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	<title>Wie man das macht</title>
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	<description>Ein Magazin für Leute, die alles zum ersten Mal tun. Schritt-für-Schritt Anleitungen, Tutorials sowie Tipps und Tricks für jede alltägliche Situation.</description>
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		<title>Aufschieben &#8211; Lernen Erledigungen und wichtige Dinge nicht zu tun</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 14:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/aufschieben.jpg" alt="aufschieben, faulenzen, Dinge vertagen" /><em>Schwierigkeitsgrad: nicht jetzt sofort</em></p>
<p>Wichtige Aufgaben zu verschieben und sofort zu erledigen -das ist ja so eine Sache. Viele Menschen leiden unter ihrer entsetzlichen Selbstdisziplin und dem Druck, eine gestellte Aufgabe bis zu einem gegebenen Zeitpunkt zu erledigen. Angst vor unklaren&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/aufschieben.jpg" alt="aufschieben, faulenzen, Dinge vertagen" /><em>Schwierigkeitsgrad: nicht jetzt sofort</em></p>
<p>Wichtige Aufgaben zu verschieben und sofort zu erledigen -das ist ja so eine Sache. Viele Menschen leiden unter ihrer entsetzlichen Selbstdisziplin und dem Druck, eine gestellte Aufgabe bis zu einem gegebenen Zeitpunkt zu erledigen. Angst vor unklaren Konsequenzen führt dazu, dass anstehende Aufgaben umgehend und rechtzeitig erledigt werden. Oft ist es auch ganz gut, die Dinge sofort zu erledigen. Nur haben die meisten dadurch verlernt, Aufgaben vernünftig und bis zum St.-Nimmerleinstag aufzuschieben.</p>
<p>In dieser Anleitung soll es also darum gehen, wie man wichtige Dinge im Leben vertagen kann. Und zwar richtig aufschieben, im Sinne von vor-sich-herschieben, bis hin zu dem Punkt, von dem man nie dachte, dass man Tätigkeiten bis dahin verschleppen kann. Wir wollen lernen, unserer Angst und dem dumpfen Gefühl des schlechten Gewissens ausreichend Nahrung zu geben. Die Motivation, die Sache sofort anzupacken, wollen wir im Keim ersticken. Das Gute dabei ist: Man hat trotzdem ständig was zu tun.</p>
<p><span id="more-81"></span> Und das nutzen wir auch gleich mal radikal aus. Das Aufschieben funktioniert nämlich nur dann, wenn man auch wirklich Sachen zu tun hat. Desto mehr, umso besser. Ohne &#8220;To-Do-Liste&#8221; im Nacken kein schlechtes Gewissen, kein Gefühl von &#8220;Ich hab noch so viel zu tun&#8221;. Also: wir suchen uns jede Menge Sachen, die es zu tun gibt, am besten wirklich wichtige Sachen. Dinge, die einem beim Gedanken an Aufschiebung den puren, kalten Angsschweiß auf die Stirn treiben.</p>
<p>Die bekanntesten Beispiele in unserer Gesellschaft für solche Art Tätigkeiten sind: eine Hausarbeit bis zum Abgabetermin erledigen , ausreichend Lernen für eine wichtige Prüfung zu einem bestimmten Termin, Buch oder Video oder DVD rechtzeitig zurückbringen und Einkaufen (im Sinne von &#8220;Ich muss noch einkaufen!&#8221;)</p>
<p>So, jetzt kommt die zweite Stufe für eine rückhaltlose Aufschiebung mit schlaflosen Nächten: Wir machen uns eine Liste. Eine Liste mit den Dingen, die es zu tun gibt. Die Liste ist deshalb so toll, weil sie die zu erledigenden Dinge nochmal schwarz auf weiß manifestiert. Eine Erledigungs-Liste ist quasi das Denkmal für alle Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Und &#8211; besonders spitze: Die Liste selbst muss natürlich erstmal erstellt werden. Da können wir also auch gleich erstmal ganz oben auf die Liste schreiben: <em>Liste erstellen</em>. Am besten davor eine Nummer (in diesem Fall nehmen wir die Nummer 1, für den ersten Punkt, den es zu erledigen gilt). Wenn wir aufgeschrieben haben, &#8220;1. Liste erstellen&#8221;, werden jetzt auch die anderen Aufgaben auf der Liste eingetragen. Dazu gehen wir vorher im Kopf kurz durch, was uns am wichtigsten erscheint. Das darf auch ruhig ein paar Tage dauern. Die wichtigste Aufgabe bekommt dann die höchste Priorität auf der Liste (in diesem Falle die Nummer 2, nach &#8220;1. Liste erstellen&#8221;). Die komplette Liste könnte dann ungefähr so aussehen (Beispiel):</p>
<p>1. Liste erstellen</p>
<p>2. Hausarbeit schreiben (Abgabe spätestens 30.7.)</p>
<p>3. Lernen (Prüfung am 1.10)</p>
<p>4. DVD zurückbringen (6.7.)</p>
<p>5. Einkaufen (Milch)</p>
<p>Besonders schön an dieser Liste: fast alle Punkte (bis auf den ersten) sind mit einem Datum in der absehbaren Zukunft versehen. Das erhöht den Druck ungemein. Schön in unserem allgemeingültigen Beispiel ist auch die Anordnung der Prioritäten nach persönlichem Gusto: Mit dem erledigten Punkt 1 &#8220;Liste erstellen&#8221; erscheint es so, als wäre die Hälfte der persönlichen Vorhaben bereits wie von selbst erledigt worden. Und natürlich sollte man auch mal die Hausarbeit sofort schreiben. Aber Vorsicht!!!</p>
<p>Wir wollten doch hier lernen, alles aufzuschieben. Dafür ist die Liste da. Hinter jeden Erledigungspunkt malen wir deshalb jetzt einen Kreis. Dem Kreis unter &#8220;Liste erstellen&#8221; können wir ein Häkchen reinmachen oder ihn ausmalen. Die anderen Kreise müssen unbedingt leer bleiben!!</p>
<p>Jetzt hat die Liste ihre vollständige Legitimation erhalten. Erste Punkte wurden zwar schon erledigt, andere müssen aber noch auf Erledigung warten. Die leeren Kreise zeigen es an. Das drückt aufs Gewissen.</p>
<p>Und so funktioniert das jetzt auch mit dem Aufschieben: Der unwahrscheinliche und selbstproduzierte Druck bewirkt nun, dass man genau diese Dinge nicht tun will und nicht tun wird. Weil sich die Punkte so wichtig nehmen. Weil die Liste sich selbst auf Nummer Eins eingetragen hat und anscheinend einfach so deshalb ein tolles Häkchen erhalten hat, einfach nur für ihre Existenz. Man hasst diese Liste über alles und alles, was damit zu tun hat, wird verleugnet. Und man wird alles daran setzen, keine von den Dingen, die darauf stehen, zu erledigen. Das schlechte Gefühl bleibt. Aber schon allein diese Sinnlosigkeit!! Man stelle sich mal vor, was das für ein Leben sein soll mit dem Zwang, irgendwann irgendwo Häkchen zu setzen, nur damit eine Liste ihren Zweck erfüllt? Lächerlich!! Wer sind wir denn, wo steht denn bitteschön das Gesetz, das ich alle Punkte in genau dieser Form zu erledigen habe; dass ich überhaupt Häkchen in die Kreise machen muss, wenn ich dass Gefühl habe, es ist an der Zeit und ich bin fertig&#8230;? Von einem popeligen Zettel mit vier Punkten lassen wir uns die Zeit einteilen? Nicht mal unter Folter könnte uns jetzt noch jemand dazu bringen, die aufgeschriebenen Aufgaben mit Motivation anzugehen. Toll, nicht?</p>
<p>Dafür fallen uns jetzt unendlich viele Sachen ein, die nicht auf der Liste stehen, aber gerade deshalb erledigungswert sind. Dazu gehört: im Café sitzen, im Internet auf Studi-VZ Leute stalken, seinen Namen googeln, baden und dabei die Formel für die Alternative zum Erdöl ausdenken, Nobelpreis kassieren und Welt retten. Hauptsache Punkt 2 bis 5 bekommen ihren Haken nicht und man ist aureichend abgelenkt.</p>
<p>Wenn Ihr mir den Effekt nicht glaubt, dann macht Euch mal ne eigene Liste.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie man seine Freizeit richtig gestaltet</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 00:04:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/freizeitgestaltung.jpg" alt="Freizeitgestaltung mit Hund" /><em>Schwierigkeitsgrad: kommt man drüber weg </em></p>
<p>In unserer schnelllebigen Welt führt uns ein Moment, der etwas Auszeit von unseren täglichen Verpflichtungen bedeutet, schnell an den Rand einer Panikattacke. Freizeit zu haben ist jedoch eigentlich etwas Schönes. Die Freizeit wurde deshalb erfunden, damit&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/freizeitgestaltung.jpg" alt="Freizeitgestaltung mit Hund" /><em>Schwierigkeitsgrad: kommt man drüber weg </em></p>
<p>In unserer schnelllebigen Welt führt uns ein Moment, der etwas Auszeit von unseren täglichen Verpflichtungen bedeutet, schnell an den Rand einer Panikattacke. Freizeit zu haben ist jedoch eigentlich etwas Schönes. Die Freizeit wurde deshalb erfunden, damit wir uns Zeit für die Dinge nehmen können, die wir eigentlich schon immer einmal machen wollten. Dazu gehören zum Beispiel eine Altersvorsorgeversicherung abschliessen, zum Zahnarzt gehen oder Staub wischen.</p>
<p>Doch diese Idee der Freizeitgestaltung ist rein theoretisch. Jede gute Freizeitaktivität, die den leeren Raum des Nichtstuns sinnvoll ausfüllen könnte, erfordert letztendlich so viel Konzentration und Planung wie die Aktivitäten des Arbeitsalltags. Drei Stunden Freizeit zwischendurch reichen nun mal nicht aus, um die richtige Riester-Rente zu finden, den Zahnarzttermin zu bekommen und wahrzunehmen und bis zur Drogerie und zurück zu gehen, um Staubwischlappen und Putzmittel zu kaufen. Es ist alles zusammen zu schwierig, man fühlt sich überfordert und die richtige Alternative ist: <strong>einfach abhängen</strong>!<span id="more-79"></span></p>
<p>Während eines Momentes der Freizeit denkt man vielleicht an Menschen, mit denen man lange nicht mehr gesprochen hat und bekommt deswegen ein wenig schlechtes Gewissen. Man geht vielleicht sogar so weit, zu denken, man sollte die betreffende Person anrufen oder gar etwas Nettes schreiben. Bevor man sich jetzt Hals-über-Kopf in solche Aktionen stürzt, sollte man sich die Konsequenzen vor Augen führen: Verabredung, Treffen, sinnlose Gespräche über die Zwischenzeit, in der man sich gegenseitig nicht gemeldet hat und -ZACK &#8211; schon wieder Freizeit weg.</p>
<p>Man könnte auch einfach spazieren gehen. Wenn man in seiner Freizeit spazieren geht, sollte man darauf achten, nicht die gleichen Wege zu gehen, die man aus dem sonstigen Alltag kennt. Für viele würde das bedeuten, sich auf der linken Spur einer Autobahn, auf der Busspur oder im Gleisbett der Straßenbahn wieder zu finden. Das ist aber nicht der Sinn eines gemütlichen Spaziergangs. Wenn man in der Freizeit spazieren geht, hat man andere Ziele. Auf jeden Fall macht der Spaziergang mehr Spass, wenn man sich dazu ein kleines Ziel setzt. Eine Zeitung am Kiosk kaufen ist ein gutes Ziel. Einen Brief wegbringen ein weiteres. Die Briefmarken zu Hause zu vergessen und ein geschlossenes Hauptpostamt reichen sogar für insgesamt zwei Spaziergänge.</p>
<p>Viele Menschen verbringen ihre Freizeit auch gerne mit Fernsehn-Gucken. Bewegungslos auf eine Mattscheibe schauen ist ungefähr so sinn- und wirkungsvoll, wie der Wandfarbe beim Trocknen zuzuschauen: Man weiß nicht mehr, wie es noch vor drei Minuten ausgesehen hat und nach ungefähr drei Stunden bekommt man das Gefühl, man sollte wieder anfangen, etwas anderes zu tun. Man guckt aber weiter regungslos hin, voller Hoffnung, es kommt noch besser.</p>
<p>Vielbeschäftigte werden manchmal von plötzlich zur-Verfügung-stehender Freizeit völlig überrascht und starren auf einmal in tiefe und leere Abgründe ihrer eigenen, sinnlosen Existenz. In solchen Lebensphasen haben sich Hunde als echte Helfer erwiesen. Hunde haben zwar jede Menge Macken, das Gefühl innerer Leere gehört glücklicherweise nicht dazu. Sobald man sich selbst am Ende einer Leine wiederfindet, besteht die ganze Welt nur noch aus Dingen zum nachjagen, beschnüffeln, ausbuddeln, fressen, bepinkeln oder bekacken. Quasi die Spassversion vom echten Leben.</p>
<p>Viele Menschen übertreiben es manchmal auch mit ihrer Freizeit und nutzen eine unverplante Stunde dazu, um endlich Spanisch/Englisch/Russisch oder nochmal Deutsch zu lernen. Diese Fehleinschätzung von Anspruch und Wirklichkeit führt im richtigen Leben dann oft dazu, dass diese Menschen sich nicht richtig verstanden fühlen.</p>
<p>Die Rente ist ein Speziallfall der Freizeit, da man hier seinen gesamten noch vorhandenen Freizeitvorrat quasi am Stück geliefert bekommt. Viele freuen sich von Anfang an auf diesen Moment. Anderseits, wenn die Rente dann erstmal da ist, kommen viele dann auch damit nicht so zurecht. Entweder fahren sie auf Kreuzfahrtschiffen zu Orten, an denen ihr Ein-Stunden-Spanisch nicht verstanden wird oder sie schauen dem Hund zu, wie er seinen freizeitlosen aber spassigen Alltag gestaltet. Viele Rentner empfinden diese Zeit als schwierig und eher als langweilige Wartezeit auf das offiziell folgende Ende. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass für diejenigen, die schon zu Lebzeiten mit ein bisschen Freizeit nicht klar kommen, die Ewigkeit nach dem Tod erst recht nicht der Wunschaufenthaltsort ist.</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/Freizeit" rel="tag" class="techtag">Freizeit</a> <a href="http://technorati.com/tag/Freizeitgestaltung" rel="tag" class="techtag">Freizeitgestaltung</a> <a href="http://technorati.com/tag/Alltag" rel="tag" class="techtag">Alltag</a> <a href="http://technorati.com/tag/Alter" rel="tag" class="techtag">Alter</a> <a href="http://technorati.com/tag/Rente" rel="tag" class="techtag">Rente</a> <a href="http://technorati.com/tag/Langeweile" rel="tag" class="techtag">Langeweile</a> <a href="http://technorati.com/tag/Altersvorsorge" rel="tag" class="techtag">Altersvorsorge</a> <a href="http://technorati.com/tag/Lebensplanung" rel="tag" class="techtag">Lebensplanung</a> <a href="http://technorati.com/tag/Anleitung" rel="tag" class="techtag">Anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/Satire" rel="tag" class="techtag">Satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/Humor" rel="tag" class="techtag">Humor</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Morgentoilette 2: Was kommt nach dem Duschen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 18:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/zaehneputzen.jpg" alt="Zähne putzen, Zähneputzen am Morgen" /><em>Schwierigkeitsgrad: perlweiss</em></p>
<p><strong>Zähne putzen</strong></p>
<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-i-entscheidungen-gefuehle-reinigung-erfolgreicher-start-in-den-tag/" title="Morgentoilette 1 Anleitung Reinigung Duschen Pflege">Im ersten Teil</a> unserer Monumentalanleitung zur Morgentoilette haben wir zunächst erfahren, wie viele Entscheidungen zu Beginn zu treffen sind und wie hoch der Prozentsatz der gefühlsmäßigen Entscheidungen ist. Die wichtigsten haben wir schon getroffen. Nach Ende Teil 1 stehen&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/zaehneputzen.jpg" alt="Zähne putzen, Zähneputzen am Morgen" /><em>Schwierigkeitsgrad: perlweiss</em></p>
<p><strong>Zähne putzen</strong></p>
<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-i-entscheidungen-gefuehle-reinigung-erfolgreicher-start-in-den-tag/" title="Morgentoilette 1 Anleitung Reinigung Duschen Pflege">Im ersten Teil</a> unserer Monumentalanleitung zur Morgentoilette haben wir zunächst erfahren, wie viele Entscheidungen zu Beginn zu treffen sind und wie hoch der Prozentsatz der gefühlsmäßigen Entscheidungen ist. Die wichtigsten haben wir schon getroffen. Nach Ende Teil 1 stehen wir ins Handtuch gewickelt oder im Bademantel frisch geduscht im Bad.</p>
<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/morgentoilette-i-entscheidungen-gefuehle-reinigung-erfolgreicher-start-in-den-tag/" title="Morgentoilette 1 Anleitung Reinigung Duschen Pflege"></a>Aber Vorsicht: es ist wie verhext, schon wieder eine Entscheidung!! Föne ich mir erstmal die Haare? Oder föne ich sie gar nicht und lasse sie an der Luft trocknen? Mache ich erst was anderes, um dann später zu fönen, wenn die Haare schon trockener sind? Schwer.<span id="more-77"></span></p>
<p>Ich persönlich habe mich für das letzte entschieden. Die Haare lassen wir erst einmal links liegen. Ich putze mir als erstes die Zähne. Zähne, das sind die weißen Dinger, die ihr seht, wenn ihr in den Spiegel grinst. Nein, eigentlich seht ihr die Zahnleisten oben und unten. Doch die werden erst zu Leisten, da viele verschiedene Zähne nebeneinander stehen, so wie mehrere Spieler beim Fußball eine Mauer bilden. Diese Spieler sind sehr anfällig, wenn sie z.B. ins Gesicht oder in die Hoden getroffen werden. Dann fallen sie um und sind für ein sinnvolles Abwehrspiel nicht mehr zu gebrauchen und müssen im Extremfall sogar ausgewechselt werden. So ist es auch bei den Zähnen. Bei den Zähnen steht eine Reihe auf dem Kopf und eine auf den Füßen. Der böse Zahnteufel und Käptn Karies treiben im Mund ihr Unwesen. Sie knabbern und Hämmern an den hilflosen Zähnen, so dass diese Löcher kriegen oder tot umfallen oder ebenfalls ersetzt werden müssen. Doch wir wollen unsere ursprünglichen Zähne erhalten. Sie sind erste Wahl. Die anderen sind nicht umsonst nur Auswechsler.</p>
<p>Wir sind dazu angehalten, die beiden Wüstlinge Zahnteufel und Käptn Karies so gut es geht zu stören. Leider gibt es die beiden in unüberschaubarer Menge. Sie sind geklont. Es ist also nicht so, dass Carsten Glück hat und unbehelligt bleibt, weil die beiden gerade bei Thorsten im Mund sind und dort zu tun haben. Nein, Carsten &amp; Thorsten können auch gleichzeitig vom Zahnteufel als auch von Käptn Karies befallen sein.</p>
<p>Was das Zähneputzen betrifft, so hat bei mir der Fortschritt Einzug gehalten. Ich habe eine elektrische Zahnbürste. Sie erspart sehr viel Arbeit. Das Bürsten mit einer manuellen Zahnbürste ist sehr kraftaufwendig und die Putztechnik diffizil und kompliziert. Sie wurde bereits <a href="http://www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/gesundheit/zahnmedizin/zaehneputzen/index.html" title="Anleitung zum richtigen Zähneputzen">an anderer Stelle</a> hinlänglich beschrieben. (http://www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/gesundheit/zahnmedizin/zaehneputzen/index.html)</p>
<p>Die elektrische Zahnbürste muss allerdings am Leben gehalten werden. Sie braucht Strom. Und damit wir keine Direktverbindung zwischen Mund und Steckdose herstellen müssen, hat die elektrische Bürste einen so genannten Akku. Das heißt, sie wird aufgeladen und der Strom hält sich eine Weile in der Bürste. Das erledigt eine Ladestation, die über ein Kabel mit dem Stromnetz verbunden ist. Senkrecht aus der Ladestation nach oben ragt ein Nippel hervor. Die elektrische Bürste hat am entgegen gesetzten Ende vom Teil mit den Borsten ein Loch. Beides ineinander gesteckt führt zur Aufladung.</p>
<p>Die Bürste steht so senkrecht auf dem Ladegerät und kann nicht umfallen. Immer wenn nicht geputzt wird, sollte sie dort stecken. Dann hat sie immer vollen Saft.</p>
<p>Bevor wir Putzen, nehmen wir sie von der Ladestation, in die rechte Hand. Bei Linkshändern in die Linke. Ob ihr Links- oder Rechtshänder seit, müsste sich im Laufe Eurer Kindheit herausgestellt haben oder das tut es noch. Keine Bange. Frisch auf, probiert es aus!</p>
<p>Ihr stellt Euch nun vor den Spiegel und grinst hinein. Wichtig ist ein Spiegel über dem Waschbecken, in dem man sich bequem sehen kann. Der Spiegel darf nicht links oder rechts vom Becken hängen oder an einer anderen Wand sogar noch. Das habe ich alles schon erlebt, vollkommener Blödsinn!</p>
<p>Die Bürste ist in der rechten Hand und wird waagerecht gehalten, parallel zu den beiden Zahnleisten. Wir drücken nun den An-Schalter der Bürste. Wo der ist, ist je nach Fabrikat unterschiedlich und das steht in der Bedienungsanleitung. Wenn das nicht da drinsteht, ist die Anleitung schlecht geschrieben. In diesem Fall solltet Ihr das Fabrikat wechseln!</p>
<p>Der Vorteil bei elektrischen Zahnbürsten ist, dass wir nur sehr wenig Zahnpasta brauchen. Das wiegt die Mehrkosten für die Borsten wieder auf. Wir geben nur einen halben Fingernagel (kleiner Finger) auf die wartenden Borsten.</p>
<p>Um genau zu sein, würde ich ERST die Zahnpasta drauf packen und DANN die Bürste anschalten. Ihr könnt es ja mal anders herum probieren. Ha, das wird ein Spaß!</p>
<p>Danach setzen wir die rotierenden Borsten auf den ersten Zahn. Die Berührung kann ein Kopfkribbeln auslösen, das dem einen oder anderen zunächst unangenehm sein könnte und Schwindel verursacht. Keine Bange, da gewöhnt man sich dran. Wir bleiben nun 10 Sekunden auf jedem Zahn, bis hinten rein in die Backen. Das Gleiche wiederholen wir an der Hinterseite der Zähne. Dazu drehen wir die Borsten leicht, so dass sie nach vorne gucken, aus dem Mund. Sie kommen nicht lange dazu, da wir sie hinter die Zähne schieben und diese ihnen die Sicht versperren.</p>
<p>Nach ca. 3 Minuten können wir das Schauspiel beenden. Viele elektrische Zahnbürsten gehen nach dieser Zeit kurz aus. Das heißt nicht, dass ihnen der Saft ausgegangen ist, sie wollen uns nur sagen, dass es langsam reicht. Wenn allerdings noch nicht alle Zähne gesäubert sind, dann unbeirrt weitermachen. Aber nicht zu lange! Zu langes Putzen beschädigt den Zahnschmelz, der die Zähen vor ekligem Belag schützt. Zu lange die Zähne putzen ist so ähnlich wie wenn jemand euch mit einer Bürste den Rücken schrubbt und die Haut abrubbelt und ihr plötzlich blutet. Das wollen wir nicht.</p>
<p>Die Zahnbürste wird nach dem Putzen wieder auf den Auflader gesteckt. Gleichzeitig, quasi in einer Bewegung mit dem Aufstecken, spucken wir den nicht mehr gebrauchten Zahnpastaschaum ins Waschbecken. Danach lassen wir das kalte Wasser laufen, am besten wäre eigentlich lauwarmes Wasser und halten den Mund in den Strahl, füllen Wasser hinein und pressen die Lippen zusammen und spülen das Wasser etwas hin- und her. Nicht runterschlucken! Nein, ausspucken. Diesen Vorgang wiederholen wir zwei- bis dreimal. Die Zähne sind recht temperaturempfindlich, daher würde kaltes Wasser beim Spülen eher Schmerzen verursachen. Findet Eure Wunschtemperatur selbst heraus!</p>
<p>Ihr könnt zum Spülen auch einen Becher benutzen. Füllt einfach Wasser hinein und nehmt einen Schluck zu Euch, als würdet ihr Cola trinken. Aber auch hier gilt: nicht runterschlucken!</p>
<p>Jetzt noch kurz Hände waschen und fertig. Nun sind wir schon geduscht und haben die Zähne geputzt. Und das ist noch längst nicht alles. Ihr seht, wie aufwändig das alles sein kann. Aber glaubt mir, wenn ihr das alles auswendig könnt, ist die gesamte Morgentoilette eine einzige fließende Bewegung; ein einziger Tanz der Reinigung.</p>
<p>Wie es weitergeht?: Bald hier an selber Stelle. Bis dahin: Einen sauberen Tag!</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/morgentoilette" rel="tag" class="techtag">morgentoilette</a> <a href="http://technorati.com/tag/zähne+putzen" rel="tag" class="techtag">zähne+putzen</a> <a href="http://technorati.com/tag/zähneputzen" rel="tag" class="techtag">zähneputzen</a> <a href="http://technorati.com/tag/zahnpflege" rel="tag" class="techtag">zahnpflege</a> <a href="http://technorati.com/tag/körperpflege" rel="tag" class="techtag">körperpflege</a> <a href="http://technorati.com/tag/anleitung" rel="tag" class="techtag">anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/wiemandasmacht" rel="tag" class="techtag">wiemandasmacht</a> <a href="http://technorati.com/tag/satire" rel="tag" class="techtag">satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/humor" rel="tag" class="techtag">humor</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Viel Geld machen und behalten: Anleitung, wie man auch mit wenig Geld auskommen kann</title>
		<link>http://www.wiemandasmacht.de/finanzen/viel-geld-machen-anleitung-mit-wenig-geld-auskommen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 18:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/millionen_von_cash_geld.jpg" alt="extrem viel Geld machen, ganz viel Cash" /><br />
<em>Schwierigkeitsgrad: wie ein Sechser im Lotto<br />
</em><br />
Wie man schnell Geld machen kann und wenig Geld für viel Sachen wieder ausgeben kann, ist ja inzwischen hinreichend bekannt. Man muss nur mal das Internet nach „<a href="http://www.wiemandasmacht.de/suche-nach-anleitungen/?cx=007136924142144305272%3Ahwzpoehbimk&#38;cof=FORID%3A11&#38;q=M%C3%B6glichkeiten+zum+Geld+machen" title="Suche nach: Möglichkeiten zum Geld machen">Möglichkeiten zum Geld machen</a>&#8220;, „<a href="http://www.wiemandasmacht.de/suche-nach-anleitungen/?cx=007136924142144305272%3Ahwzpoehbimk&#38;cof=FORID%3A11&#38;q=schnelles+Geld" title="Suche nach schnelles Geld">schnelles Geld</a>&#8221; oder einfach&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/millionen_von_cash_geld.jpg" alt="extrem viel Geld machen, ganz viel Cash" /><br />
<em>Schwierigkeitsgrad: wie ein Sechser im Lotto<br />
</em><br />
Wie man schnell Geld machen kann und wenig Geld für viel Sachen wieder ausgeben kann, ist ja inzwischen hinreichend bekannt. Man muss nur mal das Internet nach „<a href="http://www.wiemandasmacht.de/suche-nach-anleitungen/?cx=007136924142144305272%3Ahwzpoehbimk&amp;cof=FORID%3A11&amp;q=M%C3%B6glichkeiten+zum+Geld+machen" title="Suche nach: Möglichkeiten zum Geld machen">Möglichkeiten zum Geld machen</a>&#8220;, „<a href="http://www.wiemandasmacht.de/suche-nach-anleitungen/?cx=007136924142144305272%3Ahwzpoehbimk&amp;cof=FORID%3A11&amp;q=schnelles+Geld" title="Suche nach schnelles Geld">schnelles Geld</a>&#8221; oder einfach „<a href="http://www.wiemandasmacht.de/suche-nach-anleitungen/?cx=007136924142144305272%3Ahwzpoehbimk&amp;cof=FORID%3A11&amp;q=Geld+verdienen" title="Suche nach Geld verdienen">Geld verdienen</a>&#8221; durchsuchen und schon wird man fündig, da ist für jeden etwas dabei. Es gibt auch zahllose Bücher zum Thema „Geld machen&#8221; oder „Mehr Verdienen für Weniger Tun&#8221;, die sich alle immer wieder großer Beliebtheit erfreuen. Mit diesem Angebot an grundlegendem Wissen zu diesem eher nüchternen Thema hat also niemand einen Grund, ohne oder mit zu wenig Geld dazustehen.</p>
<p>Die Probleme fangen meist erst dann an, wenn das viele Geld bereits da ist und man jetzt nicht weiß, wie man damit umgehen soll. Aber selbst für diese Situation gibt es Anleitungen, die viele von uns schon einmal gehört aber mangels Verständnis nicht umgesetzt haben. Anleitungen zum Thema „Umgang mit Geld&#8221; liegen meist als Sprichwörter vor, die die dahinterliegende Aussage komprimieren. Wir haben die drei wichtigsten Sprüche zum richtigen Umgang mit Geld mal für Euch auseinandergedröselt:<span id="more-75"></span></p>
<p><strong>1. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert</strong></p>
<p>Hierzu muss verdeutlicht werden, dass ein Pfennig meistens kleiner ist als ein Taler. Wenn man das nicht weiß, lässt sich der Zusammenhang schlecht begreifen. Warum dieser Spruch eine Regel ist und welche Institution die regelkonforme Ausführung dieses Spruches überwacht, ist allerdings nicht ganz klar. Klar ist hier nur: Man sollte sich daran halten, sonst kriegt man den Spruch sofort um die Ohren gehauen.</p>
<p>Daran halten geht so: Wenn Ihr einen Pfennig findet oder irgendwo noch habt, solltet Ihr diesen auf keinen Fall wegwerfen oder Sachen sagen wie <em>„Och, nur so´n doofer Pfennig &#8211; kann ich mir eh nix von kaufen&#8221;</em>. Der Pfennig sollte vielmehr geehrt und gut gefunden werden, so wie man ein hilfreiches Taschenmesser oder ein Haustier gut findet. Wenn Ihr das lange genug gemacht habt, gibt´s zusätzlich zu dem Pfennig eines Tages einen Taler. Der Taler plus Pfennig macht zusammen Ein Taler Eins. Damit kann man sich zwar nichts kaufen, weil der Taler keine anerkannte Währung ist. Aber Pfennige ehren macht trotzdem Spass!</p>
<p><strong>2. Bei Geld hört die Freundschaft auf</strong></p>
<p>Manchmal knackt´s in jeder freundschaftlichen Beziehung. Ihr merkt zum Beispiel gerade, dass der WG-Mitbewohner sich anscheinend doch nicht so an den Putzplan halten möchte und somit doch nicht Euer neuer bester Freund werden kann. Oder die zahlreichen, echten Freundschaften aus dem StudiVZ stellen sich im richtigen Leben als irgendwie unkommunikativ heraus. Ernsthafte Situationen, die einsam machen, einen ohne Freunde und schön dumm dastehen lassen können. Jetzt sollte man aber nicht auf verzweifelte Gedanken kommen, und Geld zu einem Freund machen. Mit Geld könnt Ihr weder schön weggehen, noch kann man mit Geld zusammen kochen, noch könnt Ihr mit Geld in der WG-Küche über Eure Beziehungsprobleme reden. Ihr würdet die Probleme, die Geld gerade hat, auch nicht so richtig nachvollziehen können.</p>
<p>Oder hättet Ihr etwa Lust, Eurem neuen, tollen Freund zuzuhören, wenn er sich über seinen Alltag auskotzt?: <em>„Ich komm` mit den roten Fünf-Cent-Stücken einfach überhaupt nicht klar, ich glaube, die sind alle übelst falsch. Und es ist einfach niemand da, der sich längerfristig auf einen einlassen kann. Nicht mal dieser solariumbraune 50-Euro Schein hat´s länger als zwei Tage ausgehalten. Stattdessen war wieder in Null-Komma-Nix Pärchenalarm im Quartier: zwei völlig blaue Zwanziger und so´n arrogantes Zwei-Euro Stück aus Spanien zusammen mit ´ner geriffelten Gesichtsfünfzig.&#8221;</em>.</p>
<p>Ihr könnt Euch den ganzen Tag nur solchen Nöl anhören, wenn Ihr mit Geld befreundet sein wollt. Auch wenn Ihr es von Eurer Seite her versucht: Es kann leider zu keinem Geld der Welt auf Dauer eine echte Freundschaft entstehen. Denn bei Geld hört nun mal die Freundschaft auf.</p>
<p><strong>3. Borgen bringt Sorgen</strong></p>
<p>Borgen bedeutet, dass man etwas eine Zeit lang haben möchte und jemand anderes das, was man eine Zeit lang haben möchte, gerade hat, aber selber nicht für diese Zeit lang benutzt. Jetzt kann man zu der anderen Person hingehen und sagen: <em>„Du brauchst das doch gerade nicht, was du da hast. Könnte ich das nicht so lange haben, wie du es nicht benutzt?&#8221;</em><br />
Logische Antwort wäre jetzt: <em>„Ja klar, ich brauche das gerade eh nicht. Also kannst du es solange haben.&#8221;</em></p>
<p>Das ganze zusammen nennt sich also borgen (wenn man es selber nicht hat), bzw. „verborgen&#8221; (wenn man etwas hat, was man nicht nutzt und das dann weitergibt).</p>
<p>Warum das jetzt trotzdem „Sorgen&#8221; bereitet, soll das folgende Beispiel einmal verdeutlichen:</p>
<p><em>„Hallo. Ich wollte morgen gerne alle Folgen von Akte X auf DVD gucken. Mir ist aufgefallen, dass die hier bei ihnen nur so ´rumstehen, neben vielen anderen Titeln. Könnte ich die nicht so lange haben, wie sie hier nicht benutzt werden?&#8221;</em><br />
Antwort: <em>„Natürlich, gerne. Das macht dann 38 Euro fuffzig, wenn die DVDs bis morgen wieder hier sind.&#8221;</em><br />
<em>„Aber sie brauchen doch die Akte-X-Folgen im Moment eh nicht..!?&#8221;</em><br />
<em> </em>Antwort: <em>„Deswegen können sie die DVDs auch bis morgen haben, für achtunddreißig-fuffzich.&#8221;</em><br />
<em>„Ich verstehe nicht, wollten sie die jetzt bis morgen dann doch alle selber angucken oder kann ich die Folgen zu mir nach Hause mitnehmen?&#8221;</em></p>
<p>Beim DVD-Verleiher hinterm Tresen zeigen sich spätestens an dieser Stelle des Gesprächs ganz große Sorgenfalten. Als Ergebnis davon unterlässt der Ausborger meistens weiteres Nachfragen und ist sichtlich besorgt über die innere Einstellung des DVD-Besitzers, der da auf hunderten von Filmen sitzt, die er niemals an einem Tag schafft, alle auf einmal zu gucken!!!</p>
<p>An dieser Art von Geiz sind leider schon ganze Staatssysteme krachen gegangen, weil das Borgen in seiner Einfachheit oft nicht kapiert wird. Deswegen bringt Borgen Sorgen.</p>
<p>Das waren nur drei Sprüche, allerdings die drei wichtigsten, die man sich merken sollte zum richtigen Umgang mit Geld, egal ob viel Geld oder wenig Geld. Auseinandergedröselt sind die Aussagen hinter den Sprüchen schon recht alltagstauglich und lassen sich dadurch auch gut ins eigene Leben integrieren.</p>
<p>Was sind Eure wichtigsten Sprüche für den richtigen Umgang mit Geld? Durch welchen Spruch oder durch welches Sprichwort seit Ihr zu dem Geld gekommen, mit dem Ihr jetzt umgehen müßt? Und was bedeuten diese Sprüche bzw. wollt Ihr welche von uns erklärt haben, auch wenn Ihr sie schon ewig nutzt?</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/Geld" rel="tag" class="techtag">Geld</a> <a href="http://technorati.com/tag/Finanzen" rel="tag" class="techtag">Finanzen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Geld+machen" rel="tag" class="techtag">Geld+machen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Gled+verdienen" rel="tag" class="techtag">Gled+verdienen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Geld+auskommen" rel="tag" class="techtag">Geld+auskommen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Geld+Umgang" rel="tag" class="techtag">Geld+Umgang</a> <a href="http://technorati.com/tag/Sprichwörter" rel="tag" class="techtag">Sprichwörter</a> <a href="http://technorati.com/tag/Anleitung" rel="tag" class="techtag">Anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/Geld+Sprüche" rel="tag" class="techtag">Geld+Sprüche</a> <a href="http://technorati.com/tag/Satire" rel="tag" class="techtag">Satire</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Video-Anleitung wie man sich richtig auf einen Stuhl setzt</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 15:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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<p>Nach ungefähr einem Jahr Produktionszeit und aufwändiger Nachbearbeitung ist es uns endlich gelungen, <strong>die noch fehlende Video-Anleitung für das Hinsetzen auf einem Stuhl</strong> zu veröffentlichen. Besonders tricky war während der Produktion, dass uns eigentlich ein Stuhl fehlte. Wir haben das&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Schwierigkeitsgrad: kniehoch</em></p>
<p>Nach ungefähr einem Jahr Produktionszeit und aufwändiger Nachbearbeitung ist es uns endlich gelungen, <strong>die noch fehlende Video-Anleitung für das Hinsetzen auf einem Stuhl</strong> zu veröffentlichen. Besonders tricky war während der Produktion, dass uns eigentlich ein Stuhl fehlte. Wir haben das gelöst, indem Carsten nur so tut, als würde er sich hinsetzen. Also der Stuhl war erst gar nicht da. Gleiches gilt übrigens für den Fussboden. Erst mit modernster Computertechnologie aus dem Bereich 3D (Fach: Computeranimation) ist es uns im Nachhinein gelungen, Stuhl und Fussboden nicht nur künstlich zu erzeugen, sondern mit Eigenschaften auszustatten, die beide Gegenstände täuschend echt aussehen lassen.</p>
<p>Manchmal, während der Monate im Schnittraum, haben wir uns selbst sogar gegenseitig fragen müssen: &#8220;Bist Du sicher, dass da kein Stuhl war, als wir das Ding gedreht haben?&#8221; Wir haben uns dann immer in den Arm gekniffen, um zurück auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Es war kein Stuhl da! Wahnsinn! Wir haben das Ding ohne Stuhl gedreht!! Erst im Nachinein wurden Stuhl und Fussboden in die Szene hineingrechnet. Ich wollte das nur nochmal betonen, weil uns das hier ziemlich verdammt gut gelungen ist. So gelungen, dass es kaum auffällt.</p>
<p>Das Resultat der Tricktechnik kann sich sicherlich sehen lassen (und Ihr werdet sicherlich wieder etwas dazulernen können):</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" style="width:425px; height:350px;" data="http://www.metacafe.com/fplayer/1141278/shoe_shop_prank.swf"><param name="movie" value="http://www.metacafe.com/fplayer/1141278/shoe_shop_prank.swf"/></object></p>
<p><span id="more-73"></span></p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/Video-Anleitung" rel="tag" class="techtag">Video-Anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/Stuhl" rel="tag" class="techtag">Stuhl</a> <a href="http://technorati.com/tag/hinsetzen" rel="tag" class="techtag">hinsetzen</a> <a href="http://technorati.com/tag/How-To" rel="tag" class="techtag">How-To</a> <a href="http://technorati.com/tag/Tricktechnik" rel="tag" class="techtag">Tricktechnik</a> <a href="http://technorati.com/tag/Computeranimation" rel="tag" class="techtag">Computeranimation</a> <a href="http://technorati.com/tag/Fussboden" rel="tag" class="techtag">Fussboden</a> <a href="http://technorati.com/tag/Animation" rel="tag" class="techtag">Animation</a> <a href="http://technorati.com/tag/richtig+hinsetzen" rel="tag" class="techtag">richtig+hinsetzen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Alltag" rel="tag" class="techtag">Alltag</a> <a href="http://technorati.com/tag/Humor" rel="tag" class="techtag">Humor</a> <a href="http://technorati.com/tag/Satire" rel="tag" class="techtag">Satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/Video" rel="tag" class="techtag">Video</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie wiemandasmacht bei der Globalisierung mitmacht und dadurch die Seite und alles neu macht</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 01:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interna]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[adsense]]></category>
		<category><![CDATA[geld machen]]></category>
		<category><![CDATA[globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[google-werbung]]></category>
		<category><![CDATA[kassensturz]]></category>
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		<category><![CDATA[postiver lebensbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[redesign]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/an-feng-ah-und-familie-kittelschuerze.jpg" alt="Kriegswaise An-Feng-AH und seine Eltern" /><em>Schwierigkeitsgrad: wir ham uns ganzschön schwergetan</em></p>
<p>&#8220;Zukunft ist für Alle gut&#8221; und &#8220;Wir müssen was verändern, damit sich etwas ändert in dieser Welt&#8221;. Zwei Credos, die für Thorsten &#38; Carsten genauso gelten wie für jeden normalen Menschen. Nur was, haben wir&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/an-feng-ah-und-familie-kittelschuerze.jpg" alt="Kriegswaise An-Feng-AH und seine Eltern" /><em>Schwierigkeitsgrad: wir ham uns ganzschön schwergetan</em></p>
<p>&#8220;Zukunft ist für Alle gut&#8221; und &#8220;Wir müssen was verändern, damit sich etwas ändert in dieser Welt&#8221;. Zwei Credos, die für Thorsten &amp; Carsten genauso gelten wie für jeden normalen Menschen. Nur was, haben wir uns gefragt, was hat das mit uns zu tun? Das wussten wir nicht sofort -aber dass sich endlich etwas tun muss, lag einfach auf der Hand. Die zunehmenden Reibereien bei unseren täglichen Redaktionssitzungen, die ausbleibenden Anleitungen, Menschen, die Google um Hilfe bitten mit Suchanfragen wie &#8220;<a href="http://www.google.de/search?q=Schuhe+binden+mit+links&amp;num=20&amp;hl=de&amp;start=80&amp;sa=N" title="Google fragen, wie man das macht">Schuhe binden mit links</a>&#8221; (und sich von uns alleine gelassen fühlen) &#8211; einfach diese unsägliche Unzufriedenheit und der ganze Frust, den Thorsten an mir deswegen auslassen musste (was ich verstehen kann, auch wenn´s manchmal sehr, sehr weh getan hat) &#8211; all das war nicht mehr hinzunehmen.</p>
<p>Abgesehen davon haben wir mal einen Kassensturz gemacht für unser Projekt. Ihr habt es sicherlich nicht gleich bemerkt aber an manchen Stellen, teilweise sehr versteckt, findet sich ja Werbung auf wiemandasmacht. Nun ist es so, dass man damit einen Scheiss-riesen-Haufen Geld verdienen kann, Motherfucker! Also, wir reden hier richtig von Bling-Bling mit Internet-Anzeigen; davon, mit 30 (Thorsten: 35) auszusteigen, Lichtenstein, Virgin Islands &#8211; die ganze, große Tour eben. Nun denn, bevor jetzt hier vor Neid erblasst wird, wollen wir lediglich so viel verraten: Es sind innerhalb der letzten 10 Monate weit über 100 Dollar geworden. Insgesamt!! Wenn man das jetzt an einem Tag in Euro umrechnet und dann am nächsten zurück in Dollar, werden es durch den günstigen Dollarkurs sogar täglich mehr!!<span id="more-70"></span></p>
<p>Mechanismen der Weltwirtschaft, wie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wechselkursrisiko" title="Wechselkursrisiko Phänomen erklärt bei Wikipedia">Wechselkursrisiko</a> (&lt;-Link zu Wikipedia!), kennen wir wie unsere Westentasche und legen sie bei unserer täglichen Risiko-Neubewertung für <a href="http://www.wiemandasmacht.de" title="Ein Magazin für Leute, die alles zum ersten Mal tun.">wiemandasmacht</a> zugrunde. Das hat uns nun letztendlich dazu geführt, anhand der uns vorliegenden Zahlen zu erkennen, dass einschneidende Veränderungen vorgenommen werden müssen. Wir haben also die -über- 100 Dollar durch die 10 Monate geteilt und anschließend noch einmal durch zwei (Thorsten &amp; Carsten). Von dieser Summe haben wir sodann jeweils Miete, tägliches Essen, Kaffee, Zigaretten und Nebenkosten subtrahiert (=Minus; davon abgezogen). Von dem verbleibenden Geld wurden dann noch die angefallenen Investitionen für das Projekt abgezogen, wie z.B die Kosten für den Internet Explorer 6, den wir -verbilligt- mit einem neuen Windows 2000 dazu gekauft haben. (Das war schon was, als wir im Oktober ´07 unsere Seite das erste Mal im Internet gesehen haben!)</p>
<p>Was bei dieser insgesamt recht aufwändigen Rechnung herauskam, ist jetzt zu viel Wirtschaftskauderwelsch und bringt Euch nur vom Thema ab. Schließlich geht es immer um Lösungen. Als ich meine Kündigung durch Thorsten abwenden konnte (ich habe gefleht: &#8220;Bitte, ich hab`das schonmal durch. Es ist die Hölle. Schick mich da nicht hin!&#8221;) und ich anschließend mit Streik gedroht habe, blieb uns nur noch eine Lösung: Carsten feuern. Das hat er auch eingesehen. Aber er hat den Unterschied zu Vorher nicht gemerkt, weil er noch nie richtig gearbeitet hat.</p>
<p>Also blieb uns letztendlich wirklich nur noch eine Lösung: Wir müssen outsourcen! Und wir wussten &#8211; wir brauchen ein neues Design für wiemandasmacht. Es hat für uns noch ein Weilchen gedauert, diese beiden Sachen logisch zusammenzubringen &#8211; aber es war dann im Nachhinein irgendwie logisch. Wir wollten auch helfen, dass aus dieser ganzen Globalisierungssache ein großes Ding wird. Wir wollten uns noch im Spiegel angucken können und nicht als diese zwei abgehobenen Arschlöcher abgestempelt werden, die zwar Schweinekohle mit ihrer Internetseite verdient haben aber einfach nichts Positives zur Globasierung beigetragen haben, als sie die Chance dazu hatten.</p>
<p>Wir sind also nach Wimahn-Dak-Mak gefahren, einem dieser Länder da unten denen es einfach schrecklich geht. Die Menschen dort haben kein Internet, können kaum sprechen und schwitzen den ganzen Tag, während sie in der Nacht erfrieren -oder zumindest vereinzelte Gliedmaßen der Eingeborenen. Auf den Straßen gibt es nur Kinder, die nicht mehr lachen können. Es stinkt überall nach Hundepisse, das Essen war wirklich fürchterlich in unserem Hotel und Hygiene ist für die da unten anscheinend ein Fremdwort, also für diejenigen, die ihre eigene Sprache bereits beherrschen. Das ganze sieht aus wie eine große Version von Schandersleben/Sachsen-Anhalt. Nur, dass die Einwohner in Wimahn-Dak-Mak dunkler sind und mehr Musikgefühl haben. Naja, kennt man ja, dass gerade die, die Nichts haben, sich mit &#8220;Fröhlich sein und Singen&#8221; an den eigenen Haaren aus ihrem Dreck ziehen wollen. Da unten klappt das manchmal. Und einige, die es mit Musik aus Schandersleben/Sachsen-Anhalt ´rausgeschafft haben, glauben das auch von sich.</p>
<p>Wir haben in Wimahn-Dak-Mak den jungen Geschäftsmann An-Feng-Ah getroffen. An-Feng-Ah hatte das tragische Schicksal vieler Männer seines Landes im Alter von 9 bis 10 ereilt: Er war Kriegswaise aus dem Norden des Landes. Er lud uns auf unsere Weisung hin zu sich nach Hause ein und stellte uns seinen Eltern vor, herzliche und gastfreundliche Menschen ohne Zähne.</p>
<p>Wir spürten, dass es an der Zeit war, diesen Menschen etwas zurück zu geben. Wir boten An-Feng-Ah zwei Schüsseln Reis und Kittelschürzen für die ganze Familie, wenn sie uns eine neue Webseite stricken. Wie das die Großen richtig machen und das dann bewertet wird, zeigten wir Ihnen anhand eines <a href="http://praegnanz.de/weblog/spreeblick-ist-neu-gemacht" title="praegnanz über Redesign von spreeblick">Artikels</a>, den wir zu Hause abgemalt hatten. Jetzt wussten An-Feng-Ah und seine Hinterbliebenen Bescheid und sie machten sich ans Design. Auf dem Bild am Anfang dieses Artikels kann man den Ethusiasmus der Eingeborenen bei den ersten Codestrickereien ganz gut erkennen. Wir sparten auf diese Art eine Menge Geld ein und unsere Aufgabe war es nur noch, das ganze professionell mit Microsofts formidablen Programm &#8220;Frontpage&#8221; zu Hause umzusetzen.</p>
<p><strong>Gemeinsam einen Beitrag zur Globalisierung leisten ohne Rücksicht auf Ländergrenzen</strong></p>
<p>Jetzt steht also die neue Seite, Thorsten &amp; Carsten sind wieder ein Team von zwei Mann und An-Feng-Ah und seiner Familie geht´s durch die ganze Sache inzwischen richtig gut. Neulich hat er uns ein Farbfoto geschickt von sich und seiner Familie (alle haben inzwischen Zähne), wie sie wie die Kaputten auf einem in der Mitte geknickten Stück Plastik rumhacken und sich dabei freuen, als wären sie in der ersten Welt!</p>
<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/beliebige-glueckliche-asiatische-familie.jpg" alt="beliebige asiatische Familie" />Wenn die wüssten, dass bei uns solchen Plastikteile neben jedem Latte Macchiato in Berlin Mitte stehen, auf der Rückseite immer ein Apfel ist und die andere Seite davon sogar verschiedenfarbig leuchtet&#8230;</p>
<p>(Wer jetzt glaubt, wir hätten einfach nur ein Bild genommen von einer Familie, die genauso ausieht, um hier nur so zu tun, als gäbe es ein Happy-End unseres Globalisierungsbeitrages, der sollte mal gehörigst seine Vorurteile überprüfen, ob es die richtigen sind. Nichts ist schlimmer als die falschen Vorurteile zu haben. Nicht alle Asiaten sehen gleich aus. Das ist auch uns während unserer Reise einfach innerlich klar geworden!)</p>
<p>Wenn alles gut läuft, hat An-Feng-Ah bald seine R-L-Verwechselschwäche überwunden und wird hier auch die ersten Anleitungen für uns schreiben. Bis dahin könnt Ihr uns ja erstmal sagen, was Ihr von dem Design haltet.</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/globalisierung" rel="tag" class="techtag">globalisierung</a> <a href="http://technorati.com/tag/adsense" rel="tag" class="techtag">adsense</a> <a href="http://technorati.com/tag/geld+machen" rel="tag" class="techtag">geld+machen</a> <a href="http://technorati.com/tag/google+werbung" rel="tag" class="techtag">google+werbung</a> <a href="http://technorati.com/tag/kassensturz" rel="tag" class="techtag">kassensturz</a> <a href="http://technorati.com/tag/outsourcing" rel="tag" class="techtag">outsourcing</a> <a href="http://technorati.com/tag/postiv" rel="tag" class="techtag">postiv</a> <a href="http://technorati.com/tag/lebensbeitrag" rel="tag" class="techtag">lebensbeitrag</a> <a href="http://technorati.com/tag/redesign" rel="tag" class="techtag">redesign</a> <a href="http://technorati.com/tag/interna" rel="tag" class="techtag">interna</a> <a href="http://technorati.com/tag/satire" rel="tag" class="techtag">satire</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anleitung zum Namedropping: Wie man sich in Gespr&#228;chen richtig wichtig macht</title>
		<link>http://www.wiemandasmacht.de/kommunikation/anleitung-namedropping-beispiele-kommunikation-sich-wichtig-machen/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 18:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/ich_kenne_promis.jpg" alt="Namedropping - ich kenne Promis persönlich" /><em>Schwierigkeitsgrad: Basislevel subtile Anmerkungen machen</em></p>
<p>Oft kommt es vor, dass man mal den ein oder anderen Namen in ein Gespräch einstreut. Das liegt daran, dass man bereits vor dem aktuellen Gespräch andere Menschen getroffen hat als den aktuellen Gesprächspartner und mit&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/ich_kenne_promis.jpg" alt="Namedropping - ich kenne Promis persönlich" /><em>Schwierigkeitsgrad: Basislevel subtile Anmerkungen machen</em></p>
<p>Oft kommt es vor, dass man mal den ein oder anderen Namen in ein Gespräch einstreut. Das liegt daran, dass man bereits vor dem aktuellen Gespräch andere Menschen getroffen hat als den aktuellen Gesprächspartner und mit diesen vielleicht über Dinge gesprochen hat, die sich auf das aktuelle Gespräch beziehen können. Es kommt auch vor, dass man andere Leute nur kennt, ohne sie getroffen zu haben, die mal etwas gesagt oder getan haben, was sich auf die laufende Konversation bezieht. Diese Leute kann man dann anhand ihres Namens identifizieren und den wiederum kann man in das Gespräch einstreuen. Das ganze nennt sich dann &#8220;Namedropping&#8221;.</p>
<p>Namedropping ist ein englisches Wort und setzt sich eigentlich aus zwei einzelnen, selbstberechtigten Wörtern zusammen. Da gibt es zum einen das Wort &#8220;name&#8221;, was im deutschen recht leicht mit &#8220;Name&#8221; zu übersetzen ist. Dann haben wir da noch &#8220;dropping&#8221;, was so viel wie &#8220;etwas fallen lassen&#8221; bedeuten könnte. Wenn man jetzt beide Wörter zusammensetzt, entsteht das Wort &#8220;Namedropping&#8221;. Wenn man das zusammengesetzte Wort jetzt nochmal in unsere Muttersprache übersetzen würde, ergibt das &#8220;Name etwas fallen lassen&#8221;. Das &#8220;etwas&#8221; macht diese Übersetzung leider etwas holprig. Deswegen können wir uns dieses Wort bei der Übersetzung sparen und machen´s mal ganz einfach: &#8220;Namen fallen lassen&#8221;.</p>
<p>So, was soll das nun eigentlich bedeuten?</p>
<p><span id="more-67"></span></p>
<p>&#8220;Namedropping&#8221; dient eben nicht nur der einfachen Identifikation von ehemaligen Gesprächsteilnehmern oder anderen Menschen, die man mal gesehen hat. Meistens hat es einen sehr subtilen Hintergrund, den man auf den ersten Blick nicht erkennen kann, aber den wir hier in dieser Anleitung einfach mal schonungslos entlarven wollen. Dazu ist es von Vorteil, wenn man sich schon ein bissschen mit Psychologie beschäftigt hat.</p>
<p>Derjenige, der den &#8220;Name&#8221; droppen möchte, identifiziert sich meisten auch mit demjenigen, dessen &#8220;Name&#8221; er &#8220;droppt&#8221;. Er möchte einen Nähe herstellen, die leider allzu oft nicht real existiert aber den &#8220;Namedropper&#8221; wie aus dem Umfeld der genannten Person erscheinen lässt. Meistens handelt es sich bei den&#8221;gedroppten&#8221; Personen um solche, die auf der sozialen Leiter und im kapitalistischen, menschlichen Raubtierkäfig, der sich höhnisch &#8220;Gesellschaft&#8221; nennt, weiter aufgestiegen sind, als der &#8220;Namedropper&#8221; selbst. Derjenige, der den Namen nennt, kann durch diese Nennung so wirken, als hätte er etwas mit der wichtigen Person zu tun und stellt sich damit auf ein Level, was ihm nicht gebührt. In einem laufenden Gespräch geht es also einzig und allein um die Wirkung: &#8220;Das, was hier grad läuft, ist echt unter meinem Level und deswegen sage ich jetzt mal, wo ich mich sonst so rumtreibe oder meines Erachtens hingehöre.&#8221; Das kommt natürlich nicht so geradheraus rüber sondern wird so verpackt, dass man es nicht als Chance zum Ausstieg aus dem laufenden Gespräch wahrnimmt.</p>
<p>Soviel zum wichtigtuerischen Hintergrund des &#8220;Namedroppings&#8221;. Um jetzt allerdings selber zum anerkannten &#8220;Namedropper&#8221; werden zu können, erläutere ich hier mal anhand der drei größten Anfängerfehler, die einem dabei passieren können, wie es falsch läuft und wie man es richtig machen kann.. (Die Namen der zu &#8220;droppenden&#8221; Personen werden zur Vereinfachung fett dargestellt).</p>
<p><strong>1. &#8220;Ich kenne John Lennon.&#8221;</strong></p>
<p>Falsch, weil zu frontal und dazu offensichtlich gelogen. Wie erwähnt, es geht um die die Beiläufigkeit, der Name wird eingestreut und in einen Kontext gebracht, in dem man selber besser mit der (in diesem Falle Berühmtheit) assoziiert werden kann.</p>
<p>Besser:</p>
<p>&#8220;Apropos berühmte, tote Musiker: Der Barry, also Barry White, hat´s ja auch nicht lange gemacht. Obwohl er, als ich das letzte Mal mit ihm geredet habe, noch ganz gut aussah!&#8221;</p>
<p>Perfekt! Damit führst Du die zu nennende Person sofort als höherwertig und mysteriös ein (&#8220;berühmt&#8221;,&#8221;verstorben&#8221;,&#8221;Musiker&#8221;) und begibst Dich dann beiläufig auf ein ebenbürtiges Niveau, das durch die Normalität in der Aussage sowie die Verbindung von zwei Sinneseindrücken gleichzeitig nicht angezweifelt werden kann (&#8220;mit geredet&#8221;, &#8220;sah gut aus&#8221;).</p>
<p>Dazugelernt? Dann versuchen wir´s mal hiermit:</p>
<p><strong>2. &#8220;Apropos Familie und so&#8230; Mein Großvater ist mit Gina Wild zur Schule gegangen!&#8221;</strong></p>
<p>Falsch, aus sogar dreierlei Gründen: Jeder weiß, dass Dein Großvater nicht mit Gina Wild zur Schule gegangen ist. Weil Gina damals wie heute einen anderen Namen hatte (Yvonne Magerfeld, Franzsika Urbanzyk oder Mandy Schaffrat, oder sowas) und die zeitliche Einordnung hinten und vorne überhaupt nicht stimmen kann (Merke!: Dein Opa ist immer älter als Gina, alle Opas von einem selber sind älter als Gina Wild!). Falsch ist hier auch die fehlende Subtilität im Kontext des Themas (Familie wird zur Großvater wird zu Gina Wild?).</p>
<p>Und der größte Fehler an diesem Versuch eines Namedroppings: Wem willst Du Dich denn nun zuordnen, wer ist Dein Vorbild, wer ist auf Deinem Level? Opa oder Gina? Und in beiden Fällen müsste man sich fragen: Warum?</p>
<p>Besser:</p>
<p>&#8220;Ach ja, dieses Familiengedöns. &gt;&gt;Was soll´s eigentlich?&lt;&lt; hat mich Ursula mal auf einer Weihnachtsfeier in unserer alten Schule angelllt. Und ich habe dann gesagt: &gt;&gt;Ach Urselchen, komm, schnapp Dir den von der Leyen, spiel mit ihm ganz oft Mutter-Vater-Kind -dann kannste auch mitreden, wenn Du willst!&lt;&lt;&#8221;</p>
<p>Das ist deswegen besser, weil es so beiläufig ist und mit so vielen unnötigen Details gespickt, dass man nur noch versteht will, dass Du Ursula von der Leyen kennst. Und nicht nur das: Du scheinst die Person zu sein, die Ursula erst zu der heute bekannten &#8220;Ursula von der Leyen&#8221; gemacht hat.</p>
<p><strong>3. &#8220;Achwas!? Na, dann sagt Dir bestimmt auch der ungarisch-finnische Regisseur Fröllokk Hamminlikunnen was, der hat uns allen ja ziemlich krass vergegenwärtigt, wo auf Zelluloid gebanntes Spiel von Schwarz und Dunkelschwarz die Menschen hintreibt.&#8221;</strong></p>
<p>Falsch, aus einem einfachen Grund: Die Kunst des Namedroppings liegt in seiner Einfachheit. Allein durch das Namedropping alleine wird der eigene Status aufgwertet. Zusätzliche, altkluge Aufwertungen und kunstbeflissenes oder szeniges Halbwissen lassen Dich nur altklug und &#8220;intello&#8221; wirken vor Deinen Freunden, die gerade gemeinsam &#8220;Stirb langsam 4.0&#8243; auswerten.</p>
<p><em>Faustregel: Du musst kein Abitur haben, wenn die Leute, die sowas haben, Dich trotzdem um Rat fragen!</em></p>
<p>Besser:</p>
<p>&#8220;Also, wenn einer saufen kann nach einem Film, dann ist das der Til. Du denkst, DER Dreh müsste doch alle völlig geschafft haben und dann kriegst du den Schweiger kaum ruhig gestellt. HäHäHä, Til SCHWEIGER!&#8221;</p>
<p>Klingt für alle Beteiligten, als hättest Du ne gute Zeit mit Til gehabt, glaubhaft. Sogar so gut, das Du auf Kosten seines Nachnamens im Nachhinein Witze über ihn reißen kannst. Du kennst Dich halt aus, mit &#8220;Namen fallen lassen&#8221;!</p>
<p><a href="http://technorati.com/tag/anleitung" rel="tag" class="techtag">anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/kommunikation" rel="tag" class="techtag">kommunikation</a> <a href="http://technorati.com/tag/namedropping" rel="tag" class="techtag">namedropping</a> <a href="http://technorati.com/tag/gespräche" rel="tag" class="techtag">gespräche</a> <a href="http://technorati.com/tag/kommunikation+beispiele" rel="tag" class="techtag">kommunikation+beispiele</a> <a href="http://technorati.com/tag/angeben" rel="tag" class="techtag">angeben</a> <a href="http://technorati.com/tag/kommunikationsstil" rel="tag" class="techtag">kommunikationsstil</a> <a href="http://technorati.com/tag/satire" rel="tag" class="techtag">satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/humor" rel="tag" class="techtag">humor</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Morgentoilette: Entscheidungen, Gef&#252;hle und Reinigung f&#252;r den erfolgreichen Start in den Tag</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 17:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/morgens_duschen.jpg" title="Morgens-duschen"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/morgens_duschen.jpg" alt="Morgens-duschen" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: ganz sch&#246;n viel auf einmal</em></p>
<p>Haben wir ein festes Zuhause mit eingebautem Badezimmer und befinden wir uns auf einer Wellenl&#228;nge mit den Normalen der Gesellschaft, dann kommen wir um diese Prozedur nicht herum: die Morgentoilette.</p>
<p>Die Morgentoilette bzw. ihr Umfang zeigt&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/morgens_duschen.jpg" title="Morgens-duschen"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/morgens_duschen.jpg" alt="Morgens-duschen" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: ganz sch&ouml;n viel auf einmal</em></p>
<p>Haben wir ein festes Zuhause mit eingebautem Badezimmer und befinden wir uns auf einer Wellenl&auml;nge mit den Normalen der Gesellschaft, dann kommen wir um diese Prozedur nicht herum: die Morgentoilette.</p>
<p>Die Morgentoilette bzw. ihr Umfang zeigt uns nicht nur unseren jeweiligen Zustand nach dem Aufstehen, der je nach den Erlebnissen des Vortags sehr unterschiedlich ausfallen kann. Sie stellt auch das unbestrittene Ritual dar, dass unseren Tag er&ouml;ffnet &#8211; egal, ob sie fr&uuml;h am Morgen oder am Mittag oder vielleicht erst am sp&auml;ten Nachmittag passiert, vor der Arbeit oder dem ganzt&auml;gigen Fr&uuml;hst&uuml;ck. Nat&uuml;rlich gilt auch hier &quot;Morgenstund hat Gold im Mund&quot;. <a href="http://www.wiemandasmacht.de/leben/anleitung-fr-langschlfer-10-punkte-wie-man-lernen-kann-morgens-frher-aus-dem-bett-zu-kommen/">Anleitungen dazu findet ihr in unseren Tipps f&uuml;r Fr&uuml;haufsteher</a>.</p>
<p>Die Morgentoilette ist ein sehr komplexer Vorgang, der hier in einer auf mehrere Teile angelegten, beinahe monumentalen Anleitung, beleuchtet werden soll. Wir wollen uns Zeit nehmen, lernen, uns herantasten. Ja man kann sagen, die Abl&auml;ufe einer guten Morgentoilette sind &auml;hnlich schwer zu erlernen wie ein Instrument. Doch wenn man sich in den Grundharmonien erst einmal auskennt, wird man erleben, wie flexibel und abwechslungsreich sie anzuwenden sind.</p>
<p><span id="more-64"></span><br />
<strong>Teil 1: Entscheidungen, Gef&uuml;hle und Reinigung</strong></p>
<p>Die Morgentoilette ist zun&auml;chst einmal ein Gef&uuml;hl, das sehr unterschiedlich ausfallen kann: entweder wir kommen nicht aus dem Bett und liegen da und denken, hach Mist, jetzt Z&auml;hneputzen, Duschen, Rasieren, Eincremen usw. (Hier haben wir schon geschickt vier m&ouml;gliche Hauptbestandteile der Morgentoilette untergebracht). Oder wir springen dynamisch aus den Federn und denken uns: &quot;Ja, jetzt ein frisches Bad!&quot;. Es ist nat&uuml;rlich auch m&ouml;glich, dass uns ein Gef&uuml;hl der Unumg&auml;nglichkeit ergreift, wenn wir am Morgen in den Genuss kommen, unseren eigenen Atem zu riechen.</p>
<p>Wir stehen also jetzt neben unserem Bett und haben eine erste Entscheidung zu treffen: gehe ich nackt ins Bad, ich muss ja sowieso unter die Dusche oder ziehe ich mich schon an, ich habe es eilig und muss nur Z&auml;hneputzen oder gehe ich im Schl&uuml;pfer, um mir nicht die Kleider mit Zahncreme zu bespritzen. Die Vielfalt der M&ouml;glichkeiten ist gro&szlig;, lasst Euch hier eher von Eurem Gef&uuml;hl leiten. F&uuml;hlt sich der K&ouml;rper klebrig an, was auch von der Nacht oder dem Abend vor der Nacht abh&auml;ngt, w&uuml;rde ich sofort nackig unter die Dusche springen. Sind fremde Menschen in der Wohnung und k&ouml;nnten sie beispielsweise im Flur angetroffen werden, w&uuml;rde ich zumindest eine Unterhose &uuml;berziehen. Aber macht wie ihr wollt, hier kann ich leider keine genaue Anleitung anbieten.</p>
<p><em>Wichtiger Tipp: Zahncremeflecken gehen eher schwer wieder raus. Zum Z&auml;hneputzen w&uuml;rde ich freien Oberk&ouml;rper empfehlen. Sollten Zahncremeflecken entstehen, ist ein Umziehen unumg&auml;nglich, das sei an dieser Stelle versichert.</em></p>
<p>Haben wir das Bad erreicht, ist die n&auml;chste Entscheidung gefragt. Ihr seht, die Morgentoilette stellt eine Kette von Entscheidungen dar. Da m&uuml;ssen wir durch. Auch hier ist die Tagesform entscheidend. Habt ihr keine Lust zum Duschen, sei es das kalte Badezimmer ist daf&uuml;r verantwortlich oder die mangelnde Zeit, &uuml;berlegt zun&auml;chst, wann ihr das letzte Mal geduscht habt. Wart ihr einen Tag vorher beim Sport oder Joggen und habt ohnehin geduscht, dann komm, lass es heute Morgen mal sein. Da reicht eine Katzenw&auml;sche.</p>
<blockquote><p><strong>Katzenw&auml;sche:</strong><br />
Unter einer Katzenw&auml;sche verstehen wir die zeitsparende Variante der K&ouml;rperreinigung. Hier werden lediglich das Gesicht gewaschen, der Oberk&ouml;rper, unter den Achseln, eventuell noch kurz intime Stellen, das wars. Ich kenne Menschen, die benutzen dazu einen Waschlappen. Diesen lehne ich als hochgradig unhygienisch ab. Vor allen, wenn er dann nach Gebrauch im hinteren mittleren Bereich des K&ouml;rpers &uuml;ber der Wanne liegt oder an einem Haken neben dem Waschbecken h&auml;ngt. Gerade in einem Mehrpersonenhaushalt ist das nicht tragbar.<br />
Es geht auch anders: die H&auml;nde umgreifen einen Seife und werden unter einen so genannten Wasserhahn, aus dem Wasser l&auml;uft, gehalten. Durch Reiben der H&auml;nde an der Seife wird ein Schaum erzeugt, der dann am K&ouml;rper verteilt werden kann. Dort wird dann durch Rubbeln der K&ouml;rper von &uuml;bel riechenden Stoffen befreit bzw. wird ein Reinigungsgef&uuml;hl erzeugt.</p></blockquote>
<p>Warum der Wasserhahn Wasserhahn hei&szlig;t, m&uuml;sst ihr woanders nachlesen. Wahrscheinlich haben beide was mit dem Morgen zu tun.</p>
<p><strong>Warmes Wasser</strong></p>
<p>Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass in jedem Haushalt warmes Wasser aus der Wand kommt und eine so genannte Mischbatterie vorhanden ist. Die Mischbatterie sitzt unter dem Wasserhahn und bringt kaltes und warmes Wasser zusammen. Ausschlie&szlig;lich hei&szlig;es Wasser tut weh und ausschlie&szlig;lich kaltes auch und ist dar&uuml;ber hinaus ungem&uuml;tlich.</p>
<p>Um gemischtes Wasser zu erhalten, dreht ihr an zwei Kn&ouml;pfen die links und rechts vom Wasserhahn angebracht sind. In der Regel kommt bei Blau kaltes Wasser raus und bei Rot hei&szlig;es. Je nach Drehgrad ver&auml;ndert sich Wassertemperatur.</p>
<p>Aber Vorsicht: nicht erst das hei&szlig;e aufdrehen und dann Hand drunter halten. Da hat sich schon mancher schwere Sch&auml;den zugezogen! Auch hier kommt es auf die Mischung an.<br />
Bei moderneren Mischbatterien gibt es nur noch einen Hebel. Den dr&uuml;ckt man hoch, dann kommt Wasser raus und dr&uuml;ckt ihn nach Rechts oder Links und das Wasser wird warm oder kalt. Das ist je nach Hersteller unterschiedlich.</p>
<p>Sollten wir uns daf&uuml;r entscheiden, mit einer Dusche zu beginnen, was in den meisten F&auml;llen sehr zu begr&uuml;&szlig;en ist, dann ist folgender Ablauf zu beachten:</p>
<p>- Kleidung ausziehen, es empfiehlt sich, eine Dusche in der Regel nackt vorzunehmen<br />
Hahn aufdrehen<br />
- Wassertemperatur einstellen. Niemals erst unter die Dusche stellen und dann das Wasser andrehen, das kann zu b&ouml;sen &Uuml;berraschungen f&uuml;hren! Grund daf&uuml;r ist, dass selbst wenn Hei&szlig;wasser eingestellt, noch das eiskalte Wasser heraus flie&szlig;en kann, das von der letzten Dusche im Schlauch verblieben ist<br />
vom Wasserhahnausfluss zum Duschkopfausfluss wechseln. Daf&uuml;r gibt es an fast jeder Mischbatterie einen Knopf, den man hoch- oder runterdr&uuml;cken muss, dann wechselt das Wasser zum Duschkopf, bis Punkt 4 kann der Schl&uuml;pfer noch angelassen werden, sp&auml;testens jetzt weg damit<br />
ist die Temperatur des Wassers bek&ouml;mmlich, kann sich unters Wasser gestellt werden. Dazu einfach in die Duschkabine gehen (ein Schritt gen&uuml;gt) oder in die Wanne steigen (nicht ausrutschen!)<br />
erstmal pauschal abbrausen. Das ist gut f&uuml;r eine Anpassung der Hauttemperatur an die des Wassers und f&uuml;r das allgemeine Wohlbefinden</p>
<p><strong>Erneute Entscheidung!</strong></p>
<p>Erst die Haare oder erst der Body? Ich entscheide mich meist f&uuml;r die Haare zuerst. Flasche oder sonstiges Beh&auml;ltnis nehmen, auf dem Haarwaschmittel oder Shampoo oder Haarshampoo steht. Duschcreme kann auch verwendet werden, bringt aber nichts. Das Shampoo m&uuml;sste im Idealfall dem jeweiligen Haartyp angepasst sein. Lasst euch im Laden beraten!<br />
- Ein wenig Shampoo in die H&auml;nde und das Ganze in die Haare einmassieren, bis es gut sch&auml;umt,<br />
nach ca.30 Sekunden den Schaum abbrausen, Augen zumachen! Das brennt sonst!<br />
- eine Weile unter der Dusche verharren<br />
- Shampoo wegstellen, Duschcreme nehmen<br />
- Duschcreme in die H&auml;nde geben, schon ein wenig verreiben, dann auf dem ganzen K&ouml;rper (au&szlig;er den Haaren nat&uuml;rlich) verteilen, bis es wieder gut sch&auml;umt<br />
- Schaum abbrausen<br />
- noch ein bisschen unter dem angenehmen Wasserregen stehen bleiben (Vorsicht bei Wasserboilern, irgendwann ist das warme Wasser alle!!)<br />
- Wasser ausmachen<br />
- Handtuch nehmen, das m&ouml;glichst schon irgendwo au&szlig;erhalb des Wasserstrahls griffbereit gelegen hat<br />
(Vor dem Aussteigen F&uuml;&szlig;e abtrocknen, sonst gibt das Pf&uuml;tzen!)<br />
- Haare abrubbeln<br />
- alles abtrocknen<br />
- in die Schlappen rein und<br />
- Bademantel anziehen</p>
<p>So, das ist jetzt schon mal ganz sch&ouml;n viel Arbeit und damit haben wir erst einen kleinen Teil einer umfassenden Morgentoilette beleuchtet.</p>
<p>Jetzt riechen wir je nach Shampoo und pers&ouml;nlichen Geruchserfahrung erstmal ganz gut, doch wie sieht es mit dem Mundgeruch aus? Das erfahren wir eines Tages in einem weiteren Teil unseres Langzeitberichts zur Morgentoilette.</p>
<p>Was sind denn so Eure Erfahrungen bei der Morgentoilette? Katzenw&auml;sche, Dusche oder gleich erstmal baden am Morgen? Sagt uns, wie Ihr das macht. Teilt Euch mit, auch f&uuml;r all die andern Suchenden da draussen, die nicht wissen, wie man sauber in den Tag startet.</p>
<p>Stichworte zu dieser Anleitung:<br />
<a href="http://technorati.com/tag/Morgentoilette" rel="tag" class="techtag">Morgentoilette</a> <a href="http://technorati.com/tag/aufstehen" rel="tag" class="techtag">aufstehen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Tag+beginnen" rel="tag" class="techtag">Tag+beginnen</a> <a href="http://technorati.com/tag/Katzenw&auml;sche" rel="tag" class="techtag">Katzenw&auml;sche</a> <a href="http://technorati.com/tag/duschen" rel="tag" class="techtag">duschen</a> <a href="http://technorati.com/tag/baden" rel="tag" class="techtag">baden</a> <a href="http://technorati.com/tag/sauber" rel="tag" class="techtag">sauber</a> <a href="http://technorati.com/tag/satire" rel="tag" class="techtag">satire</a> <a href="http://technorati.com/tag/anleitung" rel="tag" class="techtag">anleitung</a> <a href="http://technorati.com/tag/wiemandasmacht" rel="tag" class="techtag">wiemandasmacht</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anleitung f&#252;r Langschl&#228;fer: 10 Punkte wie man lernen kann, morgens fr&#252;her aus dem Bett zu kommen</title>
		<link>http://www.wiemandasmacht.de/leben/anleitung-fr-langschlfer-10-punkte-wie-man-lernen-kann-morgens-frher-aus-dem-bett-zu-kommen/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 13:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/richtig-aufstehen.jpg" title="wie man richtig aufsteht"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/richtig-aufstehen.jpg" alt="wie man richtig aufsteht" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: Nichts f&#252;r Langschl&#228;fer</em></p>
<p>In dieser Anleitung soll es um das nicht gewollte Verschlafen am Morgen gehen. Viele Menschen habe ernsthafte Schwierigkeiten damit, rechtzeitig aufzustehen. Abends bis in die Puppen drau&#223;en oder auf StudiVZ rumgurken, nicht einschlafen k&#246;nnen oder wollen und&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/richtig-aufstehen.jpg" title="wie man richtig aufsteht"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/richtig-aufstehen.jpg" alt="wie man richtig aufsteht" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: Nichts f&uuml;r Langschl&auml;fer</em></p>
<p>In dieser Anleitung soll es um das nicht gewollte Verschlafen am Morgen gehen. Viele Menschen habe ernsthafte Schwierigkeiten damit, rechtzeitig aufzustehen. Abends bis in die Puppen drau&szlig;en oder auf StudiVZ rumgurken, nicht einschlafen k&ouml;nnen oder wollen und dann morgens, wegen st&auml;ndigen M&uuml;digkeit, nicht aus dem Bett kommen. Rechtzeitig aufstehen ist aber f&uuml;r viele Menschen trotzdem wichtig, aus mehreren Gr&uuml;nden:</p>
<ol>
<li><strong>1. Alle anderen k&ouml;nnen auch fr&uuml;h aufstehen und das macht man nun mal so.</strong> Das sieht man daran, dass der Tag f&uuml;r die meisten Menschen ungef&auml;hr dann beginnt, wenn es hell wird. L&auml;den haben dann auf und &Auml;mter und &Auml;rzte, die meisten Termine werden auf den fr&uuml;hen Morgen gelegt, weil f&uuml;r diese Zeit nun mal erwartet wird, dass ein jeder schon wach ist.
</li>
<li><strong>2. Vorteile im Job:</strong> Wenn Ihr einen Arbeitsplatz habt mit festgelegten Arbeitszeiten, ist es ein eindeutiger Vorteil gegen&uuml;ber der harten Konkurrenz am Arbeitsmarkt, wenn man Fr&uuml;haufsteher ist. Es &uuml;berzeugt den Chef von Anfang an, wenn man nicht zu sp&auml;t zur Arbeit kommt. Fr&uuml;haufsteher-Qualit&auml;ten sollten entsprechend gleich beim Bewerbungsgespr&auml;ch erw&auml;hnt werden.
</li>
<li><strong>3. Abends wird man fr&uuml;her m&uuml;de:</strong> Wer fr&uuml;her aufsteht, wird am Ende des Tages automatisch schneller m&uuml;der. Das liegt daran, dass man abends bereits l&auml;nger mit dem Tag zugebracht hat und der menschliche K&ouml;rper dann seine Ruhe braucht. Das hat dann zum Vorteil, dass man am n&auml;chsten Tag eher ins Bett geht, um morgens fr&uuml;her aufstehen zu k&ouml;nnen. Toll, nicht?
</li>
</ol>
<p>Mit welchen Tricks l&auml;sst sich das nun erreichen, morgens fr&uuml;h und rechtzeitig und wie die ganze Welt es auch erwartet, aufzustehen? Wir haben mal 10 wichtige Punkte zusammengetragen:<span id="more-62"></span>;</p>
<ol>
<li><strong>1. keinen Kaffee trinken vorm Schlafengehen:</strong> Im Kaffee ist Koffein enthalten, der die Blutadervenen verengt und die roten Blutk&ouml;rperchen in das Gehirn pumpt, wodurch man st&auml;ndig wach bleibt und es zu Unf&auml;llen kommen kann. Wenn man wach ist, l&auml;sst es sich aber schlecht schlafen. Und ohne Schlaf kein fr&uuml;hes Aufstehen am n&auml;chsten Morgen.
</li>
<li><strong>2. immer im Bett schlafen oder zumindest in einer horizontalen K&ouml;rperhaltung:</strong> Einschlafen am Schreibtisch ist schlecht, weil durch das Aufwachen durch Aufschlagen des Kopfes auf der Tischkante das Unterbewusstsein schmerzhafte Erfahrungen mit dem Aufwachen assoziiert. Diese falsche Konditionierung f&uuml;hrt dazu, nicht motiviert zu sein, fr&uuml;her aufzustehen.
</li>
<li><strong>3. Wecker stellen:</strong> Ein Wecker ist eine gro&szlig;artige Sache, wenn es ums Aufstehen geht. Damit l&auml;sst sich die nat&uuml;rliche Schlafzeit k&uuml;nstlich verk&uuml;rzen. Durch den Wecker bekommt man ein verl&auml;ssliches Signal, um die Nachtruhe fr&uuml;h zu beenden. Wecker gibt es in vielen Ausf&uuml;hrungen und sie sind in vielen technischen Ger&auml;ten enthalten, wie Handy oder Radio.
<p> Zum Funktionieren ben&ouml;tigt der Wecker eine Uhr im gleichen Geh&auml;use, die richtig gestellt ist. Eine Anleitung zur Einstellung des Weckers durch Differenzberechnung der Wunsch-Aufsteh-Zeit zur aktuellen Zeit wird an dieser Stelle noch einmal n&auml;her beschrieben.</p>
</li>
<li><strong>4. Vorm Einschlafen Augen schlie&szlig;en, Licht aus machen:</strong> Internationale Studien haben es bewiesen und die Natur hat es so gewollt: Geschlafen wird mit geschlossenen Augen und meistens bei Dunkelheit. Das Schlie&szlig;en beider Augen beg&uuml;nstigt zus&auml;tzlich den Effekt der Dunkelheit.
<p> Das hat auch einen Sinn, denn oft ist das, was man w&auml;hrend des Schlafens mit offenen Augen sehen w&uuml;rde, v&ouml;llig uninteressant. Und man kann sich meistens sowieso nicht daran erinnern, was man dann gesehen h&auml;tte, weil man ja geschlafen hat. Es schl&auml;ft sich also einfach besser mit geschlossenen Augen, man ist dadurch ausgeruhter und erst dann l&auml;sst es sich leichter fr&uuml;h aufstehen.</li>
<li><strong>5. Lautst&auml;rke verringern:</strong> Ein ausgeruhter und entspannender Schlaf wird aus irgendeinem Grund auch durch fehlende Lautst&auml;rkeeinwirkung beg&uuml;nstigt. Absolute Stille ist nachts ein Idealzustand, zumindest sollte man mal den Presslufthammer beiseite legen.
<p> Probleme beim Einschlafen k&ouml;nnen zum Beispiel auch durch <a href="http://www.wiemandasmacht.de/kommunikation/wie-man-ein-bescheuertes-gespraech-fuehrt-teil-1/" title="Anleitung zur Kommunikation, wie man bescheuerte Gespr&auml;che f&uuml;hren kann">nebenbei ver&uuml;bte laute Gespr&auml;che</a> oder nebenbei abgesonderte Heulanf&auml;lle entstehen. Man sollte sich f&uuml;r eines entscheiden, schlafen oder reden; schlafen oder heulen.</p>
<p> Beim Schlaf gibt&acute;s kein Multitasking, auch f&uuml;r Frauen nicht!! Man muss sich f&uuml;r das, was man gerade machen will, bewusst entscheiden. Im Zweifelsfall und wenn man bereits im Bett liegt, sollte die Entscheidung auf das Schlafen fallen.</p>
</li>
<li><strong>6. Richtige Weckzeit einstellen:</strong> Wenn man morgens nicht von alleine aufwacht und den Wecker als Hilfsmittel benutzt, sollte darauf geachtet werden, die richtige Zeit einzustellen. &#8220;Fr&uuml;h aufstehen&#8221; ist dabei als relativer Wert zu betrachten. Auch wenn um 10Uhr vormittags vielen als fr&uuml;h erscheint, die Arbeit aber bereits um acht beginnt, dann ist &#8220;um 10&#8243; halt nicht fr&uuml;h genug und auch nicht die Zeit, die als Weckzeit eingestellt werden sollte.
<p> Auch die Einstellung auf eine um drei Stunden vorgezogene Weckzeit als eigentlich n&ouml;tig ist, ist &uuml;bertrieben und &uuml;ber das Ziel hinausgeschossen. Man sollte nicht noch fr&uuml;her aufstehen, als man bereits fr&uuml;h aufstehen muss, weil man dann morgens zu viel Zeit bis zu dem Punkt hat, bis eigentlich etwas zu tun ist. Warten, bis der Tag beginnt wie auf einen Bus ist zwar irgendwie so kitschig und so &#8220;deep&#8221; wie die Zeitschrift <a href="http://www.neon.de/kat/forum/showflat.php?forum=1&amp;Cat=&amp;Number=414040&amp;page=0&amp;view=collapsed&amp;sb=5&amp;o=&amp;fpart=1&amp;alle_anzeigen=1" title="nicht schlafen k&ouml;nnen">Neon</a>, aber genauso bescheuert.</p>
</li>
<li><strong>7. Beim ersten Alarm aufstehen:</strong> Das Problem mit dem Fr&uuml;h-Aufstehen liegt meist darin, dass man nach dem ersten Weckerklingeln die Snooze-Taste dr&uuml;ckt und mit dem guten, aber irgendwie von Morgen-Mundgeruch beeinflussten Gef&uuml;hl wieder wegsackt, dass das Ding einen ja gleich wieder weckt. Man f&uuml;hlt sich dann so wunderbar unter Kontrolle: &#8220;F&uuml;nf Minuten kann ich noch, denn ich wei&szlig;, so wie ich hier mit zugequollenen Augen liege, das die von mir gekaufte und eingestellte Technik da neben mir mich verl&auml;sslich in f&uuml;nf Minuten wieder hier &acute;raus holt. Diese f&uuml;nf Minuten h&auml;nge ich an meinen Schlaf &acute;dran&#8221;.
<p> Diese innere Stimme am Morgen hat die Wertigkeit von Micky Mouse, kommt sie doch aus den tiefsten Instiktregionen menschlicher Natur. Die Zellen haben einfach noch keinen Bock, den stoffwechselreichen Arbeitstag zu beginnen. Nicht mal das Bewusstsein hat Bock. So lange &uuml;bernimmt der Nachtpf&ouml;rtner und erz&auml;hlt einem Stuss im Kopf mit der Ernsthaftigkeit eines Politikers.</p>
<p> Das andere Extrem ist, so zu tun, als k&ouml;nnte man nach dem Klingeln des Weckers bewusst entscheiden, was jetzt zu tun ist. &#8220;Ich entscheide mich f&uuml;r die Verl&auml;nergung meiner Schlafeinheit um drei F&uuml;nf-Minuten-Bl&ouml;cke, denn erst dann werde ich richtig wach und bereit f&uuml;r den Tag sein&#8221;. Noch einmal: Sofort aufstehen, wenn der Wecker klingelt. Auf jegliche, innere Stimmen sollte um diese Zeit nicht geh&ouml;rt werden, da man sich selber um diese Zeit unm&ouml;glich ernst nehmen kann. &Uuml;berh&ouml;ren und aufstehen.</p>
</li>
<li><strong>8. Konditionierung eines Fr&uuml;haufstehers trainieren:</strong> Wenn man wirklich ernsthaft darauf vetrauen m&ouml;chte, dass man fr&uuml;h einfach so aufsteht, wenn der Wecker klingelt, muss man das trainieren. Wie im vorherigen Punkt dargelegt, hat das nichts mit Disziplin und einer bewussten und disziplinierten Entscheidung nach dem Klingeln des Weckers zu tun. Jeglicher bewusster Gedanke ist nicht ernst zu nehmen und kommt vom Nachtpf&ouml;rtner bzw. Unterbewusstsein. Das kann man nun wiederum trainieren wie einen Hund.
<p> Also: Ab und zu mal tags&uuml;ber ins Bett, alles abdunkeln, Augen zu und den Wecker auf f&uuml;nf Minuten sp&auml;ter stellen. Wenn der Alarm angeht, sofort aufstehen und anziehen/duschen/fr&uuml;hst&uuml;cken &#8211; was auch immer man immer nach dem Schlafen macht. Die &Uuml;bung, wie gesagt, tags&uuml;ber machen und am besten so 10-mal hinerteinander. Solange einem eine innere Stimme noch Anweisungen gibt, sitzt es noch nicht im Unterbewusstsein. &Uuml;ben, bis es dort sitzt. Mit dieser Konditionierung steht man automatisch einfach auf, wenn der Wecker klingelt. Unabh&auml;ngig jeglicher Gedanken.</p>
<p> Lustig sowie von Vorteil ist, dass man sich so jedes andere Verhalten im Zusammenhang mit dem Klingeln eines Weckers antrainieren kann. Ein Beipiele w&auml;re: Weckerklingen und sofort Staub saugen.</p>
</li>
<li><strong>9. Frische Luft reinlassen und l&auml;cheln:</strong> Durch sofortiges, tiefes Einatmen und Strecken und Recken werden die inneren als auch &auml;u&szlig;eren Blutadervenen mit dem lebenswichtigen Sauerstoffmonoxid versorgt. Dieser Stoff sorgt zusammen mit einem fetten Grinsen f&uuml;r eine Hormonaussch&uuml;ttung im hinteren Gehirnzwischenlappen und damit f&uuml;r wahnsinnig gute Laune und jede Menge Lust, motiviert den Tag zu beginnen.
</li>
<li><strong>10. Richtig gut fr&uuml;hst&uuml;cken:</strong> Ein gutes Fr&uuml;hst&uuml;ck ist das A und O und gro&szlig;e Hallo des Fr&uuml;haufstehers. Man kann sich gleich auf etwas freuen und hat Energie f&uuml;r den ganzen Tag. Zu einem guten Fr&uuml;hst&uuml;ck geh&ouml;rt die <a href="http://www.wiemandasmacht.de/automatenundmaschinen/video-tutorial-anleitung-wie-man-kaffee-kocht/" title="Anleitung zum Zubereiten von Kaffee">Zubereitung von Kaffee</a>, <a href="http://www.wiemandasmacht.de/kommunikation/wie-man-ein-bescheuertes-gespraech-fuehrt-teil-1/" title="Wie man am Zigarettenautomat Zigaretten holt">eine Zigarette</a>, <a href="http://www.wiemandasmacht.de/ernaehrung/wie-man-eier-kocht/" title="Wie man Eier kocht in 10 Schritten">Eier</a> sowie viel Obst und Kohleneiwei&szlig;stoffe. Damit verschwinden Augenringe und M&uuml;digkeitserscheinungen wie von alleine.
</li>
</ol>
<p>So, was sind denn so Eure Tricks mit dem Fr&uuml;haufstehen? Nutzt die Kommentarfunktion wie verr&uuml;ckt, wir helfen Euch auch gerne weiter, wenn es mit dem Training noch Probleme gibt!</p>
<p>Tags: <a href="http://technorati.com/tag/Fr&uuml;haufsteher," rel="tag" class="techtag">Fr&uuml;haufsteher,</a> <a href="http://technorati.com/tag/Langschl&auml;fer," rel="tag" class="techtag">Langschl&auml;fer,</a> <a href="http://technorati.com/tag/fr&uuml;h" rel="tag" class="techtag">fr&uuml;h</a> <a href="http://technorati.com/tag/aufstehen," rel="tag" class="techtag">aufstehen,</a> <a href="http://technorati.com/tag/Anleitungen," rel="tag" class="techtag">Anleitungen,</a> <a href="http://technorati.com/tag/Schlaf," rel="tag" class="techtag">Schlaf,</a> <a href="http://technorati.com/tag/schlafen," rel="tag" class="techtag">schlafen,</a> <a href="http://technorati.com/tag/Konditionierung," rel="tag" class="techtag">Konditionierung,</a> <a href="http://technorati.com/tag/aufstehen" rel="tag" class="techtag">aufstehen</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Geht jetzt nicht: Wie man sagt, dass es gerade so gar nicht geht</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 16:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/dali_uhr_zeit.jpg" title="Wo ist nur die Zeit hin?"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/dali_uhr_zeit.jpg" alt="Wo ist nur die Zeit hin?" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: geht jetz gar nicht</em></p>
<p>Thorsten und Carsten haben zur Zeit so richtig viel um die Ohren. T&#228;glich kommen neue Situationen hinzu, die gemeistert werden m&#252;ssen. Das kostet ganz sch&#246;n viel Zeit. Da hat man dann auch nicht so die Zeit&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/dali_uhr_zeit.jpg" title="Wo ist nur die Zeit hin?"><img src="http://www.wiemandasmacht.de/wp-content/uploads/dali_uhr_zeit.jpg" alt="Wo ist nur die Zeit hin?" /></a></p>
<p><em>Schwierigkeitsgrad: geht jetz gar nicht</em></p>
<p>Thorsten und Carsten haben zur Zeit so richtig viel um die Ohren. T&auml;glich kommen neue Situationen hinzu, die gemeistert werden m&uuml;ssen. Das kostet ganz sch&ouml;n viel Zeit. Da hat man dann auch nicht so die Zeit f&uuml;r andere Dinge. Viele Menschen kennen das ja: Keine Zeit f&uuml;r irgendwas, weil man sich mit etwas anderem besch&auml;ftigt.</p>
<p>Dumm nur, dass das oft auf Unverst&auml;ndnis beim Gegen&uuml;ber st&ouml;sst. Also bei solchen Leuten, die sich dann fragen: &#8220;Warum hat er/sie nur keine Zeit, jetzt?&#8221; Den Leuten reicht es nicht, wenn man Ihnen einfach nur sagt: &#8220;Geht jetzt nicht.&#8221; Das ganze braucht einen Grund, der weniger abstrakt erscheint, warum man keine Zeit f&uuml;r die Person und auch sonst nicht hat. Die Angabe des Grundes muss so kurz sein, wie die wenige Zeit, die man dazu hat, den Grund anzugeben. Gleichzeitig muss Sie allgemein g&uuml;ltig und plausibel klingen.</p>
<p>Wir haben da so einiges aufgeschnappt und wollen es hier als die Top-Ten der &#8220;Geht-jetzt-nicht-Aussagen&#8221; zur Weiternutzung vorstellen. Also, &#8220;Geht jetzt grad nicht, weil &#8230;</p>
<p>Platz 10: &#8220;&#8230; ich noch den Lottoschein abgeben muss.&#8221;</p>
<p>Platz 9: &#8220;.. ich grad Tatort gucke&#8221; (geht nur nicht Sonntags)</p>
<p>Platz 8: &#8220;.. ich grad nochmal ins Internet muss.&#8221;</p>
<p>Platz 7: &#8220;.. ich noch was einkaufen muss. Ich habe nichts mehr im Haus.&#8221;</p>
<p>Platz 6: &#8220;&#8230; ich noch zur Post muss.&#8221;</p>
<p>Platz 5: &#8220;.. ich noch zuhause anrufen muss.&#8221;</p>
<p>Platz 4: &#8220;&#8230; ich noch tanken fahren muss.&#8221;</p>
<p>Platz 3: &#8220;&#8230; ich noch aufr&auml;umen/Staub saugen/abwaschen muss.&#8221;</p>
<p>Platz 2: &#8220;&#8230; ich mich krank f&uuml;hle und heute noch zum Arzt muss. Ich habe einen Termin.&#8221;</p>
<p>Platz 1 &#8220;&#8230; weil: Sorry! -Ich muss jetzt los.&#8221;</p>
<p>Wichtig: Wenn man keine Zeit hat, dann ist alles, was man macht, ein &#8220;Muss&#8221;. Im Gegensatz zu der Zeit, wo man gerade Zeit hat. Treffendes Beispiel ist hier der Urlaub: &#8220;Ich k&ouml;nnte an der Ausfahrt zu den Ruinen teilnehmen.&#8221;, &#8220;Ich k&ouml;nnte ins Museum gehen.&#8221;, &#8220;Ich k&ouml;nnte eine Postkarte schreiben.&#8221; Niemand sagt doch im Urlaub: &#8220;Sorry, Strand geht heute nicht. Ich muss noch Postkarten schreiben.&#8221; Das w&auml;re ziemlich doof. Nichts desto trotz: Ein sehr gutes Beispiel.</p>
<p>So, sorry, ich muss dann jetzt mal&#8230;</p>]]></content:encoded>
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