Tolle WG-Mitbewohner: Anleitung, wie man die coole WG finden kann

Meinen neuen coolen WG-Mitbewohner
Schwierigkeitsgrad: Offenheit gefragt

Es ist gerade die Zeit, wo Horden von frischen Abiturientinnen oder jungen Männern, die grundlos ausgemustert wurden, sich in die Großstädte begeben, um dort mehrere Jahre mit dem Geld von Mutti und Vati oder vom Amt mal so richtig tierisch einen drauf zu machen. Die ZVS hat ausgesiebt, der Studienort steht fest (leider isses nicht Berlin geworden, uncool -aber da kann man ja später Praktikum machen!) und jetzt geht´s los mit "coole Mitbewohner" finden. Die Studienanfänger (oder Studi-Anfänger) stürmen den lokalen WG-Markt und lernen die erste Hürde im richtigen Leben kennen.

Bevor´s losgeht, wird sich sich erstmal schön ins Studi-VZ eingetragen. War man zwar schon vorher drinne und alle anderen ja auch – aber jetzt ist man auch wirklich berechtigt. Ins Studi-VZ kommen viele Bilder von einem selber, möglichst von coolen Parties oder an coolen Auslands-Locations, auch gerne Besoffenheitsbilder oder eines, wo man gerade am Kotzen ist. Das ganze wird bunt abgemischt mit persönlichen Hobbies, Lebensanschauungen und weisen Sprüchen von Dichtern, die man noch aus dem Deutsch-LK kennt. Schon hat man ein prima supi-realistisches Profil. Jetzt kann man noch den diversen Studi-VZ-Gruppen beitreten, zum Beispiel:

  • Studi-VZ-Warum-ist-die-nicht-nackig?-Gruppe oder
  • Studi-VZ-Wie-kriege-ich-das-Bild-größer?-Gruppe oder
  • Studi-VZ-Sucht-ihr-auch-grad-ne-coole-WG?-Gruppe

Alle Leute, die man ab jetzt kennenlernt, kann man als Freunde "adden" und ab & zu mal "gruscheln". Jetzt fehlt nur noch die passende WG mit den besagten, coolen Mitbewohnern.

Bevor man nun gleich zur Mitfahrzentrale läuft und live in die neue Heimat, fern von den Eltern, fährt und sich ausmalt, dass man schon auf der Reise "total coole Menschen" kennelernt, sollte man erstmal die schwarzen Bretter der jeweiligen Unis "abchecken". Kann man bequem vom Kinderzimmer aus machen.

Dort wird man grundsätzlich auf zwei Arten von coolen, neuen WG-Mitbewohnern treffen. Einmal die, die neu in der Uni-Stadt sind (hier: "die Aufgeregten") und einmal die, die nicht mehr neu sind (hier: "die netten Studis").

Es folgen jeweilige Inserat-Beispiele der Gruppen auf der Suche nach einem neuen WG-Mitbewohner:

1. Die Aufgeregten, Anzeigentext ist ungefähr so (Tipfehler sind der Aufregung geschuldet – es ist halt alles so neu!):

"Hallihallöchen!!! Wir, die Lucy, das Magdalenchen und die Frauke, sind totoal neu in derStadt. Wir sind drei lustige, unternehmungslustige und Frohnaturen, wie man sie im Buche findet.Wir kommen nicht von hier-aber wollen erst bald sein. Erstmal zu uns: Lucy, 19, mag Katzen und alles von Alfred Hitchcook. Ich, also Magda(oder magdalene, ganz wie ihr wollt ;)) bin auch neu. Und die Frauke istunsere Spezialistin für alles. Wur suchen DRIGNGEND noch einen Mitbewohner für unsere tolle Altbau-WG mit Kohleofen in (coolsten Stadtteil hier einfügen). Die Wohnung hat alle Fenster hin zur Straßenbahnhaltestelle, liegt im Tiefpaterre und ist dadurch supizentral. Bad hat zwar nur Dusche -aber wir können ja einen Badeplan machen. Dein niedliches und supergemütliches Zimmerchen wäre 4qm groß und direkt neben dem Flur. Allerdings müsstest ab und zu Du die Frauke durchlassen, damit die in ihr Zimmer kann. Gemeinschaftskeller gibt´s auch für alle Mitbewohnis. Da wollen wir demnächst eine Tischtennisplatte oder Kicker hinstellen.wir wollen unser neus Leben so richtig in volle Zügen und wenn das was für dich 😉 einfach mal durchklingeln oder vorbeikommen!! Achso: Dein Zimmer würde kostet 496,- Euro warm + Heizkosten + Strom + Gas + Kohle. Supipreis für die Lage, wie wir finden. Und in die Makler-Courtage von 5 Monantsmieten können wir uns ja noch reinteilen. Also: melde Dich. DRIGEND ab 1.OCtober Wir freununs. Tschüssi & bisbald!!!"

Tipp: Wenn Du zu den 3 Mädels ziehen möchtest, dann kannst Du Dich -auch als Kerl- ruhig etwas schminken und so tun, als wärst Du schon länger in der Stadt. Etwas metrosexueller Style verleiht ein hippes Charisma und kauf Dir am besten die letzte Szene-Zeitung und erzähl den Mädels, welche coolen Parties Du so besucht hast. Das dürfte Dir das Zimmer sichern.

2. Die netten Studis, Text ungefähr so:

"Offene 4er WG (3xm + Du? w oder m) sucht einen 4. Mitbewohner, da unsere Franzi uns leider verlässt für ein Praktikum in Berlin. Du könntest ab etwa Mitte Oktober zu uns in ein vollmöbliertes Zimmer einziehen. Bleiben kannst Du bis Mitte oder Ende Februar, je nachdem wann Franzi zurückkommt aus Berlin.
Wir sind drei lockere Jungens (Timo- Ern.wis., Fabian – Soz.Wis. und Dave – Mus. & Soz.Wis./DJ) haben einen ziemlich lockeren Umgang und sind ziemlich offen und tolerant. Genau darauf würden wir Wert bei Dir legen. Wir sind keine Zweck-WG sondern machen auch mal was zusammen außerhalb der Wohnung oder laden Freunde ein, wenn es wieder leckeres thailändisch gibt.
Sauberkeit und Ordnung sehen wir ganz locker -dafür haben wir einen Putzplan gemacht, damit es keine Streitereien gibt. Und wenn´s doch mal kneift, sprechen wir es offen und gleich an. Auch Du solltest diese Offenheit mitbringen und auch mal die Tür zum Zimmer offen halten. Wir wollen keine Sich-Ein-Igler, allerdings können wir es sehr respektieren, wenn Du ein Stück weit Ruhe brauchst. Danach kannst Du gerne in unserer großen Gemeinschaftsküche mit uns drüber reden.
Das Zimmer hat einen tollen Blick in den Garten, wo man gerade niedliche Jungkatzen beobachten kann. Es ist 13qm groß und kostet komplett (inkl. DSL-Flatrate!) 245,- Euronen.
Einfach mal melden bei Timo, Fabian oder Dave."

Tipp: In diese WG kommst Du am besten ´rein, wenn Du gerade von einem Auslandjahr zurückkommst. Indien oder Südamerika sind da Favoriten – bei einem Jahr in den USA bist Du allerdings raus. Bring etwas selbstgemachten Tee und politisch korrekte Anschauungen sowie Underground-Musikkenntnis mit. Ne eigene Studi-VZ-Seite ist voll okay-besser ist allerdings eine bei MySpace (Dave ist doch DJ!). Ein Dinkelvollkornbrot als Gastgeschenk kommt sicherlich auch ganz gut. Es wird ein Stück-weit dauern, bis sich Timo, Fabian oder Dave bei Dir melden. Aber nachdem die Drei ausführlich Vor- und Nachteile aller Kandidaten abgewogen haben und Du ausgewählt wurdest, bist Du umso mehr willkommen, Dich in diese familiäre WG bis Mitte Februar zu integrieren.

Es gibt sicherlich noch mehr WG-Gruppen, wie die anschlusssuchende, verzweifelte alte Theaterwissenschaftlerin oder die WG mit Kind. Wenn Ihr dafür noch Tipps oder Beispielinserate habt, könnt Ihr ja gerne einen Kommentar hinterlassen. Vielleicht sucht Ihr auch grade – dann könnt Ihr auch ein Inserat eingeben und wir könnten es dann für Euch frisieren. Bis dahin!

Viral sein und Schmerzen: Anleitung, wie man virales Marketing macht

T-Shirt von myspace.com/letschopletscho - Wie man eine virale Werbekampagne startet
Schwierigkeitsgrad: Professionell

„Virales Marketing“ ist zur Zeit in aller Munde. Das heißt, bisher war jede Werbung, die die feinen Herren in der Werbeagentur gemacht haben, immer nur für eine Person bestimmt. Was jetzt neu ist am „viralen Marketing“ ist, daß man jetzt anderen Leuten von der tollen Werbung erzählen darf die man irgendwo gesehen hat. Dann wissen mehr Leute, daß die Werbung anscheinend toll war und die Werbung bekommt vom TÜV Rheinland das Prädikat „viral“. Wenn das erstmal geschehen ist, kommen die Kunden, die das virale Marketing dann kaufen, von ganz allein. Woher – das wissen wir nicht. Aber darum geht´s hier auch nicht.

Hier geht´s darum, wie man eine virale Werbekampagne startet. Deswegen haben wir, Thorsten & Carsten aka Greenhorn & Anfänger, das jetzt auch mal gemacht. Es folgt die Anleitung:

1. Kunden suchen, für den man virales Marketing macht

In unserem Falle kommt die Frisörin Hildegard Schachtschneider auf uns zu und sagt: „Ich kann echt gut Haare schneiden. Manchmal tut´s ein bißchen weh, wenn die ganzen Haare runter müssen -aber egal. Jedenfalls bin ich sowas wie die S-Klasse, wenn´s ums Haare schneiden geht! Nur halt nicht das Auto -sondern als Frisörin.“

Aha! -denken wir. Aber was Frau Schachtschneider da erzählt, ist einfach mal null Basis für eine virale Kampagne. Also ab zum

2. Brainstorming für virale Werbekampagne

Wir ziehen uns also mehrere Tage zurück und analysieren die Grundaussage von Frau Schachtschneider. Beim Brainstormen kann man viel frei assoziieren. Unsere erste freie Assoziation mit „S-Klasse“ ist „E-Klasse“ und dann später „A-Klasse“.

3. Kreativtrick! Elemente verbinden, die nicht zusammengehören

Tja, nun gehen wir guten Gewissens zu unserere Kundin zurück und sagen: „A-Klasse und Haare“! Frau Schachtschneider lächelt daraufhin wie ein Honigkuchenpferd -haben wir doch genau ihren Nerv getroffen! Es sind einfach ihre Themen: Haare und die Einstufung in die Modellpalette eines großene Autoherstellers. Jetzt gibt´s einen kreativen Kunstgriff und wir entwerfen einen Slogan, der das alles in sich vereint:

„Die neue HAar KLASSE„. Frau Schachtschneider ist außer sich. Auf dieser emotionalen Welle reiten wir weiter, um den vielleicht größten Einschnitt für den Kampagnenstart zu vollziehen:

4. Namen ändern

Aus der Frisörmeisterin Hildegard Schachtschneider wird ab sofort Angela Hurt. Frau Schachtschneider tut sich natürlich erstmal etwas schwer mit dieser Entscheidung (die ganze Rennerei zu den Ämtern, Briefpapier neu drucken, usw.). aber wir können professionell erklären, warum dieser Schritt für ein konsequentes, virales Marketingkonzept unabdingbar ist. Beim Brainstorming ist uns nämlich nochmal aufgefallen, daß es ihren Kunden manchmal etwas wehtut, wenn die Haare ab müssen. Wir recherchieren also noch etwas genauer in das Thema „Schmerz“ hinein. Und siehe da: „Schmerz“ heißt auf Englisch (der viralen Marketingsprache schlechthin) „Pain“. Aber Hildegard Pain klingt einfach zu dumm, deswegen ändern wir noch den Vornamen. Jedoch gefällt uns auch „Angela Pain“ nicht und wir finden es etwas direkt. Subtiler kommt da schon „Hurt“ daher, also wie „wehgetan“ und somit steht fest: Angela Hurt.

Damit haben wir das ganze Fundament für alle viralen Maßnahmen geschaffen.

5. Slogan entwickeln (noch einen dazu!)

Wir machen es einfach und trotzdem genial: „Haare von Frau Schachtschneider“. Oder, in unserer neuen und angepassten Form: „Hair by Hurt“. Damit ist alles gesagt. Bei Frau -jetzt- Angela Hurt gibt´s Haare, die beim Wegschneiden auch mal ein bißchen wehtun können. Das gibt dann Schmerz. Kurz: Haare vom Schmerz. Das spricht sich rum und wird ein viralr Knüllr!

6. Model suchen für den Flyer

Da das Flyerformat länglich ist, brauchen wir ein Model, daß zwar schick aussieht aber trotzdem ungewöhnliche Körpermaße aufweist, um die Fläche besser zu füllen. Eine Verkürzung des Flyers kommt nicht in Frage und würde den Gesamteindruck zerstören. Gefunden haben wir Anastasia Krawinsky, die eine Körperlänge von 2,60m aufweisen kann und deren länglicher und trotzdem schöner Oberkörper perfekt die Fläche zwischen unseren Slogans füllt.

7. Slogan mit Bildsprache unterstreichen

Anastasia Krawinsky binden wir nun eine Kette um und zurren diese fest. Dann die Digicam rausgeholt und zu Anastasia gesagt: „Guck mal, als würde es ein bisschen wehtun aber trotzdem Spaß machen!“. Und wie ein Model guckt Anastasia sofort ganz Moedel-mäßig.

8. Flyer auslegen und darauf warten, bis es jemand weitererzählt

So, nun, da die ganze Arbeit getan ist, muß man nur noch etwa 100 Flyer drucken, die überall in Bäckerläden oder Cafés auslegen und dann warten, bis jemand den Flyer sieht und alles weitererzählt. Ist das oft genug geschehen, gibt´s wie gesagt das Prädikat „viral“.

So, das ist uns jetzt sicherlich mit „Hair by Hurt“ ganz gut gelungen. Macht´s uns einfach nach und der Erfolg stellt sich von ganz alleine ein – Ihr werdet sehen! Viel Spaß & bis bald!

Kommunikation mit Superlativen: Wie man sagt, dass etwas am schlimmsten ist

einstürzende Brücke wie in Minneapolis wahrscheinlich wegen Terroranschlag

Schwierigkeitsgrad: neunkommaacht

In Amerika ist eine Brücke eingestürzt. Und zwar die von einem großen Highway von der amerikanischen Großstadt Minneapolis rüber nach St. Paul. Das kam dann auch gleich überall in den Nachrichten; muß ganz schön Krach gegeben haben und Riesenkatastrophe, wie bei „Stirb Langsam 4.0“.

Aber so eine Art von Vergleich mit einem Hollywood-Film hinkt natürlich völlig und ist einfach mal nicht legitim. Da wir uns jetzt, bei dem ganzen Schlamassel, trotzdem nicht gleich was darunter vorstellen konnten – also wie schlimm´s denn jetzt wirklich ist – haben wir mal eine Zeitung zu Rate gezogen.

Tipp: Tageszeitungen wissen meistens ganz gut Bescheid, wenn mal wieder was passiert ist und da kann man Berichte über verschiedene Ereignisse in der Welt immer gut nachlesen.

In der Leipziger Volkszeitung vom 3. August wurden wir fündig und konnten unseren Wissensdurst stillen. Das möchten wir hier natürlich gleich an Euch weitergeben. Wir wollten ja schließlich wissen, wie schlimm es wirklich war! -Zum Glück zitiert die LVZ zum besseren Verständnis der Situation für ihre Leser einen Augenzeugen mit den Worten: „… Es war wie bei einem Terroranschlag!…“

Aha! – haben sich da Thorsten und Carsten gedacht. Also, nochmal: Wenn in Amerika eine Brücke einstürzt, mit dem ganzen Programm wie übereinandergestapelte Autos, flüchtende Schulkinder und so weiter, dann ist das wie? Genau: Das muß man sich vorstellen wie einen Terroranschlag.

Und deshalb unsere kleine Anleitung für Euch: Wenn mal wieder die Worte fehlen, wenn Euch ein Malheur passiert ist oder ihr von einer Katastrophe in fernen Ländern berichten wollt, solltet Ihr einfach sagen: „Das war wie ein Terroranschlag!“

Sojamilch übergekocht, Herd angelassen und die ganze Bude in Brand gesetzt? „Es war wie ein Terroranschlag!“

Sojus-Kapsel falsch programmiert, die ESA-Raumstation gestreift und die wiederum ist ungebremsterweise auf ganz Görlitz gefallen? „Es war wie ein Terroranschlag!“

Wahnvorstellungen gehabt, in Polen einmarschiert und sechs Jahre lang „Peng-Peng“ gemacht? „Es war wie ein -ziemlich langer- Terroranschlag!“

Ihr seht schon, „Terroranschlag“ geht immer, wenn Ihr mal wieder beschreiben müßt, wie schlimm eine schwere Katastrophe wirklich war und man sich jetzt nicht gleich was darunter vorstellen kann. Toll gemacht, LVZ, finden wir!

Wenn Euch noch mehr Desaster einfallen, die Ihr bisher nicht richtig beschreiben konntet: Wir haben ja auch eine Kommentarfunktion und freuen uns auf Eure Beispiele!

Bis bald.

Küchenschürze zubinden: Video-Anleitung, wie man eine Schürze anzieht

Schwierigkeitsgrad: ganz weit vorn!

Wenn man, so wie der Thorsten, oft in der Küche steht und zum Beispiel leckeren Kaffee zubereiten möchte oder vielleicht nur die Flecken aus Tischdecken entfernen will, empfiehlt es sich, eine Küchenschürze zu tragen. Das ist gut und schützt die Alltagsklamotten wie T-Shirts und Jeans.

Damit es beim Anziehen der Schürze keine Probleme gibt, haben wir mal eine kleine Video-Anleitung für Euch gemacht. Wir haben uns wieder viel Mühe gegeben, Mehrwert zum Internet beizutragen und hoffen, dass man das auch sehen kann!

„Küchenschürze zubinden: Video-Anleitung, wie man eine Schürze anzieht“ weiterlesen

Partyspass Schuhe zusammenbinden: Video-Anleitung für unentwirrbaren Schnürsenkel – Knoten

Bei vielen Veranstaltungen oder Feiern mit vielen Menschen müssen die Schuhe manchmal draußen bleiben. Das ist aber nicht so schlimm, wenn man die Schuhe miteinander bekannt macht. So kann man ja die Schuhe einfach zusammenbinden und sich so einen kleinen Partyspass und Schabernack erlauben. Funktioniert natürlich nur, wenn Schnürsenkel zum Zusammenbinden da sind. Mit Klettverschlüssen an Schuhen geht das auch -aber man kann sich dann den schönen, komplizierten Knoten sparen.

Unsere Kollegen aus Amerika zeigen in dieser Video – Anleitung einen perfekten Knoten, bei dem es nach der Verknotung nahezu unmöglich ist, ihn auseinander zu ziehen. Vor allen Dingen Knoten aus dünneren Fäden müssen zum Trennen nach der Verknotung mit diesem Trick auseinander geschnitten werden:

Mögliche Stichwörter zu dieser Video – Anleitung wären: Schuhe binden, Schuhe zusammenbinden, Partyspass, Schnürsenkel zusammenbinden, Knoten, impossible Knot

Zwischenräume: Wie man anfängt, nicht auf den Strich zu gehen

Frau im Minirock die Bein nahe wie ein Amateur oder Anfänger auf den Strich geht

Schwierigkeitsgrad: Geht so!

Manchmal, wenn man so durch die Stadt oder den ländlichen, aber besiedelten Raum spazieren geht, sieht man Menschen auf dem Fußgängerweg laufen. Toll sieht es aus wenn es die Leute schaffen, nicht auf die Rillen zu treten, die im Bürgersteig, bedingt durch die systematische Aneinandereihung verschiedener Gehwegplatten, zu sehen sind. Warum das so toll ist, nicht auf diese Fugen zu treten und wie man das selber am besten hinbekommt, will ich Euch in dieser Anleitung einmal darlegen.

Historischer Hintergrund:

Die ersten Bürgersteige kamen etwa zur gleichen Zeit auf, als die Autos erfunden wurden und das erste Mal ´raus durften. Da der Platz in den Garagen für die Autos nicht mehr groß genug war, mussten diese einen befahrbaren Untergrund bekommen (Autos bezeichnet man übrigens als "fahrbaren Untersatz"). Anfangs wurden dazu einfach die Wege genutzt, auf denen Menschen bisher unterwegs waren. Da kann man sich jetzt gut vorstellen, dass das nicht sehr lange gut ging, und zwar:

1. wegen der unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer (Fußgänger erreichen keine so hohen Endgeschwindigkeiten, weil Ihnen ein durchzugsstarker Motor fehlt) und

2. wegen der unterschiedlichen Sicherheitsausstattung (Fußgänger zum Beispiel müssen sich nicht anschnallen und leben deshalb wesentlich gefährlicher)

Aufgrund dieser unüberwindlichen Differenzen zwischen Fußgängern und den neu erfundenen Autos wurde jedem Verkehrsteilnehmer sein eigener Raum zugewiesen, wo er sich nach eigener Facon austoben kann. Damit die Trennung allerdings nicht allzu schwer fiel, baute man die jeweiligen Räume nicht allzu weit voneinander getrennt auf. Es wurden also die herkömmlichen Wege der Fußgänger genommen, in der Mitte einmal längs mit einem großen Cutter geteilt, mit einem großen Trenner auseinandergezogen und die entstandene Lücke wurde mit Teer oder Bitumen aufgefüllt. Diese Lücke zwischen dem geteilten Fußweg nannte man "Strasse" und da konnten sich die Autos jetzt so richtig austoben. Meistens ging bei dieser Maßnahme der vormalig einteilige Fußgängerweg ziemlich kaputt und so entstanden Rillen in den Gehsteigen rechts und links der Strasse.

Viele Fußgänger waren jetzt natürlich ziemlich neidisch auf die schöne, glatte Fläche in der Mitte, wo die Autos fuhren. Sie wollten sich nicht mit so einer von Fugen zerklüfteten Landschaft unter ihren Füßen abgeben. Es gab Revolte und es kam es zur französischen Revolution und die Verantwortlichen fingen an, mit fugenlosen Fußgängerwegen, die aus nur einem zusammenhängenden Teil gefertigt wurden, zu experimentieren. Das ging natürlich ziemlich schief, weil gerade in den großen Städten manche Häuserblöcke einen Umfang von bis zu zwei Kilometern haben konnten. Und da jetzt mit einem Kran anrücken und den ganzen, wie ein überdimensionierter Donut aussehenden Fußweg einpassen? -Naja.

Auf jeden Fall stammt es aber aus dieser Zeit, dass es sich für einen Fußgänger einfach am besten anfühlt, auf einer durchgehenden Fläche unterwegs zu sein. Später wurden dann Gehwegplatten von ähnlicher Beschaffenheit aneinandergereiht, um halbwegs den Anschein einer Ganzheitlichkeit des Gehsteigs zu bewahren. Da das aber bis heute nicht vollkommen gelungen ist und jegliche Experimente in diese Richtung aufgegeben wurden, begnügt man sich damit, als Fußgänger eben möglichst nicht auf Rillen, Fugen oder Striche zu treten.

Soviel zur Historie.

So, und wie macht man das nun, mit dem nicht auf die Rillen treten?

1. Gehweg aussuchen, dessen Fugenabstand nicht zu klein ist
Bei manchen Gehwegen wird inzwischen eine Grösse der Platten (oder vielleicht besser: Steinchen!?) verwendet, die auch für professionelle Fußgänger nicht zu bewältigen ist. 15 cm Durchmesser und kleiner machen einfach keinen Spass beim Ausweichen und man erscheint unter Umständen lächerlich, wenn man es doch versucht. Hier gilt: Solche Fußwege, wenn irgend möglich, meiden. Sollte der Gehsteig in dieser Form länger Bestand haben, kann man mal eine berechtigte Eingabe mit persönlicher Begründung über den Unmut an die Verantwortlichen schicken.

2. Langsam anfangen
Hat man nun einen Fußgängerweg mit ausreichend großem Fugenabstand gefunden, kann man mit eine paar kleinen Schritten anfangen. Die Fugen sind immer die dunklen Rillen, die mit Dreck gefüllt sind. Da also nicht drauftreten mit dem Schuh. Man kann sich ein kleines Trainingsprogramm zurechtlegen, z.Bsp. in Woche eins drei Platten, in Woche zwei dann drei Platten hin und zurück und so weiter. Fortschritt und Erfolge sollte man sich notieren und die Anforderungen an sich selber Schritt für Schritt steigern.

2. Nicht die ganze Zeit nach unten gucken
Auch wenn man anfangs vielleicht noch ein bisschen lächerlich wirkt: Langsam stellt sich eine gewisse Routine ein und man packt auch mal 100 Meter, ohne auf eine einzige Rille zu treten. Da ist man natürlich stolz wie Bolle – aber: Wie hat man denn dabei ausgesehen?

Jetzt heisst es: Andere Fußgänger beobachten und sich hier den einen oder anderen Trick und Kniff nochmals genau zu Gemüte führen. Gucken die die ganze Zeit runter? Wie hoch ist die Fehlerquote? Man wird viele Menschen treffen, die noch üben und auch richtig viele, die dabei einfach jämmerlich versagen und sich selber schon aufgegeben haben.

Nichtsdestotrotz sollte man sein eigene Fähigkeit, Neues und Unbekanntes zu erlernen, nicht unterschätzen. Mit der Zeit gewinnt man das, was man als "Intuition" bezeichnet. Fußgänger mit Intuition erkennt man daran, dass sie eben nicht mehr die ganze Zeit nach unten gucken und trotzdem jeder Fuge, Rille und jedem noch so kleinem Riss im Asphalt mit traumwandlerischer Sicherheit intuitiv ausweichen.

3. Fehler können passieren
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das gilt auch für das Rillen-Ausweichen beim Spaziergang auf dem Gehweg. Wer sich runterziehen lässt von Sprüchen wie "Hähä- guck mal, der geht voll auf den Strich!" hat noch nicht zu einer sicheren, inneren Einstellung gefunden. Diese Jacke muss man sich auch nicht anziehen und da kann man getrost auch mal entgegnen: "Na, wie hast Du denn angefangen, hä?" (mal davon abgesehen, dass der Spruch "auf den Strich gehen" auch schon ziemlich kindisch ist. Leute, die sowas sagen, sind meistens einfach total unreif!)

4. Nicht den Spass vergessen!
Trotz aller Unwägbarkeiten auf dem (Geh-)Weg (HaHa!) zum professionellen Fußgänger: Niemals das Ziel aus den Augen verlieren (nochmal HaHa!)! Anfänglich schwer erscheinende Aufgaben im Leben sind einfach leichter zu bewältigen, wenn man sie mit einer gewissen, spielerischen und innerlich lustigen Attitüde und Gelassenheit angeht. Das sollte man auch nicht vergessen, wenn man mal wieder aus Versehen auf so eine dämliche Fuge draufgetreten ist.

Bevor man sich jetzt innerlich mit Schimpfkanonaden bestraft, lieber nochmal kurz durchatmen und sich dann einfach sagen: "Ach naja, dann klappts bestimmt beim nächsten Mal!"

Bis dahin!

Flecken entfernen: Wie man Flecken entfernen oder wegmachen kann

Manchmal passiert ja ein kleines Malheur, man hat ein bisschen gekleckert und dann ist ein riesen Fleck auf der Tischdecke. In seiner kommunikativen Art zeigt Euch Thorsten in dieser Video – Anleitung, wie man am besten Flecken entfernen kann.

In diesem speziellen Fall handelt es sich um Kaffeeflecken – aber sicherlich kann man mit diesem Tipp auch andere Flecken rausmachen oder halt Flecken entfernen.

Mögliche Stichwörter dazu sind: Flecken wegmachen, Flecken rausmachen, Flecken entfernen und Kaffeefklecken

Summer Festivals: 10 Tipps, wie man bei Outdoor Veranstaltungen mit dem Toilettenproblem umgehen kann

pinkeln müssen und vorm Klo anstehen beim Open-Air Festival

Jetzt im Sommer und bei diesem Wetter stehen ja mal wieder jede Menge Open-Air-Veranstaltungen, Konzerte und Festivals an. Ein großes Problem bei solchen Veranstaltungen wie Fusion, Ruhr in Love oder Bad Oldesloher Open Air ist da natürlich immer die Toilettensituation. Da gibt´s erst lange Schlangen vorm Dixi-Klo und der stille Ort selber sieht dann trotzdem nicht gerade einladend aus.

Die Ausgangssituation ist folgende: Durchschnittlich hat jeder Europäer tägliche Stuhlgewichte von 100 – 200 Gramm, die Vegetarier unter uns infolge ballaststoffreicherer Nahrung bis zu 350 Gramm. Das Gewicht des bei einem einzigen Stuhlgang ausgeschiedenen Materials kann im Einzelfall auch bis zu 1 kg betragen(!)

Beim Urin sieht´s nicht viel anders aus, denn abhängig von der Flüssigkeitszufuhr produziert ein gesunder Mensch in 24 Stunden etwa 1000 bis 1500 ml Harn, den er zwei bis drei Mal am Tag ausscheiden muss. Für die Bandbreite zwischen 50 und 500 ml können wir die Ausscheidung über längere Zeit (Min./Stdn.) bewusst kontrollieren.

Um der schrecklichen Situation mit der Notdurft auf Festivals etwas besser Herr zu werden, haben wir hier mal ein paar Tipps und Tricks zusammengetragen –

für Leute, die zum ersten Mal auf so einer Veranstaltung müssen.

1. zur Vorbereitung:
Schließmuskel trainieren. und zwar alle, das kann man ganz geheim und nebenbei machen, wenn man irgendwo sitzt, schön kontrahieren und entspannen. Merkt keiner – außer man konzentriert sich zu dolle-sieht man doof aus. Wenn´s drauf ankommt kann man es dann beim Festival länger halten und außerdem soll´s auch fürs Zwischenmenschliche ganz gut sein. Wer hier noch mehr ins Detail gehen und Kentnisse ausweiten möchte: einfach mal bei der „Deutschen Kontinenz Gesellschaft“ umschauen

2. ballaststoffarme Ernährung:
kann die Verweildauer des Stuhls im Darm verlängern; Nachteil: die Sache wird richtig hart und nach der Feierei vielleicht qualvoller, wichtige Vitamine & Spurenelemente fehlen. Beispiele für ballaststoffarme Ernährung sind: mageres Fleisch, Fisch, Reis, Gedünstetes & Gegartes, rohes und gut ausgereiftes Obst in kleinen Mengen, Zwieback, keine Süssigkeiten, verdünnte Obstsäfte, fettarme Milch

3. Peristaltik reduzieren:
Die Peristaltik ist so ne Muskeltätigkeit die dafür sorgt, dass das Verdaute vom Magen durch den Darm bis zum Ausgang befördert wird. Man kann die ganze Sache angeblich einschränken indem man sich auf körperliche Leistung konzentriert. Wenn man also auf dem Festival die ganze Zeit wild am rumtanzen ist, hat der Körper keinen Bock, Essen nach draussen zu transportieren. Und Ruhepausen oder langsames Spazierengehen lieber vermeiden – diese fördern die Magen-Darm-Tätigkeit.

4. Klobrillen bedecken mit WC – Papier – Auflagen,
verhindert die Kontaktinfektion oder einfach den Ekel beim direkten Kontakt mit einer Klobrille; gibt´s zum Beispiel hier für 19,99 für 300 Blatt, kann man also auch noch später als Erinnerung ans Festival zu Hause auf der Toilette benutzen (nicht wiederverwenden!)

5. für Frauen: lernen, im Stehen zu pinkeln.
Dafür gibt´s eine eigene Webseite mit einigen Anregungen, zum Beispiel der V-Finger Methode oder Anleitungen zum Selber-Basteln von Hilfsmitteln aus Pappe. Link stand2pee

Frauen die im Stehen pinkeln

6. nicht rasieren:
das gilt für Frauen, die nicht im Stehen pinkeln und sich dann doch irgendwo mal hinhocken müssen. Laut einer aktuellen Umfrage begünstigen mehr Haare eine höhere Zielgenauigkeit, der Strahl ist besser definiert, nasse Füsse lassen sich so eher vermeiden

7. festes Schuhwerk:
Bei der Bildung in den Nieren und der Lagerung in der Blase ist Urin beim gesunden Menschen noch völlig keimfrei. Da die untere Harnröhre jedoch nicht keimfrei ist, enthält Urin beim Austritt bis zu 10.000 Keime pro Milliliter. Wenn es also ins Gehölz zum Freilandpinkeln geht, kann mit festem Schuhwerk direkter Hautkontakt mit den Urin- (und sonstwas-)Keimen anderer Besucher vermieden werden.

8. Hilfsmittel verwenden:

nochmal für Frauen, die im Stehen pinkeln möchten:

Whiz- im stehen pinkeln, urinieren für Frauen The Whiz – for when Nature calls

Transportable Toilette (nur in den US of A gefunden):

Transportable Toilette für Festivals, Camping, etc. BioBag Toilet

The PWP GoBag:

Unterwegs Beutel für Stuhlgang mit Kristallen drin Ein Beutel mit speziellen Kristallen, die Flüssigkeit in Gel umwandeln. Hersteller: PWPDirect (z.Zt. wohl zu viele Besteller)

9. eigenes Toilettenpapier mitbringen

10. hochziehen und ausspucken

Update: Der „Shenis“ – Endlich können Frauen wirklich im Stehen pissen, in Gold!