Kommunikation: 6 Beispiele, wie man bescheuerte Gespräche führen kann

Schwierigkeitsgrad: einfach

Ein richtig bescheuertes Gespräch

Heute wollen wir mal ´drauf eingehen, wie es uns denn am besten gelingen könnte, ein wirklich bescheuertes Gespräch zu führen. Dabei ist nicht die Art von Gespräch gemeint, bei der man vielleicht erst im Nachhinein sagt „Na – das war ja jetzt vielleicht bescheuert!“ Es geht darum, wie man es von Anfang an schön bescheuert machen kann. Dazu bedarf es nur weniger Tricks und schon lässt sich eine richtig beschissene Konversation betreiben. Mit dem grundsätzlichen Handwerkszeug sind die meisten von uns ausgestattet, wir können den Mund bewegen und dabei Geräusche machen, Gestik und Mimik folgen dabei ganz automatisch der Bedeutung, die wir in den abgegebenen Geräuschen vermuten. Und in der Umfunktionierung dieser Kombination liegt auch schon der erste Trick:

1. Entgegengesetzte Mimik zum Gesagten.

Traurige Geschichten werden mit einem fetten Grinsen erzählt. Auf den Bericht vom neuesten Massaker wird mit Verschmitztheit und Optimismus reagiert.

2. Unangebrachte Gestik

Versuchen Sie, Füllwörter wie „und“ oder „oder“ mit ausladenden Armbewegungen zu unterstützen. Zeigen Sie einen Abstand von ca. 2cm zwischen Zeigefinger und Daumen und benutzen Sie diese Geste bei Wörten wie „Riesending“ oder „großartig“. Machen Sie die Bewegung einer Eisenbahn, wenn Sie vom Schlaf erzählen. Verkrampfen Sie alle Extremitäten, wenn Sie von Ihrer Lockerheit berichten.

Achten Sie dabei, unbemerkt, auf Ihre jeweiligen Konversationspartner. Ein ungläubiges Flackern in den Augen ist das Zeichen dafür, dass man Sie für bescheuert hält!

Gute Voraussetzung, jetzt müssen Sie nur noch das bescheuerte Gespräch am laufen halten, mit entsprechend bescheuerten Methoden:

3. Fragen stellen, deren Antwort kurz vorher gegeben wurde

Bsp.: „Ja, und dann war ich letzte Woche im Theater, war aber nicht so toll..“
„Mensch, toll! Du bist einfach immer so kulturinteressiert und so. Apropos: Warste eigentlich letzte Woche auch mal im Theater?“

4. „Wieso“-Fragen stellen, um den Gesprächsfluss zu unterbrechen

Wichtig ist hier, mit freundlicher Mine eine ernsthafte Antwort zu erwarten und damit dem Gegenüber den Eindruck zu vermitteln, man hält damit das Gespräch am Leben. In Wahrheit lässt sich dadurch ein wunderbar bescheuertes Gespräch weiterführen.
Bsp.: „Ja, und dann war ich letzte Woche im Theater, war aber nicht so toll…“
„Wieso warst Du denn dann im Theater?“

5. Grenzdebiles Zwischengemurmel, wenn dem Gegenüber das Gesprächsthema gerade sehr wichtig ist
Auch hier ist ein gewissenhafter Gesichtsausdruck von Vorteil.
Bsp.: „Du solltest das wirklich wissen, das ist mir sehr ernst. Verstehst Du?“
„Ernst, Ernst, jaja. Der Ernst. – Huhu, Ernst! ..MhmMhm, Naja, Ernst, halt, nich?“

6. Sogenannte „Angeber-Shorties“
Überhaupt nicht schwierig, hierbei bezieht man alles sofort auf sich, um dann innerhalb nur eines Satzes seine eigene Großartigkeit zum Ausdruck zu bringen. Nach dem Satz sofort stoppen und das Gegenüber erwartungsvoll und mit einem wissenden, überheblichen Grinsen angucken!
Bsp.: „Ja, und dann war ich letzte Woche im Theater, war aber nicht so toll…“
„Ich war auch schon einmal im Theater!“

Diese Basics müssten erstmal reichen, um ein richtig bescheuertes Gespräch ins Rollen zu bringen. Im zweiten Teil gibt´s dann noch mehr, wie zum Beispiel „Das ewige Frage-Antwort-Spiel“, „Die unangebrachte, schweinische Bemerkung“, der „Mir geht´s noch schlechter“-Konter sowie „Gebrauch von unangenehmen Pausen im vollen Gesprächsfluss“. Bis dahin!

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