tigt der Wecker eine Uhr im gleichen Geh&auml;use, die richtig gestellt ist. Eine Anleitung zur Einstellung des Weckers durch Differenzberechnung der Wunsch-Aufsteh-Zeit zur aktuellen Zeit wird an dieser Stelle noch einmal n&auml;her beschrieben.</p>
</li>
<li><strong>4. Vorm Einschlafen Augen schlie&szlig;en, Licht aus machen:</strong> Internationale Studien haben es bewiesen und die Natur hat es so gewollt: Geschlafen wird mit geschlossenen Augen und meistens bei Dunkelheit. Das Schlie&szlig;en beider Augen beg&uuml;nstigt zus&auml;tzlich den Effekt der Dunkelheit.
<p> Das hat auch einen Sinn, denn oft ist das, was man w&auml;hrend des Schlafens mit offenen Augen sehen w&uuml;rde, v&ouml;llig uninteressant. Und man kann sich meistens sowieso nicht daran erinnern, was man dann gesehen h&auml;tte, weil man ja geschlafen hat. Es schl&auml;ft sich also einfach besser mit geschlossenen Augen, man ist dadurch ausgeruhter und erst dann l&auml;sst es sich leichter fr&uuml;h aufstehen.</li>
<li><strong>5. Lautst&auml;rke verringern:</strong> Ein ausgeruhter und entspannender Schlaf wird aus irgendeinem Grund auch durch fehlende Lautst&auml;rkeeinwirkung beg&uuml;nstigt. Absolute Stille ist nachts ein Idealzustand, zumindest sollte man mal den Presslufthammer beiseite legen.
<p> Probleme beim Einschlafen k&ouml;nnen zum Beispiel auch durch <a href="http://www.wiemandasmacht.de/kommunikation/wie-man-ein-bescheuertes-gespraech-fuehrt-teil-1/" title="Anleitung zur Kommunikation, wie man bescheuerte Gespr&auml;che f&uuml;hren kann">nebenbei ver&uuml;bte laute Gespr&auml;che</a> oder nebenbei abgesonderte Heulanf&auml;lle entstehen. Man sollte sich f&uuml;r eines entscheiden, schlafen oder reden; schlafen oder heulen.</p>
<p> Beim Schlaf gibt&acute;s kein Multitasking, auch f&uuml;r Frauen nicht!! Man muss sich f&uuml;r das, was man gerade machen will, bewusst entscheiden. Im Zweifelsfall und wenn man bereits im Bett liegt, sollte die Entscheidung auf das Schlafen fallen.</p>
</li>
<li><strong>6. Richtige Weckzeit einstellen:</strong> Wenn man morgens nicht von alleine aufwacht und den Wecker als Hilfsmittel benutzt, sollte darauf geachtet werden, die richtige Zeit einzustellen. &#8220;Fr&uuml;h aufstehen&#8221; ist dabei als relativer Wert zu betrachten. Auch wenn um 10Uhr vormittags vielen als fr&uuml;h erscheint, die Arbeit aber bereits um acht beginnt, dann ist &#8220;um 10&#8243; halt nicht fr&uuml;h genug und auch nicht die Zeit, die als Weckzeit eingestellt werden sollte.
<p> Auch die Einstellung auf eine um drei Stunden vorgezogene Weckzeit als eigentlich n&ouml;tig ist, ist &uuml;bertrieben und &uuml;ber das Ziel hinausgeschossen. Man sollte nicht noch fr&uuml;her aufstehen, als man bereits fr&uuml;h aufstehen muss, weil man dann morgens zu viel Zeit bis zu dem Punkt hat, bis eigentlich etwas zu tun ist. Warten, bis der Tag beginnt wie auf einen Bus ist zwar irgendwie so kitschig und so &#8220;deep&#8221; wie die Zeitschrift <a href="http://www.neon.de/kat/forum/showflat.php?forum=1&amp;Cat=&amp;Number=414040&amp;page=0&amp;view=collapsed&amp;sb=5&amp;o=&amp;fpart=1&amp;alle_anzeigen=1" title="nicht schlafen k&ouml;nnen">Neon</a>, aber genauso bescheuert.</p>
</li>
<li><strong>7. Beim ersten Alarm aufstehen:</strong> Das Problem mit dem Fr&uuml;h-Aufstehen liegt meist darin, dass man nach dem ersten Weckerklingeln die Snooze-Taste dr&uuml;ckt und mit dem guten, aber irgendwie von Morgen-Mundgeruch beeinflussten Gef&uuml;hl wieder wegsackt, dass das Ding einen ja gleich wieder weckt. Man f&uuml;hlt sich dann so wunderbar unter Kontrolle: &#8220;F&uuml;nf Minuten kann ich noch, denn ich wei&szlig;, so wie ich hier mit zugequollenen Augen liege, das die von mir gekaufte und eingestellte Technik da neben mir mich verl&auml;sslich in f&uuml;nf Minuten wieder hier &acute;raus holt. Diese f&uuml;nf Minuten h&auml;nge ich an meinen Schlaf &acute;dran&#8221;.
<p> Diese innere Stimme am Morgen hat die Wertigkeit von Micky Mouse, kommt sie doch aus den tiefsten Instiktregionen menschlicher Natur. Die Zellen haben einfach noch keinen Bock, den stoffwechselreichen Arbeitstag zu beginnen. Nicht mal das Bewusstsein hat Bock. So lange &uuml;bernimmt der Nachtpf&ouml;rtner und erz&auml;hlt einem Stuss im Kopf mit der Ernsthaftigkeit eines Politikers.</p>
<p> Das andere Extrem ist, so zu tun, als k&ouml;nnte man nach dem Klingeln des Weckers bewusst entscheiden, was jetzt zu tun ist. &#8220;Ich entscheide mich f&uuml;r die Verl&auml;nergung meiner Schlafeinheit um drei F&uuml;nf-Minuten-Bl&ouml;cke, denn erst dann werde ich richtig wach und bereit f&uuml;r den Tag sein&#8221;. Noch einmal: Sofort aufstehen, wenn der Wecker klingelt. Auf jegliche, innere Stimmen sollte um diese Zeit nicht geh&ouml;rt werden, da man sich selber um diese Zeit unm&ouml;glich ernst nehmen kann. &Uuml;berh&ouml;ren und aufstehen.</p>
</li>
<li><strong>8. Konditionierung eines Fr&uuml;haufstehers trainieren:</strong> Wenn man wirklich ernsthaft darauf vetrauen m&ouml;chte, dass man fr&uuml;h einfach so aufsteht, wenn der Wecker klingelt, muss man das trainieren. Wie im vorherigen Punkt dargelegt, hat das nichts mit Disziplin und einer bewussten und disziplinierten Entscheidung nach dem Klingeln des Weckers zu tun. Jeglicher bewusster Gedanke ist nicht ernst zu nehmen und kommt vom Nachtpf&ouml;rtner bzw. Unterbewusstsein. Das kann man nun wiederum trainieren wie einen Hund.
<p> Also: Ab und zu mal tags&uuml;ber ins Bett, alles abdunkeln, Augen zu und den Wecker auf f&uuml;nf Minuten sp&auml;ter stellen. Wenn der Alarm angeht, sofort aufstehen und anziehen/duschen/fr&uuml;hst&uuml;cken &#8211; was auch immer man immer nach dem Schlafen macht. Die &Uuml;bung, wie gesagt, tags&uuml;ber machen und am besten so 10-mal hinerteinander. Solange einem eine innere Stimme noch Anweisungen gibt, sitzt es noch nicht im Unterbewusstsein. &Uuml;ben, bis es dort sitzt. Mit dieser Konditionierung steht man automatisch einfach auf, wenn der Wecker klingelt. Unabh&auml;ngig jeglicher Gedanken.</p>
<p> Lustig sowie von Vorteil ist, dass man sich so jedes andere Verhalten im Zusammenhang mit dem Klingeln eines Weckers antrainieren kann. Ein Beipiele w&auml;re: Weckerklingen und sofort Staub saugen.</p>
</li>
<li><strong>9. Frische Luft reinlassen und l&auml;cheln:</strong> Durch sofortiges, tiefes Einatmen und Strecken und Recken werden die inneren als auch &auml;u&szlig;eren Blutadervenen mit dem lebenswichtigen Sauerstoffmonoxid versorgt. Dieser Stoff sorgt zusammen mit einem fetten Grinsen f&uuml;r eine Hormonaussch&uuml;ttung im hinteren Gehirnzwischenlappen und damit f&uuml;r wahnsinnig gute Laune und jede Menge Lust, motiviert den Tag zu beginnen.
</li>
<li><strong>10. Richtig gut fr&uuml;hst&uuml;cken:</strong> Ein gutes Fr&uuml;hst&uuml;ck ist das A und O und gro&szlig;e Hallo des Fr&uuml;haufstehers. Man kann sich gleich auf etwas freuen und hat Energie f&uuml;r den ganzen Tag. Zu einem guten Fr&uuml;hst&uuml;ck geh&ouml;rt die <a href="http://www.wiemandasmacht.de/automatenundmaschinen/video-tutorial-anleitung-wie-man-kaffee-kocht/" title="Anleitung zum Zubereiten von Kaffee">Zubereitung von Kaffee</a>, <a href="http://www.wiemandasmacht.de/kommunikation/wie-man-ein-bescheuertes-gespraech-fuehrt-teil-1/" title="Wie man am Zigarettenautomat Zigaretten holt">eine Zigarette</a>, <a href="http://www.wiemandasmacht.de/ernaehrung/wie-man-eier-kocht/" title="Wie man Eier kocht in 10 Schritten">Eier</a> sowie viel Obst und Kohleneiwei&szlig;stoffe. Damit verschwinden Augenringe und M&uuml;digkeitserscheinungen wie von alleine.
</li>
</ol>
<p>So, was sind denn so Eure Tricks mit dem Fr&uuml;haufstehen? Nutzt die Kommentarfunktion wie verr&uuml;ckt, wir helfen Euch auch gerne weiter, wenn es mit dem Training noch Probleme gibt!</p>
<p>Tags: <a href="http://technorati.com/tag/Fr&uuml;haufsteher," rel="tag" class="techtag">Fr&uuml;haufsteher,</a> <a href="http://technorati.com/tag/Langschl&auml;fer," rel="tag" class="techtag">Langschl&auml;fer,</a> <a href="http://technorati.com/tag/fr&uuml;h" rel="tag" class="techtag">fr&uuml;h</a> <a href="http://technorati.com/tag/aufstehen," rel="tag" class="techtag">aufstehen,</a> <a href="http://technorati.com/tag/Anleitungen," rel="tag" class="techtag">Anleitungen,</a> <a href="http://technorati.com/tag/Schlaf," rel="tag" class="techtag">Schlaf,</a> <a href="http://technorati.com/tag/schlafen," rel="tag" class="techtag">schlafen,</a> <a href="http://technorati.com/tag/Konditionierung," rel="tag" class="techtag">Konditionierung,</a> <a href="http://technorati.com/tag/aufstehen" rel="tag" class="techtag">aufstehen</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geht jetzt nicht: Wie man sagt, dass es gerade so gar nicht geht</title>
		<link>http://www.wiemandasmacht.de/kommunikation/geht-jetzt-nicht-wie-man-sagt-dass-es-gerade-so-gar-nicht-geht/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 16:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/dali_uhr_zeit.jpg" title="Wo ist nur die Zeit hin?"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/dali_uhr_zeit.jpg" alt="Wo ist nur die Zeit hin?" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: geht jetz gar nicht</em></p>
<p>Thorsten und Carsten haben zur Zeit so richtig viel um die Ohren. T&#228;glich kommen neue Situationen hinzu, die gemeistert werden m&#252;ssen. Das kostet ganz sch&#246;n viel Zeit. Da hat man dann auch nicht so die Zeit&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/dali_uhr_zeit.jpg" title="Wo ist nur die Zeit hin?"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/dali_uhr_zeit.jpg" alt="Wo ist nur die Zeit hin?" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: geht jetz gar nicht</em></p>
<p>Thorsten und Carsten haben zur Zeit so richtig viel um die Ohren. T&auml;glich kommen neue Situationen hinzu, die gemeistert werden m&uuml;ssen. Das kostet ganz sch&ouml;n viel Zeit. Da hat man dann auch nicht so die Zeit f&uuml;r andere Dinge. Viele Menschen kennen das ja: Keine Zeit f&uuml;r irgendwas, weil man sich mit etwas anderem besch&auml;ftigt.</p>
<p>Dumm nur, dass das oft auf Unverst&auml;ndnis beim Gegen&uuml;ber st&ouml;sst. Also bei solchen Leuten, die sich dann fragen: &#8220;Warum hat er/sie nur keine Zeit, jetzt?&#8221; Den Leuten reicht es nicht, wenn man Ihnen einfach nur sagt: &#8220;Geht jetzt nicht.&#8221; Das ganze braucht einen Grund, der weniger abstrakt erscheint, warum man keine Zeit f&uuml;r die Person und auch sonst nicht hat. Die Angabe des Grundes muss so kurz sein, wie die wenige Zeit, die man dazu hat, den Grund anzugeben. Gleichzeitig muss Sie allgemein g&uuml;ltig und plausibel klingen.</p>
<p>Wir haben da so einiges aufgeschnappt und wollen es hier als die Top-Ten der &#8220;Geht-jetzt-nicht-Aussagen&#8221; zur Weiternutzung vorstellen. Also, &#8220;Geht jetzt grad nicht, weil &#8230;</p>
<p>Platz 10: &#8220;&#8230; ich noch den Lottoschein abgeben muss.&#8221;</p>
<p>Platz 9: &#8220;.. ich grad Tatort gucke&#8221; (geht nur nicht Sonntags)</p>
<p>Platz 8: &#8220;.. ich grad nochmal ins Internet muss.&#8221;</p>
<p>Platz 7: &#8220;.. ich noch was einkaufen muss. Ich habe nichts mehr im Haus.&#8221;</p>
<p>Platz 6: &#8220;&#8230; ich noch zur Post muss.&#8221;</p>
<p>Platz 5: &#8220;.. ich noch zuhause anrufen muss.&#8221;</p>
<p>Platz 4: &#8220;&#8230; ich noch tanken fahren muss.&#8221;</p>
<p>Platz 3: &#8220;&#8230; ich noch aufr&auml;umen/Staub saugen/abwaschen muss.&#8221;</p>
<p>Platz 2: &#8220;&#8230; ich mich krank f&uuml;hle und heute noch zum Arzt muss. Ich habe einen Termin.&#8221;</p>
<p>Platz 1 &#8220;&#8230; weil: Sorry! -Ich muss jetzt los.&#8221;</p>
<p>Wichtig: Wenn man keine Zeit hat, dann ist alles, was man macht, ein &#8220;Muss&#8221;. Im Gegensatz zu der Zeit, wo man gerade Zeit hat. Treffendes Beispiel ist hier der Urlaub: &#8220;Ich k&ouml;nnte an der Ausfahrt zu den Ruinen teilnehmen.&#8221;, &#8220;Ich k&ouml;nnte ins Museum gehen.&#8221;, &#8220;Ich k&ouml;nnte eine Postkarte schreiben.&#8221; Niemand sagt doch im Urlaub: &#8220;Sorry, Strand geht heute nicht. Ich muss noch Postkarten schreiben.&#8221; Das w&auml;re ziemlich doof. Nichts desto trotz: Ein sehr gutes Beispiel.</p>
<p>So, sorry, ich muss dann jetzt mal&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Schnupfen, Migr&#228;ne und Bauchschmerzen: Anleitung in 5 Schritten, wie man richtig krank macht</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 15:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/david_hasselhoof_betrunken_krank.jpg" title="David-Hasselhoff-krank-und-betrunken"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/david_hasselhoff_betrunken_krank.jpg" title="richtig krank machen: Der betrunkene David Hasselhoff weiss. wie es geht" alt="richtig krank machen: Der betrunkene David Hasselhoff weiss. wie es geht" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: Simulieren Stufe 1</em></p>
<p>Nachdem wir uns schon einmal dem Thema &#8220;<a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/wie-man-richtig-lebt/" title="Anleitung wie man richtig lebt">Wie man richtig lebt</a>&#8221; gewidmet haben, wollen wir uns heute mal dem Thema Krankheit zuwenden. Leben hat ja meistens was mit der Gesundheit zu tun. Das Gegenteil davon wäre dann&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/david_hasselhoof_betrunken_krank.jpg" title="David-Hasselhoff-krank-und-betrunken"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/david_hasselhoff_betrunken_krank.jpg" title="richtig krank machen: Der betrunkene David Hasselhoff weiss. wie es geht" alt="richtig krank machen: Der betrunkene David Hasselhoff weiss. wie es geht" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: Simulieren Stufe 1</em></p>
<p>Nachdem wir uns schon einmal dem Thema &#8220;<a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/wie-man-richtig-lebt/" title="Anleitung wie man richtig lebt">Wie man richtig lebt</a>&#8221; gewidmet haben, wollen wir uns heute mal dem Thema Krankheit zuwenden. Leben hat ja meistens was mit der Gesundheit zu tun. Das Gegenteil davon wäre dann die Krankheit. Hier soll es aber konkret um das &#8220;krank machen&#8221; gehen, was mit eigentlichen, echten körperlichen Beschwerden nichts zu tun hat. Hier also die Anleitung fürs &#8220;krank machen&#8221;:</p>
<p><strong>1. Grund suchen fürs krank machen</strong><br />
Mit krank machen ist gemeint, dass man selber so tut, als hätte man eine Krankheit oder zumindest eine angeschlagene Gesundheit, um einer bestimmten Situation auszuweichen. Es ist also sinnlos, ohne driftigen krank zu machen. Deswegen brauchen wir dafür einen Anlass. Beliebte Anlässe zum krank machen sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li> Arbeit, zu der man nicht hingehen möchte</li>
<li>Uniprüfung, für die man nicht gelernt hat, zu der man deswegen nicht hingehen möchte</li>
<li>Schularbeiten wieder nicht gemacht und damit eine Schule, zu der man nicht hingehen möchte</li>
<li>Familienfeier bei Oma, schön am <a href="http://www.wiemandasmacht.de/ernaehrung/wie-man-einen-tisch-deckt/" title="Kaffee Tisch für Gäste decken">gedeckten Kaffeetisch mit Gästen</a>, die man nicht kennt, zu der man nicht hingehen möchte</li>
</ul>
<p>Alles einleuchtende Gründe für eine eingebildete Krankheit. Das Grundmuster ist immer gleich: Es gibt etwas, wo die eigene Anwesenheit eigentlich verpflichtend ist und als einziger Grund für eine Abwesenheit gilt gegenüber den dort anwesenden Menschen nur die Entschuldigung aufgrund von Krankheit.</p>
<p>Folgende Beispiele dienen also nicht als Grund für das krank machen:<br />
<span id="more-55"></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/eva-hermans-stechschrittmuster/" title="Auslassungen und tolle Meinungen zu Eva Hermann">Johannes B. Kerner-Tribunal mit der sprachgeschädigten Eva Hermann kommt im Fernsehen und man möchte es nicht sehen</a> (ja, das macht krank, aber man kann der Sache auch ohne krank zu machen fern bleiben. Oder würde man etwa einen Zuschauerbrief schreiben: &#8220;Lieber Johannes! Leider konnte ich Deine Aussprache mit Frau Hermann nicht sehen. Ich war nämlich schon vorher krank!&#8221;)</li>
<li>mehrere Wochen die Einkäufe sein lassen und hungern, weil man volle Supermärkte mit diesen ganzen Menschen nicht leiden kann (man kann der Sache fern bleiben und durchweg Döner essen, aber die Aussage an die Kassiererin: &#8220;Wissen Sie! Ich war die letzten drei Wochen hier nicht einkaufen. Ich war nämlich krank!&#8221; wird diese nicht interessieren.)</li>
<li>es ist der zweite Mittwoch im Monat und das bedeutet: Zeit für ehelichen Beischlaf. Wer jetzt mit einer &#8220;Migräne&#8221; kommt, handelt dermaßen nach Männer-Frauen Klischees, wie es <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3468731221?ie=UTF8&amp;tag=wiemandasmach-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3468731221">Mario Barth</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wiemandasmach-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3468731221" style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important" border="0" height="1" width="1" /> nicht hätte besser machen können. Wer an bestimmten Tagen keinen Bock hat, läßt es bleiben (Donnerstag ist ja auch noch ein Tag). Die &#8220;Migräne&#8221; ist in dem Zusammenhang völlig abgedroschen. Mehr zu passenden Krankheiten im nächsten Abschnitt.</li>
</ul>
<p><strong>2. Krankheit aussuchen zum krank machen<br />
</strong>Sinn ist es eine Krankheit zu finden, die man gerade nicht hat aber durchaus haben könnte. Dabei muss wegen der kurzen Reaktionsmöglichkeit auf Situationen, denen man fern bleiben möchte, darauf geachtet werden, dass es sich um eine Krankheit handelt, die innerhalb eines Tages kommen und wieder gehen kann. Desweiteren sollte die ausgesuchte Krankheit der Allgemeinheit bekannt und international anerkannt sein, damit sich bei einer Entschuldigung schnell aufgrund von Krankheit mit dem Leiden identifiziert werden kann.</p>
<p>Besonders geeignete Krankheiten sind also:</p>
<ul>
<li>Schnupfen (zieht immer und nur der Doktor kann wissen, ob die Nase wirklich zu ist. Glasige Augen und rote Nase kriegt man auch anders hin)</li>
<li>Kopfschmerzen bis Migräne (außer als Grund, um den Beischlaf zu entgehen!, sehr geeignet, da von Außen überhaupt nicht erkennbar aber schlimm, schlimm, schlimmÃ¢â‚¬Â¦)</li>
<li>Bauchschmerzen bis Durchfall (wer kennt es nicht: &#8220;Ich hab aber Bauch-schmäär-zen!&#8221;, löst mit gekräuselter Stirn, eigeknicktem Kopf und einer reibenden Hand auf dem Pullover sofort Mitleid beim Gegenüber aus. Funktioniert übrigens nicht, wenn man als Gast gebeten wird, eine Talkshow zu verlassen.)</li>
</ul>
<p>Ungeeignete Krankheiten sind:</p>
<ul>
<li>rudimentale Cerebraldiarrhoe (kann keiner was mit anfangen und klingt trotzdem, als würde es länger dauern. Und wenn es doch mal jemand nachschlägt in einem schlauen Buch, sitzt man ganz schön dumm da.)</li>
<li>meine Tage (wird als isolierte Krankheit schon seit längerem nicht mehr als solche eingeordnet, ungeeignet für Männer)</li>
<li>Querschnittslähmung (ja ich weiß, das ist nicht lustig. Auch als Entschuldigung zum vorübergehenden krank machen nicht. Auch wenn man es erstmal gut vortäuschen kann.)</li>
</ul>
<p>Schöne und passende Krankheiten fürs krank machen findet man übrigens hier: <a href="http://www.krank-machen.com/" title="Anleitungen zum Krankmachen" target="_blank">www.krank-machen.com</a></p>
<p><strong> 3. Krankheit legitimieren lassen, ärztliches Attest einholen<br />
</strong>Um die ausgesuchte Krankheit als wirklichen Grund zum krank machen zertifizieren zu lassen, braucht man einen offiziell anerkannten Gutachter, der die Krankheit bestätigt. In unserer westlichen Gesellschaft gibt es dafür nur einen Beruf, der diese Art von Gutachten ausführen und schriftlich bestätigen kann. Die Berufsbezeichnung ist &#8220;Arzt&#8221; oder landläufig &#8220;Doktor&#8221;. Diese Menschen haben vorher Medizin studiert und teilweise Bücher verfasst, in denen bis ins Detail mit Symptomen für eine Krankheit geworben wird. Der Krankmacher kann jetzt hingehen und sich in einem dieser Kataloge für körperliche Verfassung die passende Krankheit aussuchen (siehe 2.), die dazugehörigen Symptome einstudieren und sich dann von einem Arzt seine Krankheit als offiziell bestätigen lassen.</p>
<p>Auf die Einübung der passenden Symptome sollte vor einem Arztbesuch viel Wert gelegt werden. Das sind studierte Leute, denen man nicht einfach ein X für ein U vormacht. Es hilft nicht, zu humpeln, wenn man auf die Frage &#8220;Wo tuts denn weh?&#8221; &#8220;Im Hals.&#8221; geantwortet hat. Das sollte hier einleuchten.</p>
<p>Als zusätzliche Legitimation sollte man, zum Beispiel als Arbeitnehmer, die Beurkundung der Krankheit durch den Arzt, bei seiner privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung einreichen.</p>
<p><strong>4. Entschuldigung vorbringen</strong><br />
Nachdem man nun amtlich anerkannt zwei Dinge zusammengebracht hat, die nicht zusammengehören; nämlich eine gesunden Menschen und eine ausgesuchte Krankheit, kann man letztere als Vorwand für eine Entschuldigung nehmen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Entschuldigung zur adoptierten Krankheit passt. Bei der Entschuldigung sollte im gesamten Verhalten auf die mit der Krankheit verbundenen Symptome streng geachtet werden. Es empfiehlt sich immer, den Entschuldigungsempfänger mit dem Telefon anzurufen, da das zeigt, dass man sich ganz seines elenden Zustandes widmet.</p>
<p>Hierbei gilt es zu beachten: Bei &#8220;Kopfschmerzen bis Migräne&#8221; sollte man nicht aus einer Kneipe anrufen, bei Schnupfen sollte man sich die Nase zuhalten und kaum sprechen können (&#8220;Meine Nase ist so zu, ich kann kaum sprechen! Entschuldigung!&#8221;).</p>
<p>Man sollte es aber auch nicht übertreiben und zum Beispiel bei Vorgabe einer Magen-Darm-Grippe ständig im Hintergrund die Klospülung betätigen.</p>
<p>Wichtig für die Entschuldigung ist auch noch der richtige Zeitpunkt. Anrufe beim Arbeitgeber wie &#8220;Ich werde ab Montag in acht Tagen mit vereiterten Mandeln bis circa Mittwochmittag ans Bett gefesselt sein.&#8221; sind unglaubwürdig. Das Gleiche gilt für den Anruf &#8220;Hallo Oma. Als ich vorletzten Monat nicht bei Eurer Goldenen Hochzeit war hatte ich Durchfall. Ich habe Dir gerade das ärztliche Attest mit der Post zugesendet.&#8221;</p>
<p><strong>5. Krankheit beenden<br />
</strong>Die Krankheit sollte durchschnittlich ein- bis zwei Tage nach dem eigentlichen &#8220;Grund&#8221; (siehe 1.) beendet werden. Denn es besteht die Gefahr, dass man sich:</p>
<ol>
<li>- vollkommen seiner neuen Krankheit annimmt und sie gleich noch für andere, ungeliebte Situationen benutzt</li>
<li>- das zum Normalzustand wird, also der Normalzustand ist, dass man krank ist. Als ob man aus dem einmal aufgesetzten Krankheitsbild nicht mehr herauskommt, weil ja nun eine nach der anderen Situation kommt, der man eigentlich ausweichen wollte. Man behält dann Krankheit so ein bisschen auf &#8220;niedriger Flamme&#8221; bei, um sie zum vollen Ausbruch kommen zu lassen, wenn man mal wieder gar nicht will. Dann ist man überall nur kränkelnd und angeschlagen dabei und sagt. &#8220;Eigentlich bin ich ja krank!&#8221;</li>
</ol>
<p>Aber &#8220;eigentlich krank machen&#8221; gibt´s nicht, krank machen macht man richtig und zwar nur, wenn man wirklich gesund ist.</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/Krank+machen" rel="tag" class="techtag">Krank+machen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Krankheit" rel="tag" class="techtag">Krankheit</a> <a href="http://technorati.com/tag/simulieren" rel="tag" class="techtag">simulieren</a> <a href="http://technorati.com/tag/Anleitung" rel="tag" class="techtag">Anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/blau+machen" rel="tag" class="techtag">blau+machen</a> <a href="http://technorati.com/tag/ärztliches+Attest" rel="tag" class="techtag">ärztliches+Attest</a> <a href="http://technorati.com/tag/Eva+Hermann" rel="tag" class="techtag">Eva+Hermann</a> <a href="http://technorati.com/tag/Humor" rel="tag" class="techtag">Humor</a> <a href="http://technorati.com/tag/Satire" rel="tag" class="techtag">Satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/wieman%3C/p"> </a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Leben: Anleitung, wie man richtig lebt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 15:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><em>Schwierigkeitsgrad: Abitur ist von Vorteil, muss aber nicht sein</em></p>
<p>Viele Leute wissen oft nicht, wie das denn so geht mit dem richtigen Leben. Deshalb gucken sie den ganzen Tag anderen Leuten dabei zu, wie das bei denen wohl so gehen k&#246;nnte.&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Schwierigkeitsgrad: Abitur ist von Vorteil, muss aber nicht sein</em></p>
<p>Viele Leute wissen oft nicht, wie das denn so geht mit dem richtigen Leben. Deshalb gucken sie den ganzen Tag anderen Leuten dabei zu, wie das bei denen wohl so gehen k&ouml;nnte. Zum Zugucken gibt es genug M&ouml;glichkeiten. Zum Beispiel kann man im Fernsehen Leuten beim Leben zugucken &#8211; das ist aber meistens nicht so echt (ausser beim <a href="http://www.mdr.de/tv/3724236.html" title="Wo ist Lippi?" target="_blank">Lippi im MDR</a>). Auch das Internet funktioniert deshalb so gut, weil sich dort jede Menge Menschen tummeln, <a href="http://www.jovelstefan.de/2007/05/11/warum-ich-blogge/" title="Blogger Jovel schreibt, warum er bloggt" target="_blank">die gern &ouml;ffentlich mitteilen, was sie so mit ihrem Leben anfangen</a>. Und genug Leser f&uuml;r so etwas sind vorhanden, weil im Internet jeder nach Anhaltspunkten f&uuml;r seine eigene Lebensgestaltung sucht. Manchmal sucht man nur nach dem n&auml;chsten, kleinen Schritt. Bei <a href="http://www.google.de" title="Suchmaschine " target="_blank">Google</a> geben die Menschen ihre offenen Fragen dazu in Form stichpunktartiger Suchbegriffe ein. Man kann Google zum Beispiel auf diese Weise fragen, <a href="http://www.wiemandasmacht.de/ernaehrung/wie-man-eier-kocht/" title="Hier steht, wie man ein Ei kocht">wie man ein Ei kocht</a>.</p>
<p>Meistens gibt es auf die wichtigen Lebensfragen so viele Antworten wie es Menschen gibt, die sich und ihre Lebensmethoden im Internet darstellen. Man freut sich erstmal und nutzt die gewonnen Suchergebnisse als Einsichten f&uuml;rs Leben und versucht, sich daran zu halten. Bei den Leuten im Netz hat&acute;s ja schlie&szlig;lich auch schonmal geklappt.</p>
<p>Leider sind die gewonnenen Einsichten oft nur von kurzer G&uuml;ltigkeit und selten eins zu eins auf einen selbst &uuml;bertragbar. Da &auml;rgert man sich dann schon ganz sch&ouml;n und wei&szlig; erstmal auch nicht so weiter. In solchen Situationen f&uuml;hlt man sich orientierungslos, ziellos, total verpeilt.</p>
<p>In diesen verwendeten Begriffen (<em>orientierungslos, ziellos</em>), geht es ja immer um das nicht ordnungsgem&auml;&szlig;e Zur&uuml;cklegen von Wegstrecken. Darin liegt letztendlich auch schon die L&ouml;sung verborgen, wie man das macht mit dem richtig Leben.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich braucht man erst einmal ein Ziel. Deswegen sagt man auch gern zu sich selber: <em>&quot;ich brauche einfach mal ein Ziel&quot;</em>, wenn einem gerade ein bisschen langweilig ist.</p>
<p>Gut und sinnvoll ist es, wenn sich das Ziel von dem Ort unterscheidet, an dem man sich gerade befindet. Als &Uuml;bung am Anfang kann man daf&uuml;r eine kleine Liste erstellen mit, zum Beispiel, 10 Orten, die nicht der Ort sind, an dem man in diesem Moment ist. Vom Wohnzimmer unterscheiden lassen sich zum Beispiel das Schlafzimmer, die Toilette oder S&uuml;dafrika.</p>
<p>Wenn man beides hat, also den Ort, an dem man sich befindet und den, wo man hinm&ouml;chte, muss man zuerst die Strecke dazwischen zur&uuml;cklegen. Dann, am Ziel angekommen, w&auml;hlt man sich einfach einen Zeitraum aus, den man dort verweilen m&ouml;chte. Anschliessend kehrt man an den Ort zur&uuml;ck, an dem man zuerst war.<br />
Es ist also eine Bewegung von <em>Ort A</em> (derzeitiger Standort) hin zu <em>Ort B</em> (das Ziel), das dortige Verweilen &uuml;ber den <em>Zeitraum t</em> und die anschliessende R&uuml;ckkehr zu Ort A. Von A nach B, dort L&auml;nge t abgewartet und zur&uuml;ck nach A. <strong>ABtA</strong>.</p>
<p>&#8220;ABtA&#8221; ist prinzipiell das, was alle Menschen die ganze Zeit &uuml;ber machen. Und wenn es alle Menschen machen ist das auch der Trick, wie man richtig lebt. Um die Sache besser zu veranschaulichen, hier noch einige Beispiele:</p>
<p><em>Wir sind zu Hause, gehen raus auf eine Party, verbringen die Nacht (Zeitraum t) woanders und kommen am n&auml;chsten Tag zerst&ouml;rt zur&uuml;ck.</em></p>
<p><em>Wir sitzen im CafÃƒÂ©, bekommen Lust auf Zigaretten (aber die sind alle), gehen zum Zigarettenautomat und kehren dann zur&uuml;ck zum Platz.</em></p>
<p><em>Wir gehen aufs Amt und kommen am n&auml;chsten Tag zur&uuml;ck. (Amt = langer Zeitraum t Ã¢â‚¬â€ haha!)</em></p>
<p><em>Wir stehen vorm Supermarkt, gehen rein, kaufen ein und kehren zur&uuml;ck an den Ort, an dem wir vorher vorm Supermarkt gestanden haben.</em></p>
<p><em>Wir telefonieren mit Mutti und Vati, fahren hin, langweilen uns dort ein bisschen und kommen zur&uuml;ck in die WG.</em></p>
<p>Alles im Leben ist diese Bewegung &quot;ABtA&quot;. Was nun noch als wichtiges Element f&uuml;r ein &quot;richtiges Leben&quot; hinzukommt: Man muss anderen Menschen davon erz&auml;hlen und dabei etwas ausschm&uuml;cken. Jede Art von Kommunikation besteht im Kern aus dem Austausch von aufgepeppten Berichten von ABtA-Bewegungen. Entweder solche, die man vollzogen hat oder solche, die man im Leben noch vollziehen m&ouml;chte. M&ouml;glich ist auch, man befindet sich gerade an Ort B und sagt einfach &quot;Ich muss nachher zur&uuml;ck!&quot;</p>
<p><strong>Hier nochmal ein Beispiel aus dem richtigen Leben:</strong></p>
<p>Wir befinden uns an Ort A, dem Wohnzimmer und haben Hunger. Wir suchen uns einen Ort B aus, der zu unserer Gef&uuml;hlsregung passt und (wichtig!) sich von Ort A gut unterscheiden l&auml;sst. F&uuml;r heute Abend soll es der D&ouml;nerstand sein. Wir bereiten Ort A so vor, dass wir ihn sicher verlassen k&ouml;nnen und sp&auml;ter so vorfinden, wie uns das am besten gef&auml;llt. Also Computer aus, Fernseher aus (<a href="http://www.mdr.de/tv/3724236.html" title="Wo ist denn Lippi nun?" target="_blank">Lippi auf dem mdr kriegt niemals &acute;raus, wo er ist!</a>), Licht aus, T&uuml;r schliessen. Dann auf zu Ort B, das Ziel, der D&ouml;nerstand. Dort angekommen w&auml;hrend des Zeitraumes t die Dinge machen, die man an Ort B so macht (D&ouml;ner kaufen und essen). Wenn man damit fertig ist, erfolgt die R&uuml;ckkehr zu Ort A.</p>
<p>Mit dem D&ouml;nerverk&auml;ufer kann man eine Unterhaltung anfangen und sagen <em>&quot;Ich muss nachher wieder zur&uuml;ck!&quot;</em> -was ja auch stimmt. Im Anschluss, oder am n&auml;chsten Tag, kann man dann sagen: <em>&quot;Erst war ich zu Hause, dann bin ich D&ouml;ner essen gegangen. War voll geil!&#8221; (ausschm&uuml;cken!)</em></p>
<p>Allen Voraussetzungen f&uuml;r richtiges Leben wird in dieser Episode entsprochen: <em>Ort A, Ort B, der Zeitraum t und die Bewegung hin und zur&uuml;ck.</em></p>
<p>Wenn man will, kann man diese Geschichte auch im Internet ver&ouml;ffentlichen, damit ist die Voraussetzung &quot;den Leuten davon erz&auml;hlen&quot;, dann erst recht vollstens erf&uuml;llt.</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/richtig" rel="tag"><img src="http://static.technorati.com/static/img/pub/icon-utag-16x13.png?tag=richtig" style="border: 0pt none ; vertical-align: middle; margin-left: 0.4em" alt=" " />richtig</a> <a href="http://technorati.com/tag/leben" rel="tag"><img src="http://static.technorati.com/static/img/pub/icon-utag-16x13.png?tag=leben" style="border: 0pt none ; vertical-align: middle; margin-left: 0.4em" alt=" " />leben</a></p>]]></content:encoded>
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